Vorbereitung auf EM 2024

Ohne Müller und Sané – Flick gibt DFB-Kader bekannt: „Hat nichts mit der Leistung zu tun“

  • schließen
  • Sascha Mehr
    Sascha Mehr
    schließen

Der DFB-Kader für die anstehenden Länderspiele steht. Bundestrainer Hansi Flick verzichtet auf Leroy Sané und setzt stattdessen auf einige Debütanten.

Update vom 17. März, 16.12 Uhr: Hansi Flick hat den DFB-Kader ordentlich umgekrempelt und für die ein oder andere Überraschung gesorgt. Der Bundestrainer wollte durch seine Entscheidungen in der Mannschaft neue Impulse setzen. „Eine Mannschaft lebt von einem stabilen Kern. Aber neue Einflüsse sind auch wichtig“, so der Bundestrainer.

„Es ist wichtig, dass wir im Hinblick auf die Heim-EM einen guten Kader präsentieren“, erklärte der 58-Jährige und weiter: „Unsere Aufgabe ist es, dass wir Alternativen suchen und den Kader breiter aufstellen.“ Den vielen Neulingen mussten einige gestandene Nationalspieler wie Leroy Sané, Antonio Rüdiger und Niklas Süle weichen, die sich weiter in ihren Vereinen beweisen sollen.

Den Aussortierten machte Flick jedoch weiterhin Hoffnung für anstehende Europameisterschaft. „Das hat nichts mit der Leistung zu tun. Ich glaube, alle, die wir jetzt weggelassen haben, haben enorme Qualität und tun uns gut“, sagte der DFB-Coach.

DFB-Team mit neuem Gesicht: Ohne Sané, Süle und Rüdiger – mit Schade, Berisha und Vagnoman

Update vom 17. März, 15.11 Uhr: Der DFB hat den Kader für anstehenden Länderspiele gegen Peru und Belgien bekannt gegeben. Bundestrainer Hansi Flick überraschte mit der ein oder anderen Nominierung. Nicht zum Kader gehören, wie bereits durchgesickert, Thomas Müller und Ilkay Gündogan. Überraschend nicht im Aufgebot stehen Leroy Sané vom FC Bayern München, Antonio Rüdiger von Real Madrid und BVB-Verteidiger Niklas Süle.

Stattdessen setzt Flick gleich auf fünf mögliche Debütanten im DFB-Dress: Kevin Schade (FC Brentford), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart), Marius Wolf (Borussia Dortmund), Felix Nmecha (VfL Wolfsburg) und Mergim Berisha (FC Augsburg) dürfen alle auf ihr Nationalmannschaftsdebüt hoffen.

Flick krempelt Nationalmannschaft um: Sané, Rüdiger und Süle raus

Zurück im Kader sind außerdem Emre Can (Borussia Dortmund), Florian Wirtz (Bayern Leverkusen) und Bernd Leno (FC Fulham), der für Manuel Neuer ins Team rutscht.

Neben Sané, Rüdiger und Süle verzichtete Flick im Vergleich zum WM-Debakel auf Lukas Klostermann (RB Leipzig) und Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach). Verletzungsbedingt wird das Dortmunder Trio Julian Brandt, Karim Adeyemi und Youssoufa Moukoko die anstehenden Länderspiele verpassen.

TorhüterMarc-André ter Stegen, Bernd Leno, Kevin Trapp
AbwehrArmel Bella Kotchap, Matthias Ginter, Christian Günter, Thilo Kehrer, David Raum, Josha Vagnoman, Nico Schlotterbeck
Mittelfeld/AngriffMergim Berisha, Emre Can, Niclas Füllkrug, Joshua Kimmich, Felix Nmecha, Serge Gnabry, Timo Werner, Florian Wirtz, Kevin Schade, Leon Goretzka, Mario Götze, Kai Havertz, Jamal Musiala

Länderspiele gegen Peru und Belgien: Steht BVB-Mittelfeldspieler Emre Can vor dem Comeback?

