Bundestrainer lässt auf PK aufhorchen

Deutschland-Aufstellung jetzt gegen die Niederlande: Nagelsmann mit faustdicker Überraschung im Sturm

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Deutschland trifft in der Nations League auf die Niederlande. Bundestrainer Julian Nagelsmann ist zu Wechseln in seiner Aufstellung gezwungen.

Update vom 10. September, 19.30 Uhr: Die Aufstellung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das Auswärtsspiel gegen die Niederlande ist da. Im Vergleich zur Startelf gegen Ungarn nimmt Bundestrainer Julian Nagelsmann nur eine Änderung vor: Für den verletzten Niclas Füllkrug startet Deniz Undav.

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, de Ligt, van Dijk, Aké - Schouten, Gravenberch, Reijnders - Xavi, Brobbey, Gakpo

Deutschland: ter Stegen - Kimmich, Tah, N. Schlotterbeck, Raum - Andrich, P. Groß, Wirtz, Havertz, Musiala - Undav

Update vom 10. September, 13.50 Uhr: Jetzt ist es offiziell! Niclas Füllkrug fällt für das Länderspiel heute Abend gegen die Niederlande aus. Der DFB-Stürmer ist bereits aus dem Mannschaftsquartier abgereist.

Füllkrug steht aufgrund einer Reizung der Achillessehne nicht zur Verfügung. Das bestätigte der Deutsche Fußball-Bund auf SID-Anfrage. Damit muss Julian Nagelsmann auf einen seiner treffsichersten Akteure (14 Tore in 22 Länderspielen) verzichten. Kai Havertz könnte für Füllkrug in die Sturmspitze rücken, zudem macht sich Youngster Maximilian Beier Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf.

Deutschland-Aufstellung heute gegen die Niederlande: Nagelsmann bricht verletzter DFB-Stürmer weg

Update vom 10. September, 10.30 Uhr: Nagelsmann-Sorgen um Niclas Füllkrug! Wie der Bundestrainer bereits gestern auf der PK (siehe Erstmeldung) mitteilte, plagt sich der Nationalstürmer mit Problemen an der Achillessehne. Zu allem Überfluss musste Füllkrug im Anschluss auch noch frühzeitig das Abschlusstraining abbrechen.

Ein Einsatz des 31-Jährigen im Länderspiel gegen die Niederlande am zweiten Spieltag der Nations League käme daher sehr überraschend. Youngster Maximilian Beier, der seit Füllkrugs Abschied im Sommer Richtung West Ham United beim BVB spielt, scharrt schon mit den Hufen. Bringt Nagelsmann den 21-jährigen Angreifer gegen die Holländer von Beginn an?

Julian Nagelsmann muss seine Aufstellung gegen die Niederlande ändern.

Erstmeldung vom 9. September: Amsterdam – Der Klassiker gegen Holland in Amsterdam steht an. Die deutsche Nationalmannschaft will nach dem furiosen 5:0-Schützenfest zum Auftakt der Nations League gegen Ungarn die Euphorie hochhalten. Dementsprechend wenige Änderungen in seiner Aufstellung dürfte Julian Nagelsmann für das Nachbarschaftsduell vornehmen, wenngleich der Bundestrainer bereits die WM 2026 im Blick hat und diesbezüglich mit einer kryptischen Ankündigung aufhorchen ließ. Allerdings bangt Nagelsmann um einen Einsatz des angeschlagenen DFB-Stürmers Niclas Füllkrug.

Deutschland-Aufstellung gegen die Niederlande: Nagelsmann mit kryptischer Ankündigung

„Es geht darum, eine Weitsicht zu entwickeln, dass in zwei Jahren eine WM ist, die wir gut spielen wollen. Sprich: Es kann auch durchaus der Fall eintreten, dass wir Spieler haben, die aktuell spielen und aktuell das Richtige sind für die Mannschaft, um Dinge zu festigen und Vertrauen für die Gruppe aufzubauen. Die aber bei der WM vielleicht nicht mehr eine so tragende Rolle spielen“, sagte Nagelsmann zum Abschluss der DFB-Pressekonferenz am Montagnachmittag. Im Klartext: Kein Spieler darf sich zu sicher fühlen im Hinblick auf das Fernziel Weltmeisterschaft in zwei Jahren, selbst derzeitige Stammspieler.

