Gerüchteküche

Nachwuchsstürmer im VfB-Visier – Woltemade lockt weitere Interessenten an

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Der VfB Stuttgart prüft offenbar einen Transfer eines U21-Nationalspielers Spaniens. Außerdem buhlt ein weiterer Top-Klub um Nick Woltemade.

Stuttgart – Der VfB Stuttgart befindet sich erneut in einem heißen Transfersommer. Bislang steht bereits fest, dass Fabian Rieder und El Bilal Touré nach ihren Leihen wieder zu ihren Stammvereinen (Stade Rennes und Atalanta Bergamo) zurückkehren werden. Außerdem gab der DFB-Pokalsieger Woo-yeong Jeong an Union Berlin sowie Luca Pfeiffer an den SV Elversberg ab und verlieh sein Torwart-Talent Dennis Seimen an den SC Paderborn.

Der erste fixe Neuzugang könnte aber wohl ebenfalls bald verkündet werden: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht der VfB kurz vor einer Verpflichtung des Rechtsverteidigers Lorenz Assignon von Stade Rennes. Und wie aus einem weiteren Bericht hervorgeht, sollen die Schwaben inzwischen außerdem an einem spanischen Nachwuchsstürmer interessiert sein.

VfB Stuttgart: Geschichte, Erfolge und Wissenswertes rund um den Traditionsverein aus Bad Cannstatt

Fanchoreo beim VfB Stuttgart
Der VfB Stuttgart weist eine lange Tradition auf, geprägt von einigen großen Erfolgen. Der Klub hat zahlreiche Fans. © IMAGO/Volker Mueller
Fans des VfB Stuttgart halten ihre Schals in die Höhe
Der Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V., wie er offiziell heißt, zählt mit seinen 120.000 Mitgliedern zu den zehn größten Sportklubs der Bundesrepublik (Stand: 23. Dezember 2024). Er ist damit auch der größte Verein in Baden-Württemberg. © IMAGO/Volker Mueller
Parkplatz frei am Clubzentrum des VfB Stuttgart.
2017 wurde die Profifußballabteilung in die VfB Stuttgart 1893 AG ausgegliedert, die mehrheitlich dem Verein gehört. © IMAGO/Arnulf Hettrich
VfB-Vorstand Alexander Wehrle
Alexander Wehrle ist der Vorstandsvorsitzende der VfB Stuttgart 1893 AG. © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth
Sportvorstand ist seit Juli 2024 Fabian Wohlgemuth. Er war zuvor Sportdirektor. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß
Sebastian Hoeneß trainiert die Profi-Mannschaft des VfB Stuttgart seit April 2023. © IMAGO/Volker Mueller
Fahne des VfB Stuttgart wird geschwenkt
Die Geschichte des Vereins aus Bad Cannstatt beginnt im Jahr 1893. Damals trafen sich Schüler regelmäßig zum rudimentären Fußballspielen, das damals noch dem Rugby glich. © dpa/Tom Weller
Enthüllung der Tafel am alten Hotel Concordia, die auf die Gründung des VfB Stuttgart genau vor 100 Jahren hinweißt.
Unter den ersten Vereinigungen war auch der 1897 gegründete „Kronen-Club“ aus Cannstatt, der gemeinsam mit dem „Fußballverein Stuttgart 1893“ mit der Fusion am 2. April 1912 den Grundstein für den VfB Stuttgart legte. © IMAGO/Pressefoto Baumann
Bundesligasaison 1968/1969 26. Spieltag VfB Stuttgart gegen FC Bayern München
Bereits kurz nach der Gründung gelang es dem Klub, in der Südkreisliga zu spielen – der damals höchsten Spielklasse. (Symbolfoto) © IMAGO/WEREK
Die Cannstatter Kurve im Stadion des VfB Stuttgart
Schnell erfreute sich der Verein eines hohen Zulaufs an Mitgliedern. © IMAGO/Heiko Becker
Im Goldsaal in Dortmund wird die Einführung der Fussballbundesliga beschlossen
Auch in der 1963 eingeführten Bundesliga war der VfB vertreten und gehört damit zu den Gründungsvereinen. (Archivfoto) © IMAGO/Horstmüller
Symbolbild zum drohenden Abstieg des Traditionsvereins VfB Stuttgart
Im Jahr 1975 stieg der VfB erstmals in die 2. Bundesliga ab, wurde nach zwei Spielzeiten aber wieder erstklassig. © IMAGO Ralph Peters
Stuttgarter Fans halten ein Banner mit der Aufschrift: „Endlich wieder erstklassig“
2016 und 2019 folgten jeweils weitere Abstiege. Der Klub schaffte aber jeweils in den darauffolgenden Saisons den direkten Wiederaufstieg. © IMAGO/Frank Scheuring
Fernando Meira (Mitte) präsentiert die Meisterschale
Insgesamt fünfmal feierte der VfB Stuttgart die Deutsche Meisterschaft – zuletzt 2017. © IMAGO/Avanti
Trainer Georg Wurzer
Georg Wurzer war der Meistertrainer von 1949/50 und 1951/52. (Archivfoto) © IMAGO/Pressefoto Baumann
Der VfB-Trainer Helmut Benthaus mit der Meisterschale
Der Meistertrainer von 1983/84 war Helmut Benthaus. (Archivfoto) © IMAGO/Horstmüller
Erstes Training von Christoph Daum beim VfB Stuttgart
Unter Christoph Daum wurde der VfB 1991/92 Deutscher Meister. (Archivfoto) © IMAGO/Pressefoto Baumann
VfB-Trainer Armin Veh
Zuletzt holte Trainer Armin Veh 2006/07 die Meisterschaft nach Stuttgart. (Archivfoto) © IMAGO/Sportfoto Rudel
Der DFB-Pokal steht auf einem Podest
Sechsmal stand der Verein in seiner Historie im DFB-Pokal-Finale und ging dreimal als Sieger hervor. Dies war in den Saisons 1953/54, 1957/58 und 1996/97 der Fall. © IMAGO/Noah Wedel
VfB Stuttgarts Thomas Hitzlsperger (links) im Zweikampf mit Unirea Urzicenis Dacian Varga (rechts)
Auch international konnte der VfB Stuttgart in seiner langen Historie so manche Duftmarke setzen, zu einem Titel reichte es allerdings nicht. © dpa/epa Ghement Robert
VfB Stuttgart gegen Paris St. Germain
In der Saison 2023/24 qualifizierte sich der Verein aus Bad Cannstatt als Vizemeister erstmals nach 14 Jahren wieder für die UEFA Champions League. Einen Einzug in die Playoffs verpassten die Schwaben dann aber knapp. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Trikot des VfB Stuttgart mit dem roten Brustring und Winamax-Logo
Typisch für den VfB Stuttgart ist die Spielbekleidung: Die Heimtrikots des Vereins haben durch einen roten Brustring einen hohen Wiedererkennungswert. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Weiße Stutzen mit dem JAKO-Schriftzug
Seit der Spielzeit 2019/20 wird der VfB Stuttgart von Jako ausgerüstet. Zu den großen Sponsoren des Vereins zählen zudem MHP, Mercedes-Benz, Porsche und die LBBW. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Luftaufnahme der MHPArena Stuttgart
Spielstätte der Schwaben ist die MHPArena im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Das Stadion bietet Platz für rund 60.000 Zuschauer. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel
VfB-Maskottchen Fritzle
Maskottchen des Vereins ist der Alligator „Fritzle“ – benannt nach dem ehemaligen VfB-Torjäger Fritz Walter.  © IMAGO/Harald Bremes