Update vom 17. März, 14.35 Uhr: Ein weiterer Name wird von Sky in den Ring geworfen. Emre Can soll nach seinem Formhoch bei Borussia Dortmund wieder in die Nationalmannschaft zurückkehren. Der 29-Jährige könnte dann gegen Peru oder Belgien sein 38. Länderspiel absolvieren. Letztmalig spielte Can im Juni 2021 für den DFB. Somit wurde der gebürtige Frankfurter sogar noch länger nicht nominiert als Torwart Leno.

Bundestrainer Hansi Flick will bis zur Heim-EM die Herzen der deutschen Fußballfans zurückgewinnen. Nicht im DFB-Kader steht dabei Leroy Sané.

Kehrt Bernd Leno in den Kader des DFB zurück?

Update vom 17. März, 14.20 Uhr: Neben Marius Wolf soll auch Josha Vagnoman vor seiner ersten Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft stehen. Das schreibt Florian Plettenberg auf Twitter. Im vergangenen Sommer wechselte der Abwehrmann vom Hamburger SV zum VfB Stuttgart. In den letzten sechs Spielen reichte es jedoch nur zu zwei Kurzeinsätzen. Hansi Flick scheint dennoch überzeugt vom 22-Jährigen zu sein, der auch für die Elfenbeinküste auflaufen könnte.

Als Rückkehrer nennt Sky Torwart Bernd Leno, der mittlerweile beim FC Fulham spielt und dort eine gute Saison spielt. Bei der WM war der Keeper nicht dabei. Das letzte seiner neun Länderspiele macht er Anfang September 2021 beim 2:0-Erfolg gegen Liechtenstein. Flick verzichtete seit 2022 auf den 31-Jährigen.

Klostermann laut Bericht bei Hansi Flick außen vor

Update vom 17. März, 13.33 Uhr: Mit Lukas Klostermann soll angeblich ein weiterer WM-Fahrer nicht von Hansi Flick berufen werden, wie Sky berichtet. In den letzten drei Bundesliga-Spielen kam Klostermann nicht für seinen Verein aus Leipzig zum Einsatz. Nach Adduktorenproblemen hatte er anschließend mit einer Erklärung zu kämpfen, sodass er zuletzt nur in der Champions League gegen Manchester City eingesetzt wurde. In dieser Spielzeit lief der 26-Jährige nur sechsmal in der Bundesliga für Leipzig auf. Dennoch berief ihn Bundestrainer Flick im November überraschend für die Weltmeisterschaft in Katar. Nun verzichtet der Coach auf die Dienste des flexiblen Abwehrspielers.

Hansi Flick verzichtet wohl auch auf Hofmann

Update vom 17. März, 12.17 Uhr: Wie Sky berichtet, soll es auch den Gladbacher Jonas Hofmann erwischt haben. Der 30-Jährige steht demnach ebenfalls nicht auf Hansi Flicks Liste für die Begegnungen mit Peru und Belgien. Bei Borussia Mönchengladbach zählt der flexible Hofmann zu den wenigen konstanten Leistungsträgern der „Fohlen“. Da Hofmann aber nicht für einen Topklub spielt und zu den älteren Spielern des DFB gehört, könnte eine Nominierung auch in Zukunft schwer für ihn werden.

Indes soll die mutmaßliche Nicht-Berücksichtigung von Antonio Rüdiger auf die Belastungssteuerung des Verteidigers zurückzuführen sein und in Absprache mit dem 30-Jährigen erfolgt worden sein, wie Plettenberg schreibt. Rüdiger hat in dieser Saison wettbewerbsübergreifend bereits 37 Partien für Real Madrid absolviert und nimmt mit den „Königlichen“ neben der Liga noch an der Copa del Rey und der Champions League teil.