Nagelsmann, der das Thema Umbruch nach der EM in der Öffentlichkeit bewusst kleinzuhalten versucht, unterstrich seine Aussagen: „Das kann man nicht immer so extrem vorhersagen, wie das sein wird, in der Aktualität fahren wir sehr gut mit den kleinen und Nuancen-Veränderungen, die wir jetzt gemacht haben. Es kann aber durchaus sein, dass der ein oder andere Spieler bei der WM nicht mehr diese tragende Rolle spielt, die er vielleicht jetzt hat, der uns in der Aktualität aber sehr gut tut. Wir fahren mit dem aktuell eingeschlagenen Weg ganz gut.“

Julian Nagelsmann muss seine Aufstellung gegen die Niederlande wohl kurzfristig ändern.

Nagelsmann will gegen die Niederlande auf viele Wechsel in der Aufstellung verzichten

In der Aktualität hat die neue Nummer eins Marc-André ter Stegen seinen Platz im Tor sicher. Vor dem Barca-Keeper wird Nagelsmann gegen die Niederlande wohl erneut dieselbe Viererkette wie gegen Ungarn aufbieten.

Die Innenverteidigung um Nico Schlotterbeck und Jonathan Tah wird vom neuen Kapitän Joshua Kimmich auf der rechten Abwehrseite und David Raum auf der linken flankiert. Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt bescheinigte Nagelsmann noch Fitnessrückstand, nach seiner Reservistenrolle gegen die Ungarn wäre der Stuttgarter jedoch ein Kandidat.

Die Zukunft der DFB-Elf: Wer folgt auf Kroos, Müller und Neuer?

