VonMelanie Gottschalkschließen
Der ehemalige Ski-Star Felix Neureuther gibt im Gespräch mit Marco Büchel zu, dass er sich in einer Bar gerne mal mit einem falschen Vornamen vorstellt.
München – Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer Bar und Felix Neureuther betritt den Raum. Sie sind sich nicht ganz sicher, ob er es wirklich ist und sprechen ihn an. Er antwortet: „Servus, ich bin der Marcel.“
Neureuther gibt zu, dass er falschen Namen in einer Bar benutzen würde
So oder so ähnlich könnte eine Szene ablaufen. Denn wie Neureuther im Podcast „Mensch, Büchel“, mit Host Marco Büchel zugibt, nutzt er hin und wieder einen falschen Namen in einer Bar. „Wenn du mich irgendwo auf der Welt in einer Bar triffst und du kennst mich nicht, dann sage ich: ‚Servus, ich bin der Marcel‘“, sagte der 40-Jährige und lacht. Auf Büchels Nachfrage, welchen Nachnamen er dann verwenden würde, sagte er: „Den sage ich gar nicht dazu.“
Und wenn Neureuther nach seinem Beruf gefragt werde? „Ich bin früher mal ein bisschen Ski gefahren“, konterte der ehemalige Skirennfahrer. Büchel hingegen mache sich einen Spaß daraus und sage jungen Athleten, die ihn nicht kennen: „Ich bin auch mal Ski gefahren, aber nicht so gut wie du.“ Büchel gilt als einer der besten Skirennfahrer seiner Zeit, stand mehrfach auf dem Weltcup-Podium.
Neureuther zu seinem aktuellen Beruf: „Was bin ich eigentlich?“
Neureuther gibt jedoch zu, dass ihm die meisten Menschen nicht glauben würden, dass er der „Marcel“ sei. „Dann sage ich schon, dass ich der Felix bin“, gibt er zu. Wenn er irgendwo auf der Welt unterwegs sei, könne er seinen Namen auch sagen, „die Leute kennen mich nicht“. Er füge dann aber nicht an, dass er mal Skirennfahrer war.
Büchel wollte auch wissen, wie Neureuther seinen heutigen Beruf bezeichne. „Tja, was bin ich eigentlich? Das ist schon eine große Frage. Was ist man, wenn man mit dem Sport aufgehört hat?“, spielt er die Frage an Büchel zurück. Der sage nach eigenen Angaben, er arbeite in der Kommunikation. „Aber du bist schon mehr, Büchsi“, sagte Neureuther daraufhin. Der 52-Jährige bejaht das zwar, sagte aber auch, dass es keine Berufsbezeichnung dafür gebe.
Neureuther sieht das ähnlich. „Ich mache so viele verschiedene Dinge, ich könnte jetzt 15 aufzählen, aber es gibt keine Bezeichnung dafür“, sagte der ehemalige Weltkasse-Skifahrer. Neureuther beging übrigens gerade erst seinen 40. Geburtstag. Unter den zahlreichen Gratulanten war auch sein guter Freund Bastian Schweinsteiger, der ein paar Kinderfotos rauskramte. (msb)
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