Wolf und Berisha könnten Nutznießer der schlechten WM 2022 des DFB sein

Update vom 17. März, 11.08 Uhr: Anders als sein Kollege Süle soll hingegen BVB-Profi Marius Wolf zum Aufgebot für die kommenden Freundschaftsspiele des DFB gehören. Das berichtet ebenfalls Sky-Reporter Florian Plettenberg auf Twitter. Der 27-Jährige präsentiert sich seit Wochen in einer prächtigen Verfassung. Das wird auch Hansi Flick nicht entgangen sein. Es wäre Wolfs erste Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft. Bislang steht nur ein Länderspiel mit Deutschlands U20 in seiner Vita. Das war allerdings im Jahr 2015.

Außerdem schreibt Plettenberg, dass auch Augsburgs Mergim Berisha ersmtals eine Chance von Flick erhalten wird. Der 24-Jährige erzielte in der Bundesliga in dieser Spielzeit bislang acht Treffer und steuerte weitere vier Vorlagen für sein Team bei. In der U21 Deutschlands lief er in 13 Partien auf und traf dabei einmal. Zusätzlich wurde Berisha 2021 mit dem DFB U21-Europameister.

Auch Sané, Rüdiger und Süle offenbar nicht im Aufgebot des DFB

Update vom 17. März, 10.22 Uhr: Im ersten DFB-Kader des Jahres wird es zu einigen Änderungen kommen. Das kündigte Hansi Flick bereits an. Die Nicht-Nominierungen von Thomas Müller und Ilkay Gündogan sind mit den Spielern abgesprochen. Offenbar soll aber auch Bayern-Spieler Leroy Sané nicht zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft gehören. Das berichtet Sky-Reporter Florian Plettenberg auf Twitter. Der Offensivspieler saß in den wichtigen Spielern des FCB zuletzt oft auf der Bank. Die grandiose Form aus den ersten Monaten dieser Saison konnte Sané nach der Winterpause bislang nicht wiederfinden.

Laut einem Bericht der Bild sollen darüber hinaus auch Antonio Rüdiger von Real Madrid sowie Niklas Süle von Borussia Dortmund nicht im Kader des DFB stehen. Auch die Meldung über das Fernbleiben von Sané wird durch die Mitteilung bestätigt. Alle drei Spieler sowie Müller und Gündogan waren bei der WM 2022 in Katar im deutschen Aufgebot und enttäuschten.

Bundestrainer Flick nominiert DFB-Kader für Testspiele gegen Peru und Belgien

Erstmeldung vom 17. März, 7.24 Uhr:
Frankfurt - Endlich beginnt das Jahr 2023 auch für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Hansi Flick trifft mit seinem Team auf Peru und Belgien und startet damit in die Vorbereitung auf die EM 2024 im eigenen Land. Es werden die ersten Auftritte seit der WM 2022 in Katar sein, bei der die DFB-Auswahl enttäuschte und bereits in der Vorrunde ausschied. Im Anschluss wurde das Scheitern aufgearbeitet und Bundestrainer Flick bekam das Vertrauen ausgesprochen, eine schlagkräftige Truppe für die Heim-EM im kommenden Jahr zu formen.

DFB-Auswahl testet gegen Peru und Belgien

Fehlen bei den beiden Testspielen wird Thomas Müller. „Er wird bei den nächsten beiden Maßnahmen nicht dabei sein. Das ist mit ihm besprochen, ich möchte jüngeren Spielern bei der Nationalmannschaft eine Chance geben. Das bedeutet aber nicht, dass er für die EM kein Thema ist“, bestätigte Flick. „Wir schätzen uns und bleiben auch weiterhin in einem guten Austausch. Dann wird man sehen, wie es weitergeht. Ich drücke den Jungs die Daumen für die ersten Länderspiele des Jahres“, schrieb Müller daraufhin selbst auf seinem Instagram-Kanal.

Bundestrainer Hansi Flick nominiert den ersten DFB-Kader des Jahres.