Noah Atubolu (Jahrgang: 2002), Tor: Die Nummer eins des SC Freiburg überzeugt im jungen Alter Woche für Woche in der Bundesliga. Durch die Europapokal-Spiele mit den Breisgauern ist Atubolu zudem bereits international erfahren. In der deutschen U21 fängt er inzwischen regelmäßig. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Noah Atubolu (Jahrgang: 2002), Tor: Die Nummer eins des SC Freiburg überzeugt im jungen Alter Woche für Woche in der Bundesliga. Durch die Europapokal-Spiele mit den Breisgauern ist Atubolu zudem bereits international erfahren. In der deutschen U21 fängt er inzwischen regelmäßig. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Noah Wedel / Imago
Diant Ramaj (Jahrgang: 2001), Tor: Ramaj gab sein Bundesliga-Debüt 2022 für Eintracht Frankfurt. Über Ajax Amsterdam kam er Anfang 2025 zu Borussia Dortmund, wo er irgendwann Stammtorhüter werden soll. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Diant Ramaj (Jahrgang: 2001), Tor: Ramaj gab sein Bundesliga-Debüt 2022 für Eintracht Frankfurt. Über Ajax Amsterdam kam er Anfang 2025 zu Borussia Dortmund, wo er irgendwann Stammtorhüter werden soll. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)  © Langer / Imago
Jonas Urbig (Jahrgang: 2003), Tor: Wird Jonas Urbig der neue Manuel Neuer? Auf Vereinsebene soll er das, wechselte im Januar 2025 zum FC Bayern. Auf lange Sicht könnte er sich mit Atubolu um das deutsche Tor streiten. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Jonas Urbig (Jahrgang: 2003), Tor: Wird Jonas Urbig der neue Manuel Neuer? Auf Vereinsebene soll er das, wechselte im Januar 2025 zum FC Bayern. Auf lange Sicht könnte er sich mit Atubolu um das deutsche Tor streiten. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Jan Huebner / Imago
Armel Bella-Kotchap (Jahrgang: 2001), Abwehr: Die Karriere des Überraschungs-Teilnehmers der WM 2022 ist auf Vereinsebene etwas ins Stocken geraten. Obwohl sein letzter Einsatz im DFB-Trikot aus dem Jahr 2022 datiert, ist mit dem Innenverteidiger mittel- bis langfristig in der Nationalmannschaft zu rechnen. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.).
Armel Bella-Kotchap (Jahrgang: 2001), Abwehr: Die Karriere des Überraschungs-Teilnehmers der WM 2022 ist auf Vereinsebene etwas ins Stocken geraten. Obwohl sein letzter Einsatz im DFB-Trikot aus dem Jahr 2022 datiert, ist mit dem Innenverteidiger mittel- bis langfristig in der Nationalmannschaft zu rechnen. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.). © Ulmer/Teamfoto / Imago
Yann Aurel Bisseck (Jahrgang: 2000), Abwehr: Bisseck ist der ehemalige Kapitän der deutschen U21. Bei Inter Mailand gehört er zum erweiterten Stammpersonal und könnte, wenn ihm der nächste Karriereschritt gelingt, auch bald zum DFB-A-Aufgebot zählen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Yann Aurel Bisseck (Jahrgang: 2000), Abwehr: Bisseck ist der ehemalige Kapitän der deutschen U21. Bei Inter Mailand gehört er zum erweiterten Stammpersonal und könnte, wenn ihm der nächste Karriereschritt gelingt, auch bald zum DFB-A-Aufgebot zählen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Revierfoto / Imago
Nnamdi Collins (Jahrgang: 2004), Abwehr: Der Innenverteidiger überzeugt vor allem physisch und am Ball. Er spielt sich bei Eintracht Frankfurt immer mehr in den Fokus von Julian Nagelsmann. Im Herbst 2024 debütierte Collins für die deutsche U21-Nationalmannschaft. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Nnamdi Collins (Jahrgang: 2004), Abwehr: Der Innenverteidiger überzeugt vor allem physisch und am Ball. Er spielt sich bei Eintracht Frankfurt immer mehr in den Fokus von Julian Nagelsmann. Im Herbst 2024 debütierte Collins für die deutsche U21-Nationalmannschaft. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Kirchner-Media / Imago
Finn Jeltsch (Jahrgang: 2006), Abwehr: Der U17-Weltmeister von 2023 ist ein großes Innenverteidiger-Versprechen für die Nationalelf. Nach seinem Wechsel möchte er sich beim VfB Stuttgart etablieren. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Finn Jeltsch (Jahrgang: 2006), Abwehr: Der U17-Weltmeister von 2023 ist ein großes Innenverteidiger-Versprechen für die Nationalelf. Nach seinem Wechsel möchte er sich beim VfB Stuttgart etablieren. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)  © MIS / Imago
