Bayern-Aufstellung ist da: Musiala beginnt – Müller auf der Bank
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Florian Schimak
Manuel Bonke
Philipp Kessler
Nach der 1:5-Klatsche in Frankfurt ist der FC Bayern bei Manchester United auf Wiedergutmachung aus. Mit dieser Elf soll‘s im Old Trafford gelingen.
Update vom 12. Dezember, 19.52 Uhr: Da ist die Aufstellung des FC Bayern! Jamal Musiala beginnt, Thomas Müller sitzt – wieder mal - nur auf der Bank. Bemerkenswert: Es ist bis auf Musiala die identische Elf zum Eintracht-Debakel.
Bayern-Aufstellung gegen Manchester United
Neuer – Mazraoui, Upamecano, Kim, Davies – Kimmich – Coman, Musiala, Goretzka, Sané – Kane
Update vom 12. Dezember, 19.19 Uhr: In knapp einer Stunde sollten die Aufstellungen reinflattern. Ab 21 Uhr (Live-Ticker) kämpfen die Bayern dann darum, auch im 40. Spiel in der Champions League ungeschlagen zu bleiben. Die letzte Niederlage in der Gruppenphase kassierte der FC Bayern am 27. September 2017 – zu Hause gegen PSG (0:3).
Update vom 12. Dezember, 16.43 Uhr: In gut drei Stunden erfahren wir, wie Trainer Thomas Tuchel seinen FC Bayern heute zum Abschluss der Champions-League-Vorrunde bei Manchester United ins Rennen schicken wird. Aufgrund des Debakels am Samstag bei Eintracht Frankfurt dürfte der Coach weniger Spieler schonen.
Zumal Tuchel bereits vergangene Woche erklärte, dass die Belastung bis zum Ende des Jahres keine Rolle mehr spielen wird. Demnach werden die Bayern wohl mit der vollen Kapelle auflaufen. Dennoch ist es möglich, dass der eine oder andere Akteur aus Formgründen sich nur auf der Bank wiederfinden wird.
Update vom 12. Dezember, 8.41 Uhr: Wie reagiert Thomas Tuchel auf die Packung in Frankfurt? Vor allem in der Defensive haperte es beim deutschen Rekordmeister am Main. Gut möglich, dass Tuchel die am Samstag völlig überforderten Alphonso Davies und Noussair Mazraoui auf der Bank lässt und Raphaël Guerreiro und Konrad Laimer eine Chance geben wird.
Zeit für Magic Musiala? Vier Bayern-Stars fehlen gegen United
Erstmeldung vom 11. Dezember: München – Nach der Blamage in Frankfurt machten die Stars des FC Bayern am Montag-Vormittag zumindest abseits des Platzes eine gute Figur: Die Reise zum letzten Gruppenspiel in der Champions League gegen Manchester United (Dienstag, 21 Uhr im Live-Ticker von tz.de) traten die Münchner im neuen Königsklassen-Gewand der italienischen Modemarke „Replay“ an.
Während Mittelfeldspieler Leon Goretzka (28) mit Schiebermütze und Strick-Pullover „very british“ aussah, bevorzugte Flügelspieler Leroy Sané (27) eine lässige Jeans-Kombination.
FC Bayern reist top gestylt – aber mit Nackenschlag im Gepäck zu Manchester United
Sportdirektor Christoph Freund (46) hofft, dass die Mannschaft im Old Trafford wieder in sportlicher Hinsicht glänzt und die richtige Antwort auf das 1:5-Debakel vom vergangenen Samstag gibt. „Wir reisen mit dem Gefühl nach Manchester, dass wir etwas gutzumachen haben. Wir sind weit weg von einer Krise“, sagte der Österreicher vor dem Abflug auf die Insel. „Es ist gut, dass es gleich wieder weitergeht nach so einem Spiel wie in Frankfurt und dass wir es zurechtrücken können. Es gilt, eine Reaktion auf dem Platz zu zeigen.“
Es geht vor allem auch darum, Selbstvertrauen für das anstehende Bundesligaspiel gegen den Tabellendritten VfB Stuttgart am Sonntag (19.30 Uhr) zu tanken. „Mein Vertrauen ist groß, dass jetzt eine Reaktion folgt“, sagte Trainer Thomas Tuchel am Montagabend bei der PK im Old Trafford. Die spielstarken Schwaben trotzten Tabellenführer Leverkusen durch das 1:1 zwei Punkte ab und sorgten aus Münchner Sicht so für die beste Nachricht des Wochenendes.
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Der Abstand auf die Werkself beträgt daher „nur“ vier Punkte bei einem Spiel weniger. Doch darüber möchte sich Freund noch keine Gedanken machen und fordert dies auch von der Mannschaft: „Es ist ein Champions League-Spiel. Manchester United gegen Bayern München ist immer besonders“, meinte der Bayern-Boss. „Für Manchester geht es noch um sehr viel, es wird eine heiße Atmosphäre sein. Wir wollen ein gutes Spiel zeigen und ungeschlagen in der Gruppe bleiben.“
Neben Matthijs de Ligt (24/Teilriss des Innenbandes im Knie), Bouna Sarr (31/Kreuzbandriss) und Serge Gnabry (28), der sich in Frankfurt eine Muskelsehnenverletzung im linken Adduktorenbereich zugezogen hat, fehlt auch Sven Ulreich (35). Der Ersatztorwart flog wegen einer beim Training erlittenen Kapselverletzung am rechten Sprunggelenk nicht mit nach England.
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Die Verletzung sei aber nicht schlimm, so Freund. Jamal Musiala (20) hingegen könnte nach seinem kurzen Comeback in Frankfurt wieder von Beginn an bei der Wiedergutmachung mithelfen. Der Zehner fühlt sich nach seinem leichten Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel wieder topfit. „Ich fühle mich gut, habe hart trainiert, um fit zu sein“, so der 20-Jährige: „Der Trainer wird mit den Physios besprechen, wie viele Minuten ich bekomme. Es wird bestimmt ein Limit geben.“
Und was sagte der Trainer? „Bei Jamal reicht‘s nicht für 90 Minuten“, so Thomas Tuchel auf der Pressekonferenz am Montagabend im Old Trafford. Dabei wollte sich der Bayern-Coach auch noch nicht festlegen, ob Musiala beginnen wird: „Wenn er starten kann, dann höchstens für 60 Minuten. Oder er kommt von der Bank, was helfen kann, nochmal in den Rhythmus zu kommen.“
Ronald Araujo zum FC Bayern? Das sagt Sportdirektor Freund
Abseits des Spiels in Manchester war gestern am Flughafen auch die kommende Wintertransferperiode Thema. Der FC Bayern sucht nach einem neuen Innenverteidiger, der im Idealfall auch rechts in der Viererkette spielen könnte. Laut Sky sollen die Münchner, insbesondere Trainer Thomas Tuchel (50), heiß auf Ronald Araujo (24/Vertrag bis 2026) vom FC Barcelona sein.
„Es gibt so viele Spekulationen derzeit“, sagte Freund. „Die Transferzeit bahnt sich an, es gibt viele Gespräche. Im Detail will ich dazu nichts sagen.“ Mit Dayot Upamecano (25), Minjae Kim (27) und de Ligt hat der FC Bayern bereits drei gestandene Innenverteidiger im Kader. Araujos Marktwert liegt bei 70 Millionen Euro. Barca will ihn nicht abgeben. Manuel Bonke, Philipp Kessler