Ebenfalls nicht dabei sein wird Ilkay Gündogan. Der Mittelfeldspieler von Manchester City und seine Frau Sara wurden Eltern eines Sohnes, weshalb der 32-Jährige auf die ersten Länderspiele des Jahres verzichtet. Bundestrainer Flick kündigte bereits vor einigen Wochen an, dass er jungen Spielern eine Chance geben will, sich im Kreise der Nationalmannschaft zu zeigen. Im Vorfeld der Kader-Nominierung für die ersten Spiele des Jahres, wurde über zahlreiche Spieler spekuliert, die es ins Team des Bundestrainers schaffen könnten.

Von Unglücksraben und fast vergessenen Legenden: Die WM-Rekordspieler des DFB-Teams

23. Bernd Schneider, Karlheinz Förster, Toni Schumacher, alle in einem Finale, kein WM-Titel, 14 Einsätze
Den Beginn unserer Reihe machen drei glücklose Spieler. Trotz ihrer jeweils 14 WM-Spiele für die DFB-Elf und obwohl sie alle in einem Finale standen, konnten Bernd Schneider, Karlheinz Förster und Toni Schumacher keinen Weltmeisterschafts-Titel gewinnen. © IMAGO/ActionPictures; Frinke; Sportfoto Rudel
23. Thomas Häßler, Paul Breitner, WM 1990, 1974, geniale Mittelfeldspieler, 14 Einsätze
Anders die nächsten beiden Spieler, die ebenfalls 14-mal bei Weltmeisterschaften zum Einsatz kamen. Thomas Häßler holte 1990 den Titel, Paul Breitner reckte 1974 den Pokal in den Münchner Himmel. Doch beide vereint nicht nur der Titel, sondern auch ihre spielerischen Qualitäten. Beide gaben geniale Mittelfeldspieler ihrer Zeit ab. © IMAGO/Camera 4; Pressefoto Baumann
23. Jerome Boateng, Toni Kross, Sami Khedira, WM 2014, 14 Einsätze
Den Abschluss des achtfach geteilten 23. Platzes unseres Rankings bilden drei Weltmeister von 2014. Jerome Boateng, Toni Kroos und Sami Khedira liefen alle drei 14-mal bei Weltmeisterschaften auf und waren Teil der magischen Nacht von Rio. © IMAGO/Team 2; Avanti
20. Hans Schäfer, Weltmeister 1954, 15 Einsätze
Platz 20 vereint drei große Fußballer und Weltmeister ihrer Generation. Den Anfang macht Hans Schäfer, der mit 15 WM-Einsätzen der einzige Vertreter der legendären Mannschaft von 1954 in unserem Ranking ist. © IMAGO/CTK Photo
20. Rudi Völler, Weltmeister 1990, 15 Einsätze
Weiter geht es mit Rudi Völler, den es zwar mehr als einmal gibt, aber der einzige Rudi Völler ist, der insgesamt 15-mal bei Weltmeisterschaften auflief und 1990 den Titel in Italien holte. © IMAGO/Sportfoto Rudel
20. Lukas Podolski, WM 2014, 15 Einsätze
Den Abschluss des Dreiergespanns auf dem 20. Platz macht Lukas Podolski. Bekannt für seine linke Klebe war er zwar während der WM 2014 nicht mehr der große Leistungsträger, doch für die Stimmung im Team ein wichtiges Puzzleteil. © imago sportfotodienst
Mesut Özil während des WM-Finals von 2014.
Platz 18 teilen sich zwei Weltmeister. Den Anfang macht Mesut Özil, der 2014 in Brasilien den Titel holte. Der damalige Held von Rio ist seitdem in der Gunst der Fans deutlich nach unten gerutscht. Dazu führten unter anderem auch seine Verbindungen zu den „Grauen Wölfen“. Insgesamt lief er für das DFB-Team 16-mal bei Weltmeisterschaften auf. Genauso oft, wie ein Sieger von 1990. © imago sportfotodienst
Andreas Brehme jubelt über sein Tor im WM-Finale 1990.