Colin Kleine-Bekel (Jahrgang: 2003), Abwehr: Der Innenverteidiger war einer der Garanten für den ersten Kieler Bundesliga-Aufstieg. Er ist außerdem Teil der deutschen U21, verletzte sich allerdings zuletzt am Kreuzband. Knüpft er nach seinem Comeback an die vorherigen Leistungen an, kann es für Kleine-Bekel schnell gehen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Colin Kleine-Bekel (Jahrgang: 2003), Abwehr: Der Innenverteidiger war einer der Garanten für den ersten Kieler Bundesliga-Aufstieg. Er ist außerdem Teil der deutschen U21, verletzte sich allerdings zuletzt am Kreuzband. Knüpft er nach seinem Comeback an die vorherigen Leistungen an, kann es für Kleine-Bekel schnell gehen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Christian Schroedter / Imago
Max Rosenfelder (Jahrgang: 2003), Abwehr: Das Freiburger Eigengewächs gilt als großes Innenverteidiger-Talent. Unter Trainer Julian Schuster könnte ihm auf Vereinsebene der Durchbruch gelingen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Max Rosenfelder (Jahrgang: 2003), Abwehr: Das Freiburger Eigengewächs gilt als großes Innenverteidiger-Talent. Unter Trainer Julian Schuster könnte ihm auf Vereinsebene der Durchbruch gelingen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Aleksandar Djorovic / Imago
Malick Thiaw (Jahrgang: 2001), Abwehr: Der Innenverteidiger aus der Schalker Jugend stellte sein Können bereits auf allerhöchstem Niveau beim AC Mailand zur Schau. Auf Dauer könnte er mit Nebenmann Schlotterbeck die deutsche Abwehrzentrale bilden. (DFB-Bilanz bisher: Drei A-Länderspiele, kein Tor.)
Malick Thiaw (Jahrgang: 2001), Abwehr: Der Innenverteidiger aus der Schalker Jugend stellte sein Können bereits auf allerhöchstem Niveau beim AC Mailand zur Schau. Auf Dauer könnte er mit Nebenmann Schlotterbeck die deutsche Abwehrzentrale bilden. (DFB-Bilanz bisher: Drei A-Länderspiele, kein Tor.) © Revierfoto / Imago
Nathaniel Brown (Jahrgang: 2003), Abwehr: Der U21-Nationalspieler sorgte als Nürnberger Eigengewächs in der zweiten Liga für Furore. Nach seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt setzt Brown seinen steilen Aufstieg fort. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Nathaniel Brown (Jahrgang: 2003), Abwehr: Der U21-Nationalspieler sorgte als Nürnberger Eigengewächs in der zweiten Liga für Furore. Nach seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt setzt Brown seinen steilen Aufstieg fort. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Maximilian Koch / Imago
Luca Netz (Jahrgang: 2003), Abwehr: Als fester Linksverteidiger der deutschen U21 ist Netz langfristig ein Kandidat für die A-Elf. Bei Borussia Mönchengladbach konnte sich der frühere Herthaner noch nicht vollends durchsetzen, doch sein Potenzial ist unbestritten. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Luca Netz (Jahrgang: 2003), Abwehr: Als fester Linksverteidiger der deutschen U21 ist Netz langfristig ein Kandidat für die A-Elf. Bei Borussia Mönchengladbach konnte sich der frühere Herthaner noch nicht vollends durchsetzen, doch sein Potenzial ist unbestritten. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Noah Wedel / Imago
Tom Bischof (Jahrgang: 2005), Mittelfeld: Der junge Noch-Hoffenheimer verfügt über eine starke Übersicht und eine Ruhe am Ball. Im Sommer 2025 wechselt Bischof zum FC Bayern. Auch auf Nationenebene steht sein Sprung in die oberste Riege bevor. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Tom Bischof (Jahrgang: 2005), Mittelfeld: Der junge Noch-Hoffenheimer verfügt über eine starke Übersicht und eine Ruhe am Ball. Im Sommer 2025 wechselt Bischof zum FC Bayern. Auch auf Nationenebene steht sein Sprung in die oberste Riege bevor. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)  © Maximilian Koch / Imago
Aleksandar Pavlovic (Jahrgang: 2004), Mittelfeld: Julian Nagelsmann sieht das Bayern-Juwel als designierten Kroos-Thronfolger. Diese Rolle nimmt er inzwischen auch ein. (DFB-Bilanz bisher: Vier A-Länderspiele, ein Tor.)
Aleksandar Pavlovic (Jahrgang: 2004), Mittelfeld: Julian Nagelsmann sieht das Bayern-Juwel als designierten Kroos-Thronfolger. Pavlovic stand im EM-Kader, musste aber kurz vor Turnierbeginn krankheitsbedingt absagen. Auf Dauer dürfte er auf der Sechs zum Stammspieler avancieren. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, ein Tor.) © Matthias Koch / Imago
