Trauung in Heimatstadt der Braut

Biathlon-Paar feiert Traumhochzeit: Mehrere bekannte Sportgrößen auf Feier

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Ein bekanntes Paar aus dem Biathlon-Zirkus hat sich das Ja-Wort gegeben. Bei der Traumhochzeit waren mehrere Sportgrößen zu Gast.

Fourgs - Die Saison im Wintersport ist vorbei und die Stars aus Biathlon, Skispringen und Co. haben Zeit, sich von den Strapazen des letzten Winters zu erholen. Viele Athleten und Athletinnen nutzen die Zeit, um zu reisen und die Akkus wieder aufzuladen, bevor es in die Vorbereitung auf die kommende Saison geht. Zwei ehemalige Biathlon-Stars gaben sich unterdessen das Ja-Wort und luden zahlreiche Ex-Mitstreiter ein.

Simon Desthieux
Geboren:3. Dezember 1991
Nationalität:Frankreich
Sportart:Biathlon

Biathlon-Traumhochzeit: Aymonier und Desthieux haben geheiratet

Célia Aymonier und Simon Desthieux standen einst gemeinsam im Biathlon-Nationalteam Frankreichs. Aymonier beendete ihre Karriere 2020, Desthieux zwei Jahre später. Die Traumhochzeit des Paares fand in Fourgs, der Heimatstadt der Braut, statt. Zu den Hochzeitsgästen zählten unter anderem die Biathlon-Stars Quentin Fillon Maillet, Frédéric Jean und Anaïs Bescond, wie mehrere französische Medien berichteten.

Die beiden sind schon länger zusammen und wurden im Juni 2021 Eltern von Sohn Jules. Nun vollzieht das Paar also den nächsten Schritt in ihrer Beziehung und feiert eine Traumhochzeit im Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté, direkt an der Grenze zu Nachbarland Schweiz.

Célia Aymonier (r.) und Simon Desthieux haben geheiratet.

Desthieux widmet sich also nach dem Ende seiner erfolgreichen Biathlon-Karriere ganz seiner kleinen Familie, so wie er es nach seinem Rücktritt ankündigte: „Es ist Zeit für mich, meine Familie, meine Freunde und meinen Sohn zu genießen!“

Biathlon-Traumhochzeit: Paar beendete bereits ihre Karrieren

Célia Aymonier startete ihre Karriere im Ski-Langlauf und wechselte erst zur Saison 2015/16 zum Biathlon. Die 31-Jährige gehörte mehrere Jahre zum Stamm der französischen Mannschaft, schaffte es aber nie in einem Einzelrennen auf das Podest. Trotzdem fiel sie auf, weil sie oft als einzige Starterin keine Handschuhe bei den Rennen trug, egal wie kalt es war. Mit der französischen Staffel schaffte sie drei Weltcup-Siege und landete weitere siebenmal auf dem Treppchen.

Geisenberger, Frenzel & Co.: Diese deutschen Wintersport-Stars haben 2023 ihre Karriere beendet

Rennrodlerin Natalie Geisenberger hat ihre Laufbahn nach sechs Goldmedaillen bei Olympia, neun WM-Titeln und acht Gesamtweltcup-Siegen für beendet erklärt.
Rennrodlerin Natalie Geisenberger hat ihre Laufbahn nach sechs Goldmedaillen bei Olympia, neun WM-Titeln und acht Gesamtweltcup-Siegen für beendet erklärt.  © IMAGO/Andrew P. Scott
Biathletin Denise Herrmann-Wick jubelt vor dem Holmenkollen.
Es war der Paukenschlag in der Wintersport-Saison 2022/23: Ex-Langläuferin und Biathletin Denise Herrmann-Wick beendete als amtierende Olympiasiegerin ihre Karriere. © IMAGO/VEGARD GRØTT
Eric Frenzel wird von Sportler der Nordischen Kombination verabschiedet.
Ein ganz großer deutscher Sportler verlässt die Nordische Kombination: Eric Frenzel. 2014 und 2018 wurde er Olympiasieger. © IMAGO/GEPA pictures/ Patrick Steiner
Nico Ihle beim Eisschnelllauf.
Der Eisschnellläufer Nico Ihle beendete seine lange Karriere mit 37 Jahren. Sein größter Erfolg: Die WM-Silbermedaille 2017 in Gangneung. ©  via www.imago-images.de
Die deutsche Biathletin Luise Müller beim IBU Cup in Pokljuka.
Die deutsche Nachwuchs-Hoffnung im Biathlon, Luise Müller (22), verkündete völlig überraschend ihr Karriereende. © IMAGO/Harald Deubert
Der deutsche Skifahrer Julian Rauchfuss bei der Abfahrt.
Eine Silbermedaille nahm Technik-Spezialist Julian Rauchfuss bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking mit nach Hause. © IMAGO/GEPA pictures/ Mathias Mandl
Die Biathletin Vanessa Hinz am Schießstand bei ihrem letzten Rennen in Obertilliach
Von Verletzungen und Rückschlägen in der Saison 2022/23 verfolgt: Vanessa Hinz. Die 31-jährige Biathletin hörte 2023 nach ihrem letzten Rennen beim IBU Cup in Obertilliach auf. WM-Silber 2020 im Einzel ist einer ihrer größten Triumpfe. © Harald Deubert/imago
Der deutsche Sportler Jonas Dobler beim Skilanglauf.
Jonas Dobler (Skilanglauf) beendete nach zehn Jahren im Weltcup seine Karriere. © IMAGO/Eibner/Memmler
Nolan Seegert tanzt mit seiner Lauf-Partnerin Minerva Hase auf dem Eis.
Der 30-jährige Nolan Seegert beendete seine Karriere als Paarläufer aufgrund der Trennung von seiner Lauf-Partnerin Minerva Hase (l.). © IMAGO/Stephanie Gouiran
Skirennläuferin Marlene Schmotz umfährt Slalom-Stange beim Weltcup.
DSV-Slalom-Spezialistin Marlene Schmotz (29) verabschiedete sich nach zehn Jahren im Ski-Weltcup aus dem Alpinsport.  © Wolfgang Grebien/GEPA pictures/imago
Der 30-jährige Paul Fentz beim Eiskunstlauf.
Paul Fentz: Der Eiskunstläufer und viermaliger deutsche Meister zog einen Schlussstrich unter seiner Laufbahn auf dem Eis. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
Der deutsche Skirennfahrer David Ketterer beendete den Weltcup in Chamonix auf dem 22. Platz.
Mit David Ketterer haben gleich drei deutsche DSV-Asse ihre Ski nach dieser Saison abgeschnallt. Der 29-jährige gebürtige Donaueschinger kämpfte in den letzten Jahren immer wieder mit Verletzungen - 2022 wurde „Kette“ zudem Vater.  © Mario Buehner/GEPA pictures/imago

Ihr Ehemann Simon Desthieux hatte eine deutlich erfolgreichere Karriere. Er gewann zwei Olympia-Medaillen und dreimal Edelmetall bei Weltmeisterschaften. Seine größten Erfolge sind der Olympiasieg 2018 mit der Mixed-Staffel und der Staffel-Weltmeistertitel 2020. Bei der WM 2021 Pokljuka holte er mit Silber im Sprint seine einzige Einzelmedaille bei Weltmeisterschaften. (smr)

Rubriklistenbild: © Instagram/Célia Aymonier

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