Wechselgerüchte verdichten sich

Pep Guardiola hüllt sich bei Omar Marmoush in gereiztes Schweigen

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Omar Marmoush könnte Eintracht Frankfurt verlassen. Manchester City ist sehr interessiert, Pep Guardiola reagiert aber mit gereiztem Schweigen.

Frankfurt/Manchester – Das Pokerspiel um Omar Marmoush zwischen Eintracht Frankfurt und Manchester City nimmt an Intensität zu. Obwohl die Hessen noch kein offizielles Angebot für den ägyptischen Angreifer erhalten haben, scheint ein Mega-Deal in Aussicht zu stehen. Es bleibt abzuwarten, ob der Stürmer am Samstag tatsächlich für die SGE gegen den FC St. Pauli auflaufen wird. Eine Verletzung könnte schließlich etliche Millionen Euro kosten.

Medienberichten zufolge hat sich Marmoush bereits mit ManCity über einen Wechsel verständigt, wobei die Möglichkeit, unter dem Star-Trainer Pep Guardiola zu spielen, sicher eine entscheidende Rolle spielt. Guardiola soll den Bundesliga-Topscorer persönlich als Wunschspieler auserkoren haben. Fragen dazu sollte man ihm jedoch besser nicht stellen.

Marmoush? Pep Guardiola will zum Transfermarkt bei Manchester City schweigen

Während einer Pressekonferenz von Manchester City vor dem Pokalspiel gegen den viertklassigen Klub Salford City zeigte sich Guardiola genervt von Fragen zu Transfers und Marmoush. „Ich weiß, ihr werdet mich den ganzen Monat nach Spielern fragen, mit denen wir in den Medien verbunden werden. Ich werde darüber nicht sprechen. Ihr könnt mich fragen, aber ich werde nicht antworten, weil ich die Situation nicht kenne“, erklärte Guardiola.

Omar Marmoush will wohl unbedingt schnell zu Manchester City wechseln.

Er sei generell kein Befürworter von Transferaktivitäten während der Saison, sagte der Übungsleiter des englischen Abonnementmeisters, der diese Saison strauchelt. Dennoch gestand er ein, dass die aktuelle Spielzeit „mit vielen, vielen Verletzungen“ besondere Maßnahmen erfordere. „Natürlich kommuniziere ich mit dem Klub, aber ich weiß nicht, was passieren wird. Es ist schwierig. Wenn etwas geschieht, dann geschieht es. Ansonsten kann ich nichts sagen“, fügte Guardiola hinzu.

Frage zu Frankfurt-Star Omar Marmoush lässt Guardiola kurz köcheln

Als ein Journalist dennoch nach den Gründen für das Interesse des englischen Meisters an Marmoush fragte, verlor Guardiola für einen Moment fast die Beherrschung. „Hör mal, war ich in meiner Antwort nicht deutlich? Come on. Ich war deutlich, ich werde nichts sagen. Er ist Spieler eines anderen Vereins, dazu kann ich nichts sagen“, entgegnete der ehemalige Bayern-Trainer.

Retro-Design und viel regionale Verbundenheit: Die Trikots der Bundesligisten 2024/25