Angelo Stiller (Jahrgang: 2001), Mittelfeld: Julian Nagelsmann brachte den Stuttgarter Strategen „von der Spielweise her“ als Nachfolger von Toni Kroos ins Gespräch. Inzwischen feierte er auch sein Länderspieldebüt. (DFB-Bilanz bisher: Drei A-Länderspiele.)
Angelo Stiller (Jahrgang: 2001), Mittelfeld: Julian Nagelsmann brachte den Stuttgarter Strategen „von der Spielweise her“ als Nachfolger von Toni Kroos ins Gespräch. Inzwischen feierte er auch sein Länderspieldebüt. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele.) © Norbert Schmidt / Imago
Umut Tohumcu (Jahrgang: 2004), Mittelfeld: Tohumcu zieht die Strippen im Hoffenheimer Mittelfeld. Er ist zudem fester Bestandteil der DFB-U21. Ihn dürfte Julian Nagelsmann wegen beider Hoffenheimer Vergangenheit ohnehin im Auge haben. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Umut Tohumcu (Jahrgang: 2004), Mittelfeld: Tohumcu zieht die Strippen im Hoffenheimer Mittelfeld. Er ist zudem fester Bestandteil der DFB-U21. Ihn dürfte Julian Nagelsmann wegen beider Hoffenheimer Vergangenheit ohnehin im Auge haben. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)  © Beauftiful Sports / Imago
Brajan Gruda (Jahrgang: 2004), Mittelfeld: Beerbt er Thomas Müller (l.) im DFB-Team? Der Bayern-Routinier lobte den Offensiv-Allrounder von Brighton & Hove Albion bereits in den höchsten Tönen. Im Trainingslager vor der Heim-EM durfte Gruda, aktuell primär noch in der U21 verortet, Nationalmannschaftsluft schnuppern. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Brajan Gruda (Jahrgang: 2004), Mittelfeld: Beerbt er Thomas Müller (l.) im DFB-Team? Der Bayern-Routinier lobte den Offensiv-Allrounder von Brighton & Hove Albion bereits in den höchsten Tönen. Im Trainingslager vor der Heim-EM durfte Gruda, aktuell primär noch in der U21 verortet, Nationalmannschaftsluft schnuppern. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Jan Huebner / Imago
Assan Ouédraogo (Jahrgang: 2006), Mittelfeld: Der Neu-Leipziger ging in der 2. Bundesliga bei Schalke 04 bereits im jungen Alter voran. Sein Debüt auf A-Nationalmannschaftsebene dürfte noch einige Zeit dauern, doch der Weg des zentralen Mittelfeldspielers ist vielversprechend. Er sorgte mit der deutschen U17 für Furore. (DFB-Bilanz: Kein A-Länderspiel.)
Assan Ouédraogo (Jahrgang: 2006), Mittelfeld: Der Neu-Leipziger ging in der 2. Bundesliga bei Schalke 04 bereits im jungen Alter voran. Sein Debüt auf A-Nationalmannschaftsebene dürfte noch einige Zeit dauern, doch der Weg des zentralen Mittelfeldspielers ist vielversprechend. Er sorgte mit der deutschen U17 für Furore. (DFB-Bilanz: Kein A-Länderspiel.) © Michael Schwarz / Imago
Merlin Röhl (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Der zentrale Mittelfeldmann ist inzwischen Leistungsträger des SC Freiburg und brilliert mit seiner Lauf- und Dribbelstärke. Bislang Teil der U21, könnte es auch für Röhl bald einen Schritt weiter gehen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Merlin Röhl (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Der zentrale Mittelfeldmann ist inzwischen Leistungsträger des SC Freiburg und brilliert mit seiner Lauf- und Dribbelstärke. Bislang Teil der U21, könnte es auch für Röhl bald einen Schritt weiter gehen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Passion2Press / Imago
Rocco Reitz (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Wie Gruda durfte das Gladbacher Eigengewächs als Perspektivspieler vor der EM erste Erfahrungen im DFB-Team sammeln, ohne zum Einsatz zu kommen. Der umsichtige und unbekümmerte Reitz ist aus der ersten Elf der Fohlen und der deutschen U21 nicht mehr zu wegdenken.
Rocco Reitz (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Wie Gruda durfte das Gladbacher Eigengewächs als Perspektivspieler vor der EM erste Erfahrungen im DFB-Team sammeln, ohne zum Einsatz zu kommen. Der umsichtige und unbekümmerte Reitz ist aus der ersten Elf der Fohlen und der deutschen U21 nicht mehr zu wegdenken. © Jan Huebner / Imago