Andreas Brehme hat genauso viele WM-Einsätze wie Özil, blieb den Fans aber deutlich besser in Erinnerung. Im Finale 1990 erzielte er das goldene Tor gegen Argentinien. Es war wohl das größte Spiel des Verteidigers, der 16-mal bei einer WM auf dem Platz stand. Im Februar 2024 verstarb er im Alter von 63 Jahren. © IMAGO/Norbert Schmidt
Karl-Heinz Schnellinger mit dem Ball am Fuß.
16. Platz: Von 1958 bis 1970 kam Karl-Heinz Schnellinger auf 17 WM-Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft. Insgesamt trug er 47-mal den Adler auf der Brust. © IMAGO/Sven Simon
Jürgen Klinsmann jubelt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
16. Platz: Auch Jürgen Klinsmann brachte es auf 17 DFB-Einsätze bei Weltmeisterschaften. Er war wie Brehme Teil des WM-Teams von 1990. © IMAGO/Norbert Schmidt
WM Finale 1974 Weltmeister Torwart Sepp Maier BR Deutschland präsentiert den WM-Pokal
Platz 12: Auf dem geteilten zwölften Platz rangieren gleich vier Spieler. Einer davon ist Sepp Maier, Torwart und Weltmeister von 1974. Er kommt auf insgesamt 18 Einsätze bei drei WM-Turnieren. © sportfotodienst/imago
Pierre Littbarski im WM-Endspiel 1990 gegen Argentinien am Ball
Auch Pierre Littbarski kommt mit 18 WM-Partien auf eine beeindruckende Anzahl von Endrunden-Einsätzen und durfte 1990 in Italien über den WM-Titel jubeln. © Werek/imago
Stuart Pearce England gegen Thomas Berthold und Klaus Augenthaler beide BR Deutschland
Auch Thomas Berthold hat 18 WM-Spiele auf seinem Konto. Er war Teil der starken Verteidigung bei der WM 1990, stand in jedem Spiel auf dem Platz und durfte am Ende den Pokal in die Luft recken. © sportfotodienst/imago
Franz Beckenbauer feiert im Olympiastadion München den WM-Titel 1974.
Wie Berthold, Littbarski und Maier kam auch „Der Kaiser“ höchstpersönlich 18-mal bei Weltmeisterschaft zum Einsatz. Franz Beckenbauer gewann 1974 den WM-Titel als Spieler und 1990 als Trainer. © sportfotodienst/imago
Berti Vogts BR Deutschland re zieht ab Alan Mullery England dreht sich weg
Platz 6: Den sechsten Rang unserer Rangliste teilen sich gleich sechs Spieler. Einer von ihnen: Berti Vogts. 19 WM-Einsätze bei drei verschiedenen Endrunden, darunter beim Titelgewinn 1974. © sportfotodienst/imago
Rummenigge Karl Heinz Team_Deutschland Spiel Deutschland_CHILE FIFA Fussball Weltmeisterschaften 19
Ein WM-Titel war Karl-Heinz Rummenigge trotz seiner 19 WM-Einsätze nicht vergönnt. Dafür durfte er sich über den EM-Titel 1980 freuen. © sportfotodienst/imago
Wolfgang Overath BR Deutschland
Im Gegensatz dazu gelang es Wolfgang Overath, ebenso mit 19 WM-Einsätzen, 1974 den WM-Titel im eigenen Land zu feiern. Der Titel verbindet ihn mit den weiteren drei DFB-Kickern, die auch auf dem sechsten Platz gelandet sind. Nur die schlugen schlappe 40 Jahre später zu. © sportfotodienst/imago
140630 PORTO ALEGRE June 30 2014 Xinhua Algeria s Islam Slimani L vies with Germany s
Darunter „Eistonne“ Per Mertesacker, hier bei seinem legendären Einsatz gegen Algerien bei der WM 2014. Am Ende winkte der Titel. © sportfotodienst/imago
Manuel Neuer gibt im Trikot der deutschen Nationalmannschaft Anweisungen an sein Team.
