VonChristoph Wutzschließen
Elye Wahi ist der designierte Nachfolger von Omar Marmoush und soll mit einem Landsmann für Furore sorgen. Sein Debüt könnte bereits anstehen.
Frankfurt – Nur einen Tag nach dem Abgang von Omar Marmoush zu Manchester City hat Eintracht Frankfurt bereits seinen designierten Nachfolger präsentiert. Der französische Stürmer Elye Wahi wechselt von Olympique Marseille an den Main. Das gab die SGE am Freitagabend bekannt. Medienberichten zufolge zahlt sie rund 20 Millionen Euro Ablöse zuzüglich möglicher Boni für Wahi.
Nur einen Tag nach Marmoush-Abgang: Eintracht Frankfurt präsentiert Nachfolger
„Ich bin glücklich, ab sofort bei der Eintracht zu sein“, zitiert der Verein Wahi in der Transfermeldung. Die SGE sei „ein großer Klub, von dem ich viel Positives gehört habe“, schwärmte er. Er habe nach dem Angebot der Frankfurter nicht lange überlegen müssen, betonte Wahi, der einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterschrieb.
Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche äußerte sich ebenfalls zu dem Wechsel: „Wir haben uns seit längerer Zeit mit Elye Wahi beschäftigt und wir freuen uns, dass er ab sofort bei Eintracht Frankfurt spielen wird.“ Er hob unter anderem die Geschwindigkeit des Franzosen hervor. Man werde ihm aber „die nötige Anpassungszeit“ geben.
Macht er es wie Ekitiké? Eintracht-Zugang Wahi soll sich langsam einfinden
Damit erinnert Wahi an seinen Landsmann Hugo Ekitiké, der vor einem Jahr, ebenfalls im Wintertransferfenster, zur Eintracht gestoßen war. Auch er trat, mit mehreren Monaten Verspätung, in große Fußstapfen: jene des im Vorsommer nach Paris gewechselten Randal Kolo Muanis. Kämpfte er anfangs vor allem körperlich, schlug Ekitiké spätestens in dieser Saison voll ein und machte Kolo Muani vergessen.
Jetzt bekommt er einen Franzosen zur Seite gestellt, von dem sich die Frankfurter Verantwortlichen eine ähnliche Entwicklung erhoffen. Bei OM konnte der 22 Jahre alte Wahi nach seinem Wechsel im Sommer nicht richtig Fuß fassen. In 13 Ligue-1-Partien erzielte er lediglich drei Treffer. Zuvor hatte er beim HSC Montpellier und RC Lens für Furore gesorgt und sich so in den Fokus des Marseiller Topklubs gespielt.
Wahi könnte bereits gegen Hoffenheim im Frankfurter Kader stehen
Ob Wahi, der fortan die Rückennummer 17 tragen wird, bereits im kommenden Bundesliga-Match am Sonntag (15.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim im Kader steht, ist offen. Doch es erscheint gut möglich.
Die beste Eintracht-Elf der Geschichte laut ChatGPT




Auf der Spieltagspressekonferenz am Freitagmittag deutete Trainer Dino Toppmöller Wahis Verpflichtung bereits an, sprach aber noch nicht über einen Einsatz des 22-Jährigen. Ein Transfer-Experte aus Frankreich warnte die Eintracht hingegen davor, den jungen Stürmer unter Vertrag zu nehmen. (wuc)
Rubriklistenbild: © Icon Sport / Imago

