Von Stefan Schmid
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Die erste DFB-Pokalrunde wird von mehreren Rassismus-Vorfällen überschattet. Das Fan-Verhalten der betroffenen Vereine unterscheidet sich stark.
Babelsberg – Der Mikrokosmos Fußballstadion bildet in gewissen Grenzen gesellschaftliche Realitäten ab. Das macht es keineswegs besser, aber leider erklärbarer, dass sich rassistische Vorfälle bei Fußballspielen erneut häufen. So wie in Teilen Deutschlands von der Rückkehr der Baseballschlägerjahre gewarnt wird, sind auch rassistische Beleidigungen in die Stadien wieder präsenter. So beobachtbar in der ersten Runde des DFB -Pokals.
Die Spieler des FCK und der RSV Eintracht Stahnsdorf leben nach dem DFB-Pokalspiel vor, was einige Fans immer noch nicht begriffen haben: Fußball verbindet, und spaltet nicht.
© IMAGO/Matthias Koch
Besonders im Fokus stand der Sonntag, an dem nun gleich zwei Vorfälle bekannt wurden. Einmal beim Spiel des FC Schalke 04 bei Lok Leipzig, wo Mittelfeldspieler Christopher Antwi-Adjei in den Anfangsminuten als „Scheiß-Ni****“ beleidigt wurde. Später wurde bekannt, dass beim Spiel von Kaiserslautern gegen Oberligist RSV Eintracht Stahnsdorf ein FCK-Spieler rassistisch beleidigt wurde.
Rassismus-Vorfall bei Lok Leipzig und Stahnsdorf – Komplett unterschiedliche Reaktion „Irgendein Vollidiot ist immer dabei“, sagte Lautern-Trainer Torsten Lieberknecht nach dem 7:0-Sieg in der ersten Pokal-Runde und hat damit wohl auch recht. Denn auch in den progressivsten Fankurven verirren sich immer mal wieder Rassisten und Menschenfeinde, die den Geist der jeweiligen Fankurve nicht ganz verstanden haben. Einen Unterschied macht es allerdings, wie andere Fans danach damit umgehen.
Und im Umgang mit den Rassismus-Vorfällen mussten im DFB-Pokal zwei gänzlich unterschiedliche Vorgehen beobachtet werden. Die Stahnsdorfer Fans hatten im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion den Rassisten in ihren Reihen schnell ausgemacht und diesen an das Sicherheitspersonal gemeldet. Danach skandierten Kaiserslautern- und Stahnsdorf-Fans gemeinsam „Nazis raus“. Anders die Reaktion in Leipzig.
Trübes Bild für 1. FC Köln und den HSV? So schlugen sich die Bundesliga-Aufsteiger der letzten Jahre Mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln sind 2024/25 zwei echte Traditionsteams mit einer starken Fanbasis in die Bundesliga aufgestiegen. Doch wie lange währt die Freude der umjubelten Aufstiegsfeiern (hier HSV)? © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn Ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt: Aufsteiger hatten es in ihrer ersten Bundesliga-Saison oft besonders schwer. In sechs der letzten sieben Jahre musste einer der beiden direkt wieder den Weg in die zweite Liga antreten. © IMAGO/Christoph Reichwein 2024/25 – FC St. Pauli: Eben dieser Kelch ging an den Kiezkickern in der gerade abgelaufenen Saison gerade noch einmal vorbei. Die Hamburger schlossen die Saison auf dem 14. Platz ab – mit drei Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal 2024/25 – Holstein Kiel: Weniger Glück hatte der zweite Aufsteiger der Saison. Die „Störche“ aus dem hohen Norden standen mit nur 25 Zählern schon vor dem letzte Spieltag als Absteiger fest. Ein kleiner Trost: Wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber dem VfL Bochum wurde man zumindest nicht Tabellenletzter. © IMAGO/RHR-FOTO 2023/24 – 1. FC Heidenheim: Der beste Aufsteiger der jüngeren Vergangenheit: Für den 1. FCH gab es 2024 nicht nur den souveränen Klassenerhalt zu feiern – die Elf von Frank Schmidt konnte sich durch den herausragenden achten Platz in der Liga sogar für die Conference League qualifizieren. 