Für die Türkei

VfB-Kapitän Karazor verrät mit Grinsen Zukunft in der Nationalmannschaft

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Zahlreiche Profis des VfB Stuttgart haben sich jüngst zum Nationalspieler entwickelt. Atakan Karazor wird wohl der nächste sein.

Stuttgart - „Man träumt immer davon, aber dann sagt man in dem Moment, das hätte ich mir niemals erträumen lassen“, gab Atakan Karazor einen Einblick in seine Gedankenwelt. 149 Partien spulte der Sechser inzwischen für die Schwaben ab, der einst 2019 von Holstein Kiel zum damaligen Zweitligisten VfB Stuttgart wechselte.

Eine Zeit, die einem durchaus wie aus einer anderen Welt vorkommt. Denn am Dienstag (1. Oktober, 18.45 Uhr/ DAZN) empfängt eben dieser VfB in der Champions League Sparta Prag und Karazor führt die Mannschaft als Kapitän aufs Feld – zum ersten Heimmatch in der Königsklasse seit 14 Jahren.

VfB-Kapitän Karazor fühlt sich manchmal wie in einem Traum

Die jüngste Erfolgsgeschichte, also die des Vereins und die persönliche, sei manchmal schwierig zu begreifen, holte Karazor im Vorfeld der Partie bei der Pressekonferenz aus. „Manchmal kommt es einem dann auch in dem Moment wie ein Traum vor“, sprach der Sechser offen über seine Emotionen.

Zu den Emotionen des Mittelfeldspielers gehört auch Stolz, den er empfinde, wenn er als „Kapitän so eine geile Mannschaft“ führen darf. Für ihn sei das Ganze gerade nicht weniger als „eine Erfüllung im Leben“ und er hoffe, dass dieser Traum noch „sehr lange geht.“

Positiv weitergehen darf auch die Entwicklung der einzelnen Spieler, von denen inzwischen einige für ihre jeweilige Nationalmannschaft auflaufen. Darunter viele Deutsche: Chris Führich, Maximilian Mittelstädt, Deniz Undav, Angelo Stiller und Alexander Nübel. In diesem Zuge erinnerte Karazor daran, dass Trainer Sebastian Hoeneß einen großen Anteil an der Entwicklung jedes Einzelnen habe.

Atakan Karazor lebt beim VfB Stuttgart gerade seinen Traum.

Atakan Karazor könnte für die türkische Nationalmannschaft auflaufen

Ob er selbst für sich höchstpersönlich das Thema Nationalmannschaft auf dem Schirm habe? Darauf sagte er zunächst: „Natürlich mache ich mir Gedanken über die Nationalmannschaft. Aber da müssen wir uns mal überraschen lassen, was meine Personalie betrifft“ und schob später mit einem verräterischen Grinsen nach: „Schauen wir mal“.

Allerdings dürfte Karazor seine Zukunft eher beim türkischen Verband sehen, denn bei der Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist die Konkurrenz (zu) groß. Unter anderem würde er in diesem Fall mit seinem Teamkollegen Stiller, der zuletzt sein DFB-Debüt feierte, um die Position kämpfen.

Rubriklistenbild: © RHR-FOTO/IMAGO

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