- VonLina Krullschließen
Knapp neun Monate nach seiner Horror-Verletzung steht Ski-Weltmeister Alexander Schmid kurz vor seiner Weltcup-Rückkehr – mit optimaler Vorbereitung.
Val-d‘Isère – Nur noch wenige Stunden liegen zwischen Ski-Weltmeister Alexander Schmid und dem Riesenslalom der Herren im französischen Skigebiet Val-d‘Isère. Nach monatelanger Verletzungspause schnallt sich der Weltmeister von 2023 die Ski wieder auf der ganz großen Weltcup-Bühne an. Gegenüber IPPEN.MEDIA verriet Schmid nun, wie die letzten Wochen für ihn waren und mit welchen besonderen Gefühlen er zum Weltcup reist.
| Alexander Schmid | |
|---|---|
| Geboren: | 9. Juni 1994 (Alter 29 Jahre), Oberstdorf |
| Disziplin: | Ski alpin (Riesenslalom, Slalom) |
| Größte Erfolge: | WM-Gold 2023 (Parallel), Silber bei Olympia 2022 (Mannschaft) |
Ski-Weltmeister Schmid nach Verletzung vor Rückkehr in Weltcup
Am Samstag um 9.30 Uhr soll es endlich so weit sein: Der erste Lauf im Ski-Weltcup nach seinem Kreuzbandriss steht für Alexander Schmid an. Trotz der schweren Verletzung, die er sich bei einem Trainingssturz Anfang März am Jenner (Berchtesgaden) zugelegt hatte, blickt Schmid hoffnungsvoll auf sein bevorstehendes Comeback.
„Mir geht es gut. Ich kann mittlerweile schmerzfrei Skifahren. Hier und da lege ich zwar noch eine Trainingspause ein, um die Belastung bestmöglich zu steuern, aber das ist normal“, so der für den SC Fischen startende Skifahrer zu IPPEN.MEDIA. Zur DSV-Mannschaft selbst ist er allerdings schon im November gestoßen, als sich das Team in Schweden und Finnland auf die kommenden Rennen vorbereitet haben. Für sein Comeback-Rennen wählte der gebürtige Oberstdorfer jedoch eine spezifischere Vorbereitung.
Slalom-Spezialist Schmid blickt hoffnungsvoll auf Riesenslalom
Während für Schmid im