Ehrliche Worte

Plötzlich doch Abschied? Bayern-Verkaufskandidat lässt aufhorchen

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Nach nur einer Saison steht bei João Palhinha bereits ein Abschied vom FC Bayern im Raum. Der Portugiese äußert sich mit auffallend ehrlichen Worten.

München – João Palhinha erlebte am Mittwoch in der Allianz Arena einen erfolgreichen Abend – zumindest aus Sicht seines Teams.

Klub-Boss umjubelt, DJ-Star mittendrin und Pokal-Küsse: Paris Saint-Germain feiert Champions-League-Kantersieg

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi klatscht mit den Pariser Spielern beim Champions-League-Finale ab.
Der Boss ist stolz: PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi klatscht die Gewinner ab. © IMAGO/Joris Verwijst
Ousmane Dembélé greift nach der Champions-League-Trophäe nach dem Finale gegen Inter Mailand.
Kann es kaum erwarten, die silberne Trophäe anzufassen: Ousmane Dembélé. © IMAGO/Mateusz Porzucek
Paris Saint-Germains Verteidiger Achraf Hakimi küsst die Champions-League-Trophäe nach dem Sieg gegen Inter Mailand.
Knutscher für den Henkelpott: 1:0-Torschütze Achraf Hakimi gönnt sich schon mal eine Kostprobe. © IMAGO/Branislav Racko
Unter Konfetti-Regen: PSG-Kapitän Marquinhos wird sehnsüchtig mit dem Henkelpott von seinen Teamkollegen erwartet.
Unter Konfetti-Regen: Marquinhos wird sehnsüchtig mit dem Henkelpott von seinen Teamkollegen erwartet. © IMAGO/PsnewZ
Kapitän Marquinhos reckt die Champions-League-Trophäe nach dem Finale zwischen Paris und Inter Mailand in die Höhe.
Der Moment, auf den alle bei Paris gewartet haben: PSG-Verteidiger und -Kapitän Marquinhos reckt die Champions-League-Trophäe in die Höhe. © IMAGO/Goal Sports Images
Kapitän Marquinhos hält die Champions-League-Trophäe in den Händen, die Teamkollegen feiern mit.
Emotionen pur: PSG feiert den höchsten Champions-League-Finalsieg der Geschichte. © IMAGO/Branislav Racko
Paris‘ Offensivmann Désiré Doué hebt die Champions-League-Trophäe gen Himmel.
Hat sich die Trophäe redlich verdient: Doppeltorschütze Désiré Doué. © IMAGO/Branislav Racko
Die Spieler von Paris Saint-Germain nehmen ein Siegerfoto vor der Kurve der PSG-Fans auf.
Der Champions-League-Sieger 2025 post vor der PSG-Fankurve.  © IMAGO/Pierre Teyssot
Ousmane Dembélé und Achraf Hakimi sprinten mit der Champions-League-Trophäe in Richtung der Pariser Fankurve.
Dembéle und Hakimi sprinten mit der Trophäe in Richtung der Pariser Fans. © IMAGO/Markus Ulmer
Presnel Kimpembe wird von den Ordnern beim Champions-League-Finale eng bewacht.
Alle Hände voll zu tun für die Ordner: Presnel Kimpembe und der CL-Pokal werden eng bewacht. © IMAGO/Vitalii Kliuiev
Willian Pacho präsentiert nach dem Champions-League-Finale zwischen Paris und Inter.
Ex-Eintracht-Verteidiger Willian Pacho präsentiert stolz die Siegermedaille. © IMAGO/Branislav Racko
DJ Snake hält den Champions-League-Pokal nach dem Finale gegen Inter Mailand in den Händen.
DJ Snake hält den Champions-League-Pokal in den Händen. © IMAGO/Jose Breton
PSG-Kapitän Marquinhos jubelt ausgelassen mit dem Henkelpott nach dem Sieg gegen Inter Mailand.
Ikonisch: Marquinhos jubelt ausgelassen mit dem Henkelpott. © IMAGO/Michael Zemanek/Shutterstock
PSG-Star Vitinha mit der Champions-League-Trophäe auf dem Kopf.
Vitinha setzt sich den Henkelpott auf den Kopf. © IMAGO/PsnewZ
Marquinhos und Presnel Kimpembe weinen nach dem Champions-League-Sieg.
Können ihre Tränen nicht mehr zurückhalten: Marquinhos und Kimpembe. © IMAGO/Goal Sports Images
PSG-Offensivmann Ousmane Dembélé sitzt mit dem Champions-League-Pokal auf dem Rasen.
Ousmane Dembélé hängt mit dem Champions-League-Pokal ab. © IMAGO/Michael Zemanek/Shutterstock
Die ehemaligen BVB-Teamkollegen Achraf Hakimi und Ousmane Dembélé posieren mit dem Champions-League-Pokal.
Verstehen sich gut: die Ex-BVB-Stars Achraf Hakimi und Ousmane Dembélé mit dem Henkelpott. © IMAGO/Michael Zemanek/Shutterstock
Désiré Doué lässt sich mit cooler Sonnenbrille und der CL-Trophäe ablichten.
Désiré Doué mit cooler Sonnenbrille und der CL-Trophäe. © IMAGO/Jose Breton
Gianluigi Donnarumma posiert mit dem Champions-League-Pokal nach dem Endspiel gegen Inter Mailand.
Erinnerungsfoto: Torwart-Star Gianluigi Donnarumma mit dem Henkelpott. © IMAGO/Vitalii Kliuiev
Paris-Keeper Gianluigi Donnarumma küsst seine Freundin Alessia Elefante nach dem Champions-League-Spiel gegen Inter.
Gianluigi Donnarumma küsst seine Freundin Alessia Elefante am Spielfeldrand. © IMAGO/Dennis Agyeman
PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi küsst den Henkelpott nach dem Champions-League-Finale.
PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi küsst den Henkelpott. © IMAGO/Michael Zemanek/Shutterstock
Nasser Al-Khelaifi wird von der Pariser Mannschaft nach dem 5:0 gegen Inter auf Händen getragen.
Nasser Al-Khelaifi wird von der Mannschaft auf Händen getragen. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
PSG-Trainer Luis Enrique reckt die Champions-League-Trophäe in die Höhe.
PSG-Erfolgscoach Luis Enrique reckt auf Schultern getragen den Henkelpott in die Höhe. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Luis Enrique hält einen PSG-Fanschal nach dem Champions-League-Duell gegen Inter Mailand hoch.
Stolz auf Klub und Fans: Trainer Luis Enrique. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank
PSG-Trainer Luis Enrique feiert mit seiner Ehefrau und seinen Kindern den Champions-League-Finalsieg gegen Inter Mailand.
Glückliche Familie: Luis Enrique (rechts im Bild) feiert den CL-Sieg gegen Inter Mailand mit Ehefrau und Kindern. © IMAGO/Gerhard Schultheiß