Jan-Niklas Beste (Jahrgang: 1999), Mittelfeld: Nach einem weniger erfolgreichen Intermezzo bei Benfica Lissabon ist Beste inzwischen zurück in Deutschland, er wirbelt für den SC Freiburg. Dort will er sich wieder in den DFB-Fokus spielen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Jan-Niklas Beste (Jahrgang: 1999), Mittelfeld: Nach einem weniger erfolgreichen Intermezzo bei Benfica Lissabon ist Beste inzwischen zurück in Deutschland, er wirbelt für den SC Freiburg. Dort will er sich wieder in den DFB-Fokus spielen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Eibner / Imago
Ansgar Knauff (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Der schnelle Außenbahnspieler spielt noch für die deutsche U21. Doch zeigt er in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt konstantere Leistungen, ist er sicherlich ein Kandidat für die Nagelsmann-Elf. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Ansgar Knauff (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Der schnelle Außenbahnspieler spielt noch für die deutsche U21. Doch zeigt er in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt konstantere Leistungen, ist er sicherlich ein Kandidat für die Nagelsmann-Elf. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Christian Schroedter / Imago
Paul Nebel (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Der Mainzer Wirbelwind sorgt auf den Außenbahnen für Betrieb. Nebel ist inzwischen auch Stammgast bei der deutschen U21 und zeigt in der Bundesliga sein Können. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Paul Nebel (Jahrgang: 2002), Mittelfeld: Der Mainzer Wirbelwind sorgt auf den Außenbahnen für Betrieb. Nebel ist inzwischen auch Stammgast bei der deutschen U21 und zeigt in der Bundesliga sein Können. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © DeFodi / Imago
Paul Wanner (Jahrgang: 2005), Mittelfeld: Das Bayern-Talent (l.) sammelt in der Saison 2024/25 erstmals Erstliga-Erfahrungen beim 1. FC Heidenheim. Sowohl der DFB als auch der ÖFB buhlen intensiv um Wanner, der für beide Verbände spielen könnte. Julian Nagelsmann plant fest mit dem offensiven Mittelfeldspieler. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Paul Wanner (Jahrgang: 2005), Mittelfeld: Das Bayern-Talent (l.) sammelt in der Saison 2024/25 erstmals Erstliga-Erfahrungen beim 1. FC Heidenheim. Sowohl der DFB als auch der ÖFB buhlen intensiv um Wanner, der für beide Verbände spielen könnte. Julian Nagelsmann plant fest mit dem offensiven Mittelfeldspieler. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Zink / Imago
Karim Adeyemi (Jahrgang: 2002), Angriff: Der pfeilschnelle Dortmunder zählte bereits mehrfach zum Aufgebot der A-Nationalelf. Nach einer längeren Flaute ist er inzwischen wieder in der U21, doch könnte langfristig für Tempo und Tore im Team von Julian Nagelsmann sorgen. (DFB-Bilanz bisher: Vier A-Länderspiele, ein Tor.)
Karim Adeyemi (Jahrgang: 2002), Angriff: Der pfeilschnelle Dortmunder zählte bereits mehrfach zum Aufgebot der A-Nationalelf. Nach einer längeren Flaute ist er inzwischen wieder in der U21, doch könnte langfristig für Tempo und Tore im Team von Julian Nagelsmann sorgen. (DFB-Bilanz bisher: Vier A-Länderspiele, ein Tor.) © Sportfoto Rudel / Imago
Jamie Leweling (Jahrgang: 2003), Angriff: Leweling gab ein äußerst überzeugendes Debüt im Klassiker gegen die Niederlande. Bundestrainer Julian Nagelsmann hält große Stücke auf den Außenbahnspieler aus dem Fürther Nachwuchs. (DFB-Bilanz bisher: Ein Länderspiel, ein Tor.)
Design ohne Titel - 2024-10-16T145044.210.jpg © Schüler / Imago
Kevin Schade (Jahrgang: 2001), Angriff: Der Flügelspieler vom FC Brentford gab sein Nationalmannschafts-Debüt bereits unter Hansi Flick. Doch auch Julian Nagelsmann hat Schade auf dem Zettel und ließ ihn bereits auflaufen. (DFB-Bilanz bisher: Vier A-Länderspiele, kein Tor.)
Kevin Schade (Jahrgang: 2001), Angriff: Der Flügelspieler vom FC Brentford gab sein Nationalmannschafts-Debüt bereits unter Hansi Flick. Doch auch Julian Nagelsmann hat Schade auf dem Zettel und ließ ihn bereits auflaufen. (DFB-Bilanz bisher: Vier A-Länderspiele, kein Tor.) © Uwe Kraft / Imago
Maximilian Beier (Jahrgang: 2002), Angriff: Bei der Heim-EM ließ der Neu-Dortmunder bereits sein Potenzial aufblitzen. Er gilt als großes Offensiv-Versprechen für die Zukunft. (DFB-Bilanz bisher: Drei A-Länderspiele, kein Tor.)
Maximilian Beier (Jahrgang: 2002), Angriff: Bei der Heim-EM ließ der Neu-Dortmunder bereits sein Potenzial aufblitzen. Er gilt als großes Offensiv-Versprechen für die Zukunft. (DFB-Bilanz bisher: Drei A-Länderspiele, kein Tor.) © Nico Herbertz / Imago