2023/24 – 1. FC Heidenheim: Der beste Aufsteiger der jüngeren Vergangenheit: Für den 1. FCH gab es 2024 nicht nur den souveränen Klassenerhalt zu feiern – die Elf von Frank Schmidt konnte sich durch den herausragenden achten Platz in der Liga sogar für die Conference League qualifizieren. © IMAGO/Bernd Feil/M.i.S. Dort konnte Heidenheim sich anschließend sogar durch die Gruppenphase bis in die Play-offs vorspielen. In der Zwischenrunde war dann schließlich gegen den FC Kopenhagen Schluss. Dort konnte Heidenheim sich anschließend sogar durch die Gruppenphase bis in die Play-offs vorspielen. In der Zwischenrunde war dann schließlich gegen den FC Kopenhagen Schluss. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel 2023/24 – Darmstadt 98: Deutlich schlechter lief es für Darmstadt. Gerade einmal 17 Punkte sammelten die „Lilien“, die nur drei Spiele gewinnen konnten und so sang- und klanglos als Tabellenletzter wieder abstiegen. 2023/24 – Darmstadt 98: Deutlich schlechter lief es für Darmstadt. Gerade einmal 17 Punkte sammelten die „Lilien“, die nur drei Spiele gewinnen konnten und so sang und klanglos als Tabellenletzter wieder abstiegen. © IMAGO/Blatterspiel 2022/23 – Werder Bremen: Nach einem Jahr Bundesliga-Abstinenz kehrten die Grün-Weißen 2022 ins Oberhaus zurück und schafften es, gleich wieder Fuß zu fassen. Platz 13 war solide, ernsthafte Abstiegsgefahr gab es hintenraus nicht. 2022/23 – Werder Bremen: Nach einem Jahr Bundesliga-Abstinenz kehrten die Grün-Weißen 2022 ins Oberhaus zurück und schafften es, gleich wieder Fuß zu fassen. Platz 13 war solide, ernsthafte Abstiegsgefahr gab es hintenraus nicht. © IMAGO/Michael Taeger 2022/23 – Schalke 04: Auch die Königsblauen wollten nach dem unliebsamen Sturz ins Unterhaus gleich wieder an alte Zeiten anknüpfen. Das gelang aber nicht. 2022/23 – Schalke 04: Auch die Königsblauen wollten nach dem unliebsamen Sturz ins Unterhaus gleich wieder an alte Zeiten anknüpfen. Das gelang aber nicht. © IMAGO/Cathrin MŸller /M.i.S. Mit 71 Gegentoren schaffte S04 es nur auf Platz 17. Besonders bitter: Am letzten Spieltag wäre der Sprung auf den Relegationsplatz möglich gewesen, doch die 2:4-Niederlage gegen RB Leipzig verhinderte die mögliche Rettung. Mit 71 Gegentoren schaffte S04 es nur auf Platz 17. Besonders bitter: Am letzten Spieltag wäre der Sprung auf den Relegationsplatz möglich gewesen, doch die 2:4-Niederlage gegen RB Leipzig verhinderte die mögliche Rettung. © IMAGO/Cathrin MŸller /M.i.S. 2021/22 – VfL Bochum: Besser hatte es ein Jahr zuvor der VfL Bochum gemacht. Besonders die ziemlich stabile Defensive rettete dem Revierklub viele Punkte, der so auf Platz 13 souverän den Klassenerhalt festmachen konnte. 2021/22 – VfL Bochum: Besser hatte es ein Jahr zuvor der VfL Bochum gemacht. Besonders die ziemlich stabile Defensive rettete dem Revierklub viele Punkte, der so auf Platz 13 souverän den Klassenerhalt festmachen konnte. © IMAGO/kolbert-press/Marc Niemeyer 2021/22 – Greuther Fürth: Der zweite Aufsteiger erlebte in dieser Saison dagegen eine absolute Spielzeit zum Vergessen. Fürth konnte gerade einmal 18 Punkte sammeln und nur drei Spiele gewinnen. Als Tabellenletzter kassierten die Kleeblätter satte 82 Gegentore. 2021/22 – Greuther Fürth: Der zweite Aufsteiger erlebte in dieser Saison dagegen eine absolute Spielzeit zum Vergessen. Fürth konnte gerade einmal 18 Punkte sammeln und nur drei Spiele gewinnen. Als Tabellenletzter kassierten die Kleeblätter satte 82 Gegentore. © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Besonders schmerzhaft: Nach Abschluss der Hinrunde hatten die bis dato nur einmal siegreichen Fürther erst fünf Punkte gesammelt – nur eine Mannschaft schnitt in der Bundesliga-Historie noch schlechter ab (Tasmania Berlin 1965/66, vier Punkte). Besonders schmerzhaft: Nach Abschluss der Hinrunde hatten die bis dato nur einmal siegreichen Fürther erst fünf Punkte gesammelt – nur eine Mannschaft schnitt in der Bundesliga-Historie noch schlechter ab (Tasmania Berlin 1965/66, vier Punkte). © IMAGO/Blatterspiel 2020/21 – VfB Stuttgart: Die bisher jüngste Spielzeit, in der sich beide Aufsteiger in ihrer ersten Bundesliga-Saison über Wasser halten konnten. Der VfB Stuttgart schaffte es schlussendlich sogar in die obere Tabellenhälfte und war den europäischen Wettbewerben deutlich dichter als dem Abstieg. 