Saisonplanung

Poker-Botschaft an Eintracht Frankfurt von Christian Heidel: „Zu 99 Prozent“ bleibt Burkardt bei Mainz 05

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Begehrt: Jonathan Burkardt (r.), hier im Duell mit dem Leverkusener Alejandro Grimaldi.
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Der Manager spricht über die Zukunft seiner Topspieler - und zeigt sich selbstbewusst

Der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel ist laut Selbstauskunft zu „99 Prozent sicher“, dass die beiden besten Profis bleiben. Das gelte sowohl für Mittelfeldspieler Nadiem Amiri als auch für Stürmer Jonathan Burkardt. Beide Spieler des Fußball-Bundesligisten rechnen sich gute Chancen aus, zum Kader der deutschen A-Nationalmannschaft von Julian Nagelsmann für die Nations League zu gehören, den der Bundestrainer am Donnerstag bekanntgibt.

An Burkardt (24) ist Eintracht Frankfurt interessiert, Amiri (28) soll das Interesse von Borussia Dortmund geweckt haben. Heidel stellte bei einem Pressegespräch in Mainz klar, dass der Verein bei beiden Spielern vertraglich die Fäden in der Hand hält. Mainz 05 sei auch nicht bereit, die Verträge im Gehalt nach oben anzupassen. „Daran wird nichts geändert. Die haben Top-Verträge.“

Er habe mit Interesse Zitate von Amiri gelesen, der vorhabe, im Sommer über seine Zukunft zu entscheiden. „Richtig ist: Wir entscheiden!“ Amiri hat in Mainz einen Vertrag bis 2028. Burkardt ist bis Sommer 2027 an die Rheinhessen gebunden. Das Preisschild hängt hoch. Die Mainzer verweisen darauf, dass der treffsicherste deutsche Stürmer aus dem Spiel heraus (ohne Strafstöße) 16 Saisontore erzielt hat, nur ein Tor weniger als Bayerns 95-Millionen-Euro-Mann Harry Kane.

Heidel legte zudem dar, dass Mainz 05 „finanziell komplett unabhängig“ von Verkäufen sei. Der sechste Platz bringe dem Klub rund sieben Millionen Euro mehr TV-Erträge ein als vergangenes Spieljahr, obendrauf kämen erwartete zehn bis zwölf Millionen Euro, sollten die Playoffs für die Conference League am 21. und 28. August erfolgreich gestaltet werden.

Anders als bei der letzten Qualifikation für Europa vor neun Jahren, als das Mainzer Publikum die internationalen Spiele nur zurückhaltend annahm, ist Heidel sicher: „Wir werden bei allen Conference-League-Spielen ausverkauft sein.“

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