Jonathan Burkardt (Jahrgang: 2000), Angriff: Burkardt zeigt in jungen Jahren beeindruckende Führungsqualitäten. Und vor dem Tor ist er eiskalt. Gut möglich, dass der Mainzer Stürmer bei der WM 2026 dabei ist. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.)
Jonathan Burkardt (Jahrgang: 2000), Angriff: Burkardt zeigt in jungen Jahren beeindruckende Führungsqualitäten. Und vor dem Tor ist er eiskalt. Gut möglich, dass der Mainzer Stürmer bei der WM 2026 dabei ist. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.)  © Nordphoto / Imago
Max Moerstedt (Jahrgang: 2006), Angriff: Er schoss die deutsche U17 2023 zum Weltmeister-Titel. Mittlerweile ist er im Hoffenheimer Sturm gesetzt und lässt Großes hoffen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Max Moerstedt (Jahrgang: 2006), Angriff: Er schoss die deutsche U17 2023 zum Weltmeister-Titel. Mittlerweile ist er im Hoffenheimer Sturm gesetzt und lässt Großes hoffen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)  © MIS / Imago
Youssoufa Moukoko (Jahrgang: 2004), Angriff: Der Youngster des OGC Nizza war bei der WM 2022 überraschend Teil des deutschen Kaders und mutierte zum jüngsten DFB-Teilnehmer aller Zeiten. Inzwischen gehört er wieder der U21 an und wartet noch auf seinen großen Durchbruch. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.)
Youssoufa Moukoko (Jahrgang: 2004), Angriff: Der Youngster des OGC Nizza war bei der WM 2022 überraschend Teil des deutschen Kaders und mutierte zum jüngsten DFB-Teilnehmer aller Zeiten. Inzwischen gehört er wieder der U21 an und wartet noch auf seinen großen Durchbruch. (DFB-Bilanz bisher: Zwei A-Länderspiele, kein Tor.) © Karina Hessland / Imago
Armindo Sieb (Jahrgang: 2003), Angriff: Aktuell vom FC Bayern an Mainz 05 ausgeliehen, gilt Sieb als vielversprechender Stürmer. Der oft als hängende Spitze agierende Youngster durchlief bereits alle U-Nationalmannschaften des DFB. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Armindo Sieb (Jahrgang: 2003), Angriff: Aktuell vom FC Bayern an Mainz 05 ausgeliehen, gilt Sieb als vielversprechender Stürmer. Der oft als hängende Spitze agierende Youngster durchlief bereits alle U-Nationalmannschaften des DFB. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Zink / Imago
Nicolò Tresoldi (Jahrgang: 2004), Angriff: Der Stürmer mit argentinischen und italienischen Wurzeln könnte die DFB-Elf schon bald zu Erfolgen schießen. Tresoldi ist bereits jetzt eine feste Größe bei seinem Jugendklub Hannover 96 und längst in den Fokus einiger Top-Vereine gerückt. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Nicolò Tresoldi (Jahrgang: 2004), Angriff: Der Stürmer mit argentinischen und italienischen Wurzeln könnte die DFB-Elf schon bald zu Erfolgen schießen. Tresoldi ist bereits jetzt eine feste Größe bei seinem Jugendklub Hannover 96 und längst in den Fokus einiger Top-Vereine gerückt. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Jan Huebner / Imago
Nelson Weiper (Jahrgang: 2005), Angriff: Der Mittelstürmer könnte künftig die deutsche Nationalmannschaft in Zukunft zu Titeln schießen. Seine Bundesliga-Tauglichkeit bewies das junge Mainzer Talent bereits eindrucksvoll. Derzeit ist er noch für die U21 vorgesehen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Nelson Weiper (Jahrgang: 2005), Angriff: Der Mittelstürmer könnte künftig die deutsche Nationalmannschaft in Zukunft zu Titeln schießen. Seine Bundesliga-Tauglichkeit bewies das junge Mainzer Talent bereits eindrucksvoll. Derzeit ist er noch für die U21 vorgesehen. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.) © Eibner / Imago
Nick Woltemade (Jahrgang: 2002), Angriff: Der großgewachsene Stuttgarter besticht mit einer außergewöhnlichen Technik. Setzt er seine Entwicklung auf Vereinsebene und in der U21 des DFB fort, winkt Woltemade bald das Ticket zur A-Nationalelf. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)
Nick Woltemade (Jahrgang: 2002), Angriff: Der großgewachsene Stuttgarter besticht mit einer außergewöhnlichen Technik. Setzt er seine Entwicklung auf Vereinsebene und in der U21 des DFB fort, winkt Woltemade bald das Ticket zur A-Nationalelf. (DFB-Bilanz bisher: Kein A-Länderspiel.)  © Maximilian Koch / Imago

