Beginn vor der Zeremonie

Olympia-Eröffnungsfeier erst heute – erste Wettkämpfe aber schon gestartet

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Am 26. Juli starten die Olympischen Spiele in Paris. Einige Wettbewerbe starten jedoch vor der offiziellen Eröffnungsfeier.

Paris – In gut einer Woche starten die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Für zahlreiche Athletinnen und Athleten ist dies der Höhepunkt ihrer Karriere. Am 26. Juli findet die Eröffnungsfeier statt. Doch einige Wettbewerbe starten bereits vor der Eröffnungsfeier am Freitag.

Olympische Spiele: Wettbewerbe starten zwei Tage vor Eröffnungsfeier

Am Freitag, dem 26. Juli, werden die 33. Olympischen Spiele in Paris feierlich eröffnet. Die große Eröffnungsfeier findet in der Pariser Innenstadt sowie auf der Seine statt, während der Zeremonie wird das Olympische Feuer entzündet. In Summe werden bis zum 10. August, dem letzten Tag der Spiele, 329 Entscheidungen gefällt werden.

Zwar ist die Eröffnungsfeier der offizielle Startpunkt der Olympischen Spiele von Paris, allerdings starten die ersten Wettbewerbe bereits zwei Tage zuvor am Mittwoch. Beispielsweise beginnt das Fußballturnier der Männer oder der Rugby-Wettbewerb der Männer schon am 24. Juli.

Die Olympischen Spiele in Paris starten am 26. Juli.

Belastung ein wichtiger Faktor bei den Olympischen Spielen

Der Grund dafür, dass einige Disziplinen bereits vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele starten, ist, dass der Zeitraum für viele Sportarten zu klein ist. Beim Fußball treten beispielsweise 16 Teams an und die vier Mannschaften, die bis ins Halbfinale kommen, haben jeweils sechs Spiele. Die Belastung von sechs Partien in einem derart kleinen Zeitraum wäre viel zu hoch.