Auch Manuel Neuer krönte seine insgesamt 19 WM-Einsätze bereits 2014. Mit seinen Paraden hielt er das Team nicht nur einmal im Turnier. Der WM-Titel darf aufgrund der beeindruckenden Leistungen während des Turniers als sein Meisterstück angesehen werden. © IMAGO/www.imagephotoagency.it
Thomas Müller mit dem WM-Pokal 2014.
Das darf auch für Thomas Müller gelten, der zwar bei der WM 2010 die Torjägerkanone abräumte, doch sich deutlich mehr über den WM-Titel 2014 gefreut haben dürfte. Insgesamt kam auch er auf 19 Einsätze bei Weltmeisterschaften. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Rio de Janeiro FIFA Fussball Männer Fussball Weltmeisterschaften 2014 FIFA world cup 2014 Final
Platz 4: Weiter geht es – wer hätte es gedacht – mit zwei Weltmeistern von 2014. Philipp Lahm teilt sich mit 20 WM-Einsätzen den vierten Platz mit einem langjährigen Wegbegleiter. © sportfotodienst/imago
SCHWEINSTEIGER Bastian Team Deutschland mit Kapitaen MESSI Lionel World Cup 2014 Brasil FIFA Fussbal
Lahm und Bastian Schweinsteiger sind das Sinnbild für eine goldene DFB-Generation. Da ist es passend, dass beide gleich viele WM-Einsätze vorweisen können. Nicht nur das beste Spiel seiner 20-WM-Partien, sondern wohl auch beste Spiel seines Lebens spielte er dann ausgerechnet im WM-Finale 2014. © Perenyi/imago
Uwe Seeler im WM-Endspiel 1966 gegen England
Platz 3: „Uns Uwe“ Uwe Seeler, der im Juli 2022 verstarb, ist mit 21 WM-Spielen auf Rang 3. Unglücklicherweise blieb es dem Ehrenspielführer verwehrt, auch nur einen einzigen Titel mit der DFB-Elf zu gewinnen. © Simon/imago
08 07 2014 xbtx Fussball WM 2014 Halbfinale Deutschland Brasilien v l Miroslav Klose Deutsch
Platz 2: Etwas erfolgreicher verlief die DFB-Karriere von Miroslav Klose. Erstmals machte er bei der WM 2002 im DFB-Trikot von sich reden. Insgesamt sollten es 24 Spiele im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bei vier WM-Turnieren werden. Am Ende sprang nicht nur der Titel 2014 heraus, sondern auch ein Weltrekord: Insgesamt 16 WM-Tore markieren den Bestwert. © Huebner/imago
Weltmeister Lothar Matthäus BR Deutschland mit der Trophäe PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxPOLxUSA
Platz 1: Lothar Matthäus ist mit seinen 25 Einsätzen nicht nur der Spieler mit den meisten WM-Partien für Deutschland. Der Weltmeister von 1990 kam darüber hinaus als einziger DFB-Spieler bei fünf verschiedenen WM-Endrunden zum Einsatz und ist mit 150 Spielen auch insgesamt Rekordspieler der deutschen Nationalmannschaft. © sportfotodienst/imago

DFB-Auswahl: Überrascht Bundestrainer Flick bei Nominierung?

Mögliche Kandidaten für eine Nominierung für die DFB-Auswahl wären beispielsweise Marius Wolf von Borussia Dortmund, der eine starke Saison spielt und sich einen Stammplatz bei Trainer Edin Terzic erkämpft hat. Dem Duo Yannick Gerhardt und Felix Nmecha vom VfL Wolfsburg werden ebenfalls Chancen eingeräumt und Augsburg-Torjäger Mergim Berisha hofft auch auf einen Anruf von Flick. Am Freitag (17. März) wird der Bundestrainer seinen Kader bekanntgeben. (smr)

Rubriklistenbild: © Imago/Lackovic/Chai v.d. Laage

Kommentare