2020/21 – VfB Stuttgart: Die bisher jüngste Spielzeit, in der sich beide Aufsteiger in ihrer ersten Bundesliga-Saison über Wasser halten konnten. Der VfB Stuttgart schaffte es schlussendlich sogar in die obere Tabellenhälfte und war den europäischen Wettbewerben deutlich dichter als dem Abstieg. © IMAGO/Ralf Poller/Avanti 2020/21 – Arminia Bielefeld: Keine Fans, aber großer Jubel: Die Arminia musste währenddessen zwar deutlich mehr Zittern, konnte sich aber – ausgerechnet mit einem Sieg über Stuttgart – am letzten Spieltag gerade noch den 15. Platz sichern und den Kopf aus der Schlinge ziehen. 2020/21 – Arminia Bielefeld: Keine Fans, aber großer Jubel: Die Arminia musste währenddessen zwar deutlich mehr Zittern, konnte sich aber – ausgerechnet mit einem Sieg über Stuttgart – am letzten Spieltag gerade noch den 15. Platz sichern und den Kopf aus der Schlinge ziehen. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel 2019/20 – Union Berlin: In der Spielzeit 2019/20 gab es letztmals drei Aufsteiger, weil Union Berlin sich in der Relegation durchsetzen konnte. Die Eisernen starteten auch in der Bundesliga durch. 2019/20 – Union Berlin: In der Spielzeit 2019/20 gab es letztmals drei Aufsteiger, weil Union sich in der Relegation durchsetzen konnte. Die Eisernen starteten auch in der Bundesliga durch. © IMAGO/Matthias Koch Nach 34 Spieltagen stand für die Mannschaft von Urs Fischer Rang elf zu Buche. Mit einem souveränen 3:0 am letzten Spieltag über Fortuna Düsseldorf knackten die Köpenicker sogar die 40-Punkte-Marke. Ausgelassener Jubel auf den Straßen war die Folge. Nach 34 Spieltagen stand für die Mannschaft von Urs Fischer Rang elf zu Buche. Mit einem souveränen 3:0 am letzten Spieltag über Fortuna Düsseldorf knackten die Köpenicker sogar die 40-Punkte-Marke. Ausgelassener Jubel auf den Straßen war die Folge. © IMAGO/Matthias Koch 2019/20 – 1. FC Köln: Als die Kölner letztmals in die Bundesliga aufstiegen, sollte das Projekt „Klassenerhalt“ gelingen. Die Geißböcke hielten sich erfolgreich über Wasser, landeten schließlich mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 14. 2019/20 – 1. FC Köln: Als die Kölner letztmals in die Bundesliga aufstiegen, sollte das Projekt „Klassenerhalt“ gelingen. Die Geißböcke hielten sich erfolgreich über Wasser, landeten schließlich mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 14. © IMAGO/Elmar Kremser/SVEN SIMON 2019/20 – SC Paderborn: Das schwierigste Schicksal des Aufsteiger-Trios erlebte der SC Paderborn. Am Saisonende war das Team von Steffen Baumgart (li.) nicht nur Tabellenletzter, sondern hatten zehn Punkte Rückstand auf den Vorletzten aus Düsseldorf angehäuft. Der direkte Wiederabstieg stand so schon Wochen vor dem Saisonfinale fest. 2019/20 – SC Paderborn: Das schwierigste Schicksal des Aufsteiger-Trios erlebte der SC Paderborn. Am Saisonende war das Team von Steffen Baumgart (li.) nicht nur Tabellenletzter, sondern hatten zehn Punkte Rückstand auf den Vorletzten aus Düsseldorf angehäuft. Der direkte Wiederabstieg stand so schon Wochen vor dem Saisonfinale fest. © IMAGO/O.Behrendt 2018/19 – Fortuna Düsseldorf: Eine überragende Spielzeit erlebten die Fortunen im Jahr zuvor, die ganze 13 Siege einfahren konnten und sich so auf Platz zehn des Abschlusstableaus spielten. 