Portugal setzte sich im Halbfinale der Nations League mit 2:1 gegen die deutsche Nationalmannschaft durch, Palhinha wurde dabei in der 90. Minute für Siegtorschütze Cristiano Ronaldo eingewechselt. Zumindest ein paar Minuten durfte Palhinha dadurch noch auf dem Rasen „seines Wohnzimmers“ verbringen.

João Palhinha lässt Zukunft beim FC Bayern offen

Für Palhinha und seine Kollegen steht darüber hinaus am kommenden Sonntag (21 Uhr) das Endspiel in der Nations League an, das ebenfalls in München ausgetragen wird. Ob Palhinha im Anschluss noch häufig in der Allianz Arena auf dem Rasen stehen wird, ist allerdings unsicher.

João Palhinha (Mitte) setzte sich mit Portugal gegen seinen Bayern-Kollegen Joshua Kimmich (l.) und das DFB-Team durch.

Als er beim Verlassen des Stadions von einem Reporter in der Mixed Zone auf seine Zukunft beim FC Bayern angesprochen wurde, sagte Palhinha: „Schauen wir mal… Ich habe es ja schon ein paar Mal gesagt: Mein Vertrag hier läuft noch drei Jahre. Ich will für diesen Verein spielen. Aber ich muss mit dem Trainer und den Sportdirektoren persönlich besprechen, ob ich hier meine Chancen bekomme. Ich hoffe wirklich darauf! Aber wenn nicht, müssen wir schauen und die beste Lösung finden.“

Palhinha kündigt Gespräch mit dem FC Bayern an

Palhinha ließ damit einen Verbleib beim FC Bayern offen. Dabei wechselte der 29-jährige Mittelfeldspieler erst vor einem Jahr für rund 50 Millionen Euro vom FC Fulham zum Rekordmeister, ein Jahr zuvor war sein Transfer an die Säbener Straße am Deadline Day geplatzt.

In Kürze wird sich Palhinha mit Trainer Vincent Kompany, Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund zusammensetzen, um seine Situation zu evaluieren und daraus Rückschlüsse für seine Zukunft zu ziehen. Dass der Portugiese den FC Bayern nach nur einer Saison verlässt, ist ein realistisches Szenario. Zuletzt wurden Benfica Lissabon, West Ham United und Ex-Klub Fulham als potenzielle Abnehmer gehandelt.

Palhinha: „Nichts in meinem Leben war einfach“

Doch kampflos aufgeben will Palhinha nicht. „Fußball ist Gegenwart. Und in dieser Gegenwart bin ich bereit, mein Leben dafür zu geben, die großartigen Ziele zu erreichen. Mein Traum ist es, hier erfolgreich zu sein“, betonte er. Es sei unglaublich „hart“ gewesen, „hier zu diesem Verein zu kommen“, sagte er weiter und ergänzte: „Jeder kennt die Geschichte. Nichts in meinem Leben war einfach. Und das war eine Sache, die mich stolz gemacht hat.“

In seiner ersten Saison beim FC Bayern hat Palhinha nur 24 Pflichtspiele absolviert, neun davon in der Startelf. Trotzdem fällt sein Fazit nicht negativ aus: „Es gibt keinen Grund, enttäuscht zu sein. Ich habe mit Bayern einen Titel gewonnen. Und ich hoffe, es war der Erste von vielen. Den Rest werden wir sehen. Wir werden das besprechen und das Beste entscheiden – auch für mich. Ich werde immer kämpfen und ich bin bereit, wo auch immer meine Zukunft ist.“

Rubriklistenbild: © IMAGO / Sven Simon

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