Mögliche Lösung?

Müller vor Abschied: Das wäre wohl der Wunschverein der Bayern-Bosse

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Beim FC Bayern wird Thomas Müller offenbar keinen neuen Vertrag bekommen. Aber in der nordamerikanischen MLS gibt es wohl gleich mehrere Interessenten.

München - Gleich mehrere MLS-Klubs beschäftigen sich nach Informationen der Sport BILD mit einer Verpflichtung von Thomas Müller. Demnach sollen sowohl der FC Cincinnati als auch der San Diego FC ihr Interesse hinterlegt haben.

MLS mit großem Interesse an Müller

Beide Vereine gehören zu den ambitionierten Projekten innerhalb der Major League Soccer und sind aktiv auf der Suche nach erfahrenen Führungsspielern, die sportlich und medial Wirkung entfalten können. Der 35 Jahre alte Weltmeister Müller würde dieses Profil wie kaum ein anderer erfüllen.

Gleichzeitig prüfen die Verantwortlichen des FC Bayern intern, ob eine Lösung mit dem Partnerklub Los Angeles FC möglich ist. Laut dem Bericht sondieren die Münchner, ob der LAFC Müller ein Vertragsangebot unterbreiten kann – mit dem Ziel, die Verbindung zum Klub aufrechtzuerhalten und dem langjährigen Führungsspieler eine neue Rolle zu ermöglichen. Denkbar sei ein Wechsel in die MLS mit anschließender Rückkehr in offizieller Funktion.

Thomas Müller könnte vor seinem Abschied vom FC Bayern stehen.

Demnach könne sich der deutsche Rekordmeister vorstellen, Müller nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Bayern-Botschafter in den USA einzusetzen. Eine sportliche Station bei einem MLS-Klub mit anschließender Repräsentationsfunktion wäre aus Sicht der Vereinsführung ein idealer Übergang für den dienstältesten Profi im aktuellen Kader. Auch wirtschaftlich wäre ein solches Modell für beide Seiten attraktiv: Der FC Bayern würde seine Markenpräsenz auf dem US-Markt kontinuierlich ausbauen – und Müller gilt als einer der bekanntesten deutschen Fußballer weltweit.

MLS und Bayern: Eine strategische Verbindung

Die Verbindung zwischen dem FC Bayern und der MLS ist kein Zufall. Seit 2023 kooperieren die Münchner offiziell mit dem Los Angeles FC im Rahmen einer internationalen Entwicklungspartnerschaft. Ziel ist es, junge Talente gemeinsam auszubilden, strukturelle Kompetenzen auszutauschen und die globale Reichweite beider Klubs zu vergrößern. Ein Wechsel Müllers zu LAFC würde diese Partnerschaft symbolisch wie sportlich aufwerten – nicht zuletzt, weil der Klub in Kalifornien eine enorme mediale Strahlkraft besitzt.

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Müller selbst hatte sich zuletzt nicht konkret zu seiner Zukunft geäußert. Nach der Entscheidung der Bayern-Bosse, seinen Vertrag nicht zu verlängern, bleibt ihm nun die Wahl zwischen einem Karriereende oder einem Wechsel ins Ausland. Die MLS gilt dabei als bevorzugte Option – auch, weil sie sportlich überschaubare Anforderungen mit hoher Lebensqualität und internationaler Bühne verbindet.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ulrich Wagner

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