VfB Stuttgart hat offenbar Roberto Fernández im Visier

Laut der Sportzeitung Mundo Deportivo haben die Stuttgarter demnach ein Auge auf Roberto Fernández geworfen. Der U21-Nationalspieler steht bis 2029 beim portugiesischen Erstligisten Sporting Braga unter Vertrag und war das vergangene halbe Jahr an Espanyol Barcelona ausgeliehen. Dort trug er mit sechs Toren entscheidend dazu bei, dass der Klub die Klasse hielt. Dieser konnte sich die vereinbarte Kaufoption über zehn Millionen Euro für Fernández offenbar nicht leisten, weshalb der 22-Jährige nach Portugal zurückkehrt.

Neben dem VfB Stuttgart sollen sich unter anderem der FC Valencia, der FC Sevilla und Teams aus Italien mit dem Shootingstar beschäftigen. Kolportiert soll Fernández laut Mundo Deportivo wieder 45 Millionen Euro wert sein, was offenbar seiner Ausstiegsklausel bei Braga entspricht.

VfB-Stürmer Nick Woltemade (l.) soll bei einigen Top-Klubs heiß begehrt sein. Währenddessen beschäftigt sich Stuttgart offenbar mit Roberto Fernández (r.). (Fotomontage)

Gianluca Di Marzio: AS Rom beschäftigt sich mit VfB-Stürmer Nick Woltemade

Ein Faktor, der für die Planung des VfB Stuttgart entscheidend ist, ist die Zukunft von Nick Woltemade. Der 1,98 Meter große Stürmer hat sich mit 17 wettbewerbsübergreifenden Toren sowie drei Vorlagen zum Leistungsträger entwickelt und steht vor seinem Debüt als A-Nationalspieler.

Längst machen Meldungen die Runde, wonach internationale Top-Klubs über eine Verpflichtung des 23-Jährigen nachdenken, unter anderem der FC Bayern München, Atlético Madrid, der FC Chelsea oder der FC Arsenal. Laut dem üblicherweise gut informierten italienischen Transferexperten Gianluca Di Marzio soll nun ein weiterer Verein Woltemade auf dem Zettel haben: der AS Rom.

Neben Woltemade kursieren außerdem Transfergerüchte rund um Enzo Millot, der mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird und Angelo Stiller, der offenbar bei Real Madrid hoch im Kurs steht.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Eibner & IMAGO / Pressinphoto

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