2018/19 – Fortuna Düsseldorf: Eine überragende Spielzeit erlebten die Fortunen im Jahr zuvor, die ganze 13 Siege einfahren konnten und sich so auf Platz zehn des Abschlusstableaus spielten. © IMAGO/Mika Volkmann Nach 34 Partien war Düsseldorf den europäischen Plätzen (zehn Punkte Rückstand) sogar entschieden dichter als dem Relegationsrang (16 Punkte Vorsprung). Ein Einstand nach Maß. Nach 34 Partien war Düsseldorf den europäischen Plätzen (zehn Punkte Rückstand) sogar entschieden dichter als dem Relegationsrang (16 Punkte Vorsprung). Ein Einstand nach Maß. © IMAGO/RHR-FOTO / Dennis Ewert 2018/19 – 1. FC Nürnberg: Chancenlos war in diesem Jahr indes der 1. FC Nürnberg. Der Club konnte nur drei Spiele gewinnen – darunter kein einziger Auswärtssieg. Das bittere Endergebnis: 19 Punkte und der direkte Wiederabstieg als Tabellenschlusslicht. 2018/19 – 1. FC Nürnberg: Chancenlos war in diesem Jahr indes der 1. FC Nürnberg. Der Club konnte nur drei Spiele gewinnen – darunter kein einziger Auswärtssieg. Das bittere Endergebnis: 19 Punkte und der direkte Wiederabstieg als Tabellenschlusslicht. © IMAGO/Bernd Müller In sechs der letzten sieben Spielzeiten musste also einer der Aufsteiger wieder absteigen. Blickt man noch ein paar Jahre weiter zurück, gibt es aber auch ein leuchtendes Beispiel, wie Aufsteiger in der Bundesliga durchstarten können. 2016/17 eroberte RB Leipzig die Bundesliga im Sturm und wurde direkt in der ersten Saison Vize-Meister und zog somit direkt in die Champions League ein. Seither gelten die Sachsen als absolutes Top-Team. In sechs der letzten sieben Spielzeiten musste also einer der Aufsteiger wieder absteigen. Blickt man noch ein paar Jahre weiter zurück, gibt es aber auch ein leuchtendes Beispiel, wie Aufsteiger in der Bundesliga durchstarten können. 2016/17 eroberte RB Leipzig die Bundesliga im Sturm und wurde in der ersten Saison Vize-Meister und zog somit direkt in die Champions League ein. Seither gelten die Sachsen als absolutes Top-Team. © IMAGO/Sven Sonntag Auch der zweite Aufsteiger brauchte sich damals nicht zu verstecken: Der SC Freiburg – natürlich unter der Anleitung von Klub-Legende Christian Streich – wurde Siebter und schaffte so ebenfalls die Qualifikation für das internationale Geschäft. Auch der zweite Aufsteiger brauchte sich damals nicht zu verstecken: Der SC Freiburg – natürlich unter der Anleitung von Klub-Legende Christian Streich – wurde Siebter und schaffte so ebenfalls die Qualifikation für das internationale Geschäft. © IMAGO/TEAM2 / Tim Rehbein Können Köln und der HSV (hier: direktes Duell im August 2024) 2025/26 in die Fußstapfen von Leipzig und Freiburg treten? Oder erwischt es einen der beiden Giganten mit dem direkten Wiederabstieg – wie so viele Aufsteiger vor ihnen? Die Antwort wird sich in den nächsten Monaten offenbaren. Können Köln und der HSV (hier: direktes Duell im August 2024) 2025/26 in die Fußstapfen von Leipzig und Freiburg treten? Oder erwischt es einen der beiden Giganten mit dem direkten Wiederabstieg – wie so viele Aufsteiger vor ihnen? Die Antwort wird sich in den nächsten Monaten offenbaren. © IMAGO/nordphoto GmbH / Meuter Nachdem der Stadionsprecher von Lok Leipzig auf den Vorfall aufmerksam gemacht hatte und gebeten hatte, diskriminierende Äußerungen zu unterlassen, litt vor allem Antwi-Adjei. Der wurde in der Folge bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen. Und auch der Täter konnte nicht identifiziert werden. In einer Mitteilung verurteilte Lok Leipzig den Vorfall zwar und distanzierte sich von Rassismus, verschwieg jedoch die deutlichen Pfiffe im Nachgang.
FIFA-Boss Infantino äußert sich zu Rassismus-Vorfällen im DFB-Pokal Die beiden Rassismus-Vorfälle sorgen aber nicht nur in Deutschland für Schlagzeilen, sondern wirken auch auf internationaler Ebene. So äußerte sich mittlerweile sogar FIFA-Boss Gianni Infantino . „Ich wiederhole mich und werde dies weiterhin tun: im Fußball gibt es keinen Platz für Rassismus oder jede andere Form der Diskriminierung“, sagte dieser im Hinblick auf die erste Runde des DFB-Pokals. (sch )
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