Deutschlands größte Olympia-Helden

Carl Schuhmann bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen
Rang elf, den sich insgesamt drei deutsche Sportlerinnen und Sportler teilen: Carl Schuhmann (1869 - 1946). Bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, die 1896 in Athen stattfanden, sicherte sich der gebürtige Westfale starke vier Gold-Medaillen in verschiedenen Turndisziplinen sowie im Ringen. Schuhmann war von Beruf Goldschmied, sein Grab liegt heute in Berlin. © IMAGO/ANE Edition
Bärbel Wöckel freut sich beim Zieleinlauf über ihren Olympiasieg
Rang elf: Leichtathletin Bärbel Wöckel (*1955) ging für die DDR an den Start und sicherte sich insgesamt viermal Olympia-Gold im 200-Meter-Lauf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Auf dem hier zu sehenden Bild freut sie sich beim Zieleinlauf über ihren Olympiasieg in Moskau (1980). © IMAGO/Karl-Heinz Stana
Nicole Uphoff
Platz elf nimmt unter anderem Nicole Uphoff, hier zu sehen bei einer Olympia-Siegerehrung 1992, ein. Sie gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Dressurreiterinnen aller Zeiten und gewann unter anderem vier Goldmedaillen bei den olympischen Sommerspielen. © IMAGO/Sven Simon
Ruder-Ass Kathrin Boron
Platz neun: Ruder-Ass Kathrin Boron (*1969), die zunächst für die DDR und später für die BRD bei Olympia antrat. Zwischen ihrer ersten Olympiade 1992 in Barcelona und ihrem letzten Auftritt in Peking 2008 sammelt sie insgesamt viermal Gold und einmal Bronze. © imago/sportfotodienst
Springreiter Ludger Beerbaum
Rang neun mit vier Gold- und einer Bronzemedaille geht unter anderem an den Springreiter Ludger Beerbaum (*1963), der bei der Olympiade 2004 in Athen sogar Fahnenträger der deutschen Mannschaft war. © imago/sven simon
Katrin Wagner-Augustin bei den Olympischen Sommerspielen in London. Die Kanutin gewann insgesamt viermal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze.
Katrin Wagner-Augustin bei den Olympischen Sommerspielen in London. Die Kanutin gewann insgesamt viermal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze. © imago sportfotodienst
Roland Matthes nach der Ankunft in München
Roland Matthes (1950 - 2019) war einer der populärsten DDR-Sportler und nimmt im deutschen Sommerolympia-Ranking Rang sieben ein. Insgesamt brachte er es auf eine Ausbeute von vier Gold-, zwei Silber- sowie zwei Bronzemedaillen. © imago/Karl-Heinz Stana
Schwimmerin Kornelia Ender
Platz sechs der besten deutschen Olympia-Teilnehmer geht an die Schwimmerin Kornelia Ender (*1956), die für die DDR vier Gold- und vier Silbermedaillen gewann. Ihre ersten drei Silber-Siege feierte die Sportlerin, die später Doping zugab, dabei 1972 mit gerade einmal 13 Lenzen. Hier im Bild sieht man Ender bei der Siegerehrung (200 Meter Freistil) bei den olympischen Sommerspielen in Montreal. © IMAGO/WEREK
Springreit-Legende Hans Günter Winkler
Springreit-Legende Hans Günter Winkler (1926 - 2018) gehört der fünfte Rang in der Geschichte der größten deutschen Sommerolympia-Helden. Fünfmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze zählen zur stattlichen Ausbeute von „HGW“. Unvergessen: 1956 sicherte er sich trotz einer schmerzhaften Leistenverletzung zweimal Gold! © IMAGO/MKA
OTTO Kristin sechsfache Olympiasiegerin von Seoul
Auf Rang vier in der Erfolgshistorie deutscher Olympia-Historie findet sich Schwimmerin Kristin Ott (*1966). Bemerkenswert all ihre sechs Goldmedaillen sicherte sich die DDR-Athletin bei der Sommerolympiade im Jahr 1988 in Seoul. © imago/sportfotodienst
Dr. Rainer Klimke (BRD) verabschiedet sich zufrieden von seinen Anhängern
Dressur- und Vielseitigkeitsreiter Dr. Reiner Klimke (1936 - 1999), hier bei seiner letzten Olympiade in Seoul (1988), gilt als der aktuell drittbeste deutsche Sommerolympionik aller Zeiten. Seine Bilanz: 6 x Gold und 2 x Silber. © imago/sportfotodienst
Dressurreiterin Isabell Werth
Dressurreiterin Isabell Werth (*1969) bringt es als bislang zweitbeste deutsche Olympiateilnehmerin auf satte sieben Gold- und fünf Silbermedaillen. Aufgrund etlicher weiterer Titel gilt sie weltweit als erfolgreichste Reiterin und Dressurreiterin. © imago/sportfotodienst
Birgit Fischer Kanu Olympiasiegerin
Viel besser geht es nicht: Die frühere Kanutin Birgit Fischer (*1962) ist mit acht Gold- und vier Silbermedaillen die erfolgreichste deutsche Olympionikin in der bisherigen Sportgeschichte. Darüber hinaus ist die gebürtige Brandenburgerin die zweiterfolgreichste Olympia-Teilnehmerin (Sommerspiele) allerzeiten. © imago/sportfotodienst

Doch es ist nicht nur der Fußball, der eher in die Olympischen Spiele startet. Nachdem die Turniere der Männer im Fußball und im Rugby bereits am Mittwoch starten, geht es am Donnerstag mit dem Fußball und Handball der Frauen sowie dem Bogenschießen weiter. Seit den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000 startet das Fußballturnier traditionell zwei Tage vor der Eröffnungsfeier. (jari)

Rubriklistenbild: © PanoramiC / IMAGO

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