Mittelfeld-Duo unter Nagelsmann gesetzt? Bayern-Youngster drängt in Startelf gegen Holland

Das neue Mittelfeld-Duo Pascal Groß und Robert Andrich machte einen sehr starken Eindruck. Nagelsmann dürfte die beiden Sechser nach dem Rücktritt von Toni Kroos wohl kaum schon wieder trennen wollen, auch wenn der Bundestrainer Bayern-Youngster Aleksandar Pavlovic als Alternative nannte.

„Das ist noch nicht ganz entschieden. Es kann sein, dass wir ein bisschen was verändern. Es kann sein, dass wir ein bisschen etwas machen“, sagte Nagelsmann über mögliche Änderungen. Andrich, der bei der PK neben Nagelsmann auf dem Podium saß, verstehe sich mit Groß „unheimlich gut“ und war voll des Lobes für seinen Partner: „Pascal ist ein sehr guter Spieler, er hat viel Erfahrung. Er ist mit und ohne Ball unheimlich clever.“

Nagelsmann muss Füllkrug-Ausfall befürchten

In der Offensive sind in der Johan-Cruyff-Arena alle Augen auf die beiden „Zauberer“ Jamal Musiala und Florian Wirtz gerichtet. Gegen die Ungarn durfte Kai Havertz an der Seite des Duos wirbeln, allerdings könnte der Arsenal-Angreifer gegen die Holländer auch eine Position weiter vorne benötigt werden. Das liegt am angeschlagenen Niclas Füllkrug.

Nagelsmann berichtete von Problemen an der Achillessehne beim Übergang zur Wade. „Es steht noch nicht fest, ob er spielen kann“, sagte Nagelsmann zu Füllkrug. Und die Sorgen scheinen begründet: Der 31-Jährige ging nach elf Minuten beim Abschlusstraining nach einem kurzen Gespräch mit Nagelsmann begleitet vom Teamarzt vom Platz. Dicke blaue Tapes klebten an Füllkrugs linkem Unterschenkel. Ob der Abbruch so geplant war oder schon das Aus für Dienstag bedeutet, blieb unklar.

Voraussichtliche Deutschland-Aufstellung gegen die Niederlande

ter Stegen – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Raum – Andrich, Groß – Wirtz, Havertz, Musiala – Beier

Aufstellungs-Rätsel gegen die Niederlande: Nagelsmann hat mehrere Optionen

Als Füllkrug-Ersatz bietet sich in erster Linie BVB-Stürmer Maximilian Beier, der bereits gegen die Ungarn nach einer Stunde für den West-Ham-Profi eingewechselt wurde, an. Weitere Alternativen wären die Stuttgarter Deniz Undav und Chris Führich.

Allerdings könnte Nagelsmann mit seiner Aufstellung gegen die offensivstarke Niederlande auch überraschen und einen defensiveren Ansatz wählen. Dann würde, wie bereits angeklungen, Havertz in vorderster Front agieren. Infolgedessen könnte das zentrale Mittelfeld mit Pavlovic als zusätzlichem Sechser gestärkt werden.

Alternative Deutschland-Aufstellung gegen die Niederlande

ter Stegen – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Raum – Andrich, Groß, Pavlovic – Wirtz, Musiala – Havertz

(ck)

Rubriklistenbild: © Kirchner-Media/TH/Imago

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