Heim- und Auswärtstrikot von Bayer Leverkusen
Im Heimtrikot von Meister Bayer Leverkusen finden sich während der Saison 2024/25 verschiedene Elemente der Stadt. © Bayer 04 Leverkusen
Heim- und Auswärtstrikot VfB Stuttgart
Vizemeister VfB Stuttgart geht mit zwei Retro-Trikots aus den 80er- und 90er-Jahren in die Spielzeit 2024/25. © VfB Stuttgart
Heim- und Auswärtstrikot des FC Bayern
Der FC Bayern tritt in der Saison 2024/25 in rot und in dunkelblau an.  © FC Bayern München
Heim- und Auswärtstrikot von RB Leipzig
Das rote Auswärtstrikot von RB-Leipzig zeigt ein Design, das von der Neuen Leipziger Schule inspiriert wurde.  © RB Leipzig
Heimtrikot BVB
Das Heimtrikot von Borussia Dortmund hat in der Saison 2024/25 erneut einige Streifen zu bieten.  © Borussia Dortmund
Can Uzun von Eintracht Frankfurt trägt bei einem Testspiel den neuen Dress
Das Heimtrikot von Eintracht Frankfurt wurde für die Saison 2024/25 erneut in einem Retrodesign mit den Farben Rot, Schwarz und Weiß gestaltet.  © Hans-Jürgen Schmidt / Imago
Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) in den neuen Trikots
Die Spieler der TSG Hoffenheim um Maximilian Beier und Grischa Prömel (v. l.) laufen auch in der Spielzeit 24/25 in Blau und Weiß auf.  © TSG 1899 Hoffenheim
Heim und Auswärtstrikot 1. FC Heidenheim
Der 1. FC Heidenheim läuft in seiner zweiten Bundesliga-Saison in den Farben rot und blau auf – samt Stadtwappen im Nacken.  © 1. FC Heidenheim
Heim- und Auswärtstrikot von Werder Bremen
Das Heimtrikot von Werder Bremen erinnert in der Saison 24/25 an die Flagge Bremens.  © SV Werder Bremen
Heim- und Auswärtstrikot SC Freiburg
Der SC Freiburg hat in seine Trikots ein Hologramm mit dem Greif und dem SC-Freiburg-Schriftzug eingearbeitet. © SC Freiburg
Heim- und Auswärtstrikot FC Augsburg
Das Heimtrikot des FC Augsburg greift die in der Renaissance typischen Fassaden aus Natursandstein auf – das Auswärtstrikot erstrahlt in den Farben der Wasserstadt Augsburg. © FC Augsburg
Heim- und Auswärtstrikot VfL Wolfsburg
Der VfL Wolfsburg spielt 2024/25 in einem leuchtend grünen Heimtrikot. © VfL Wolfsburg
Heim- und Auswärtstrikot Mainz 05
Der 1.FSV Mainz 05 tritt auch 2024/25 in einem Trikot mit Kacheln zu Heimspielen an.  © 1.FSV Mainz 05
Heim- und Auswärtstrikot Borussia Mönchengladbach
Das Heimtrikot von Borussia Mönchengladbach erinnert an die Meisterjahre 1974 und 1975. © Borussia Mönchengladbach
Heim- und Auswärtstrikot des 1. FC Union Berlin
Union Berlin tritt zu Hause traditionell in den rot-weißen Vereinsfarben an – auswärts tragen die Eisernen 2024/25 dagegen schwarz.  © 1. FC Union Berlin
Anthony Losilla und Tim Oermann (v. l.) posieren in den neuen Jerseys des VfL
Der VfL Bochum präsentiert in der Saison 24/25 gleich zwei Flutlicht-Trikots.  © VfL Bochum
Heim- und Auswärtstrikot FC St. Pauli
Bundesliga-Rückkehrer FC St. Pauli spielt mit einem Trikot, das eine Hommage an das Heimtrikot der Saison 1991/92 darstellt. © FC St. Pauli
Heim- und Auswärtstrikot von Holstein Kiel
Aufsteiger Holstein Kiel tritt in seiner ersten Bundesligasaison in den Vereinsfarben blau und weiß an.  © Holstein Kiel

Guardiola fand schnell wieder einen freundlichen Ton. „Ihr könnt mich auf den Pressekonferenzen bis zum Ende nach dem Transfermarkt fragen, ich werde nicht eine Frage beantworten. Ihr könnt es gerne probieren, gar kein Problem, aber ihr kennt meine Antwort.“

Die nächsten Tage sollten Klarheit über Marmoushs Zukunft bringen. Ein deutliches Zeichen wäre, wenn der Ägypter am Samstag in Hamburg nicht in der Startelf stehen sollte – entgegen der Ankündigung von Trainer Dino Toppmöller.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jürgen Kessler

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