Das Bemerkenswerte daran ist: Eigentlich hätte Müller in dieser Saison gar nicht so viel zu lachen gehabt, denn wirklich erfolgreich war sie für seine Bayern nicht. Am Ende wurde man in der Liga nur Dritter, im DFB-Pokal war mal wieder vorzeitig Schluss. Lediglich in der Champions League schied man auf dramatische Art und Weise im Halbfinale gegen Real Madrid aus.
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Thomas Müller sorgt bei DFB-PK wieder für zahlreiche Lacher
All das aber tut dem Gute-Laune-Müller keinen Abbruch. Das zeigte er auch bei seinem Auftritt bei der DFB-Pressekonferenz am Dienstagmittag.
Mit der Nationalmannschaft bereitet sich der 34-Jährige derzeit im Spa & GolfRessort Weimarer Land auf die EM 2024 vor. Auf der PK im Medienzentrum im Schloss Blankenhain zeigte sich Müller einmal mehr redselig.
Angesprochen auf der angekündigte Karriereende von Toni Kroos nach dem Turnier, wollte man auch vom Bayern-Star wissen, ob er bereits ähnliche Gedanken gehabt habe. Er habe noch ein Jahr Vertrag und „daher kann ich meinen Arbeitgeber nicht hängen lassen. Die bauen ja auf mich“, sagte Mülle und fügte dann kleinlaut an: „Also auf eine gewisse Art und Weise.“ Das sorgte natürlich für viele Lacher im Presseraum des DFB.
Thomas Müller zeigte sich bei der DFB-PK mal wieder von seiner besten Seite – und bekam von Pressesprecherin Franziska Wülle eine, nicht ernst gemeinte, kleine Rüge.
„So war das nicht gemeint“ – Thomas Müller wird bei DFB-PK von Pressesprecherin gerügt
Die Müller-PK hatte spätestens zu diesem Zeitpunkt wieder einen hohen Entertainment-Charakter. Auch DFB-Pressesprecherin Franziska Wülle musste nach der einen oder anderen Müller-Aussage oft herzhaft lachen.
Bei einer Sache verteilte Wülle dann vermeintlich eine Rüge an Müller. Die Pressesprecherin entschuldigte sich nach gut einer halben Stunden bei den Journalisten, dass sie nicht alle Fragesteller drannehmen könne. „Ich weiß, ich muss mich kürzer halten“, sah Müller die Schuld dafür bei sich.
Doch die vermeintliche Rüge war gar nicht als solche gedacht gewesen. „So war‘s nicht gemeint“, sagte Wülle und löste die Situation auf. Dafür gab‘s natürlich auch wieder zahlreiche Lacher des anwesenden Journalisten.
Karriereende von Thomas Müller? Bayern-Star will davon noch nichts wissen
Dass Müller trotz seines Alters und seiner vermutlich letzten EM noch nicht an ein Karriereende denkt, machte er im Laufe der PK auch des Öfteren deutlich. So sagte er mit einem Augenzwinkern über sich selbst: „Ein Bissl was kann er scho‘ noch, der alte Onkel“.
Sollte Müller eines Tages seine Schuhe wirklich an den Nagel hängen, wird nicht nur dem FC Bayern und dem DFB sportlich etwas fehlen. Mit seiner Art wird Thomas Müller ganz Fußball-Deutschland fehlen. (smk)
Aus dem DFB-Trainingslager in Blankenhain berichtet Florian Schimak