Kontrakt läuft aus

Neuer Vertrag abgelehnt: „Juwel“ öffnet Tür zum FC Bayern

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Es sieht nach einem großen Rückschlag für die TSG Hoffenheim aus. Talent Tom Bischof hat keine Absicht, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern.

München - Der ablösefreie Wechsel von Tom Bischof zum FC Bayern München wird immer wahrscheinlicher. Der Mittelfeldspieler soll die TSG Hoffenheim letzte Woche nach kicker-Informationen darüber informiert haben, dass er seinen Vertrag, der im Sommer 2025 endet, nicht verlängern wird. Für die Kraichgauer, die trotz ihres 3:1-Sieges in Kiel weiterhin im Tabellenkeller verweilen, ist der Verlust des Eigengewächses ein schwerer Schlag.

Rückschlag im Bischof-Poker für die TSG ist ein Gewinn für den FC Bayern

Die Strategie, Talente im eigenen Verein auszubilden und später gewinnbringend zu verkaufen, ist von großer Bedeutung für das „Kellerkind“. Der 19-Jährige hat bereits 41 Einsätze in der Bundesliga (zwei Tore, vier Vorlagen) absolviert und seinen Marktwert auf zwölf Millionen Euro erhöht. Umso schmerzhafter ist es, dass eine langfristige Vertragsverlängerung schon viel früher verpasst wurde.

Tom Bischof wechselt offenbar zum FC Bayern.

Der FC Bayern hat sich im Wettstreit um das große „Juwel“ offenbar gegen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig durchgesetzt. Bischof soll nicht ausgeliehen werden, sondern direkt bei den Münchnern zu einem wertvollen Bestandteil im Mittelfeld heranwachsen.

„Pardebeispiel“ der TSG auf dem Weg zum FC Bayern

Bereits 2015 wechselte Bischof in die Jugendabteilung der TSG und war dort in jedem Jahrgang eine prägende Figur. Der Gewinner der Fritz-Walter-Medaille gilt als einer der großen Hoffnungsträger des deutschen Fußballs. Frank Kamer, Direktor Sport bei der TSG, äußerte sich über Bischof: „Er ist ein Paradebeispiel für den Weg der TSG, Talente früh zu identifizieren und diese behutsam in den Profibereich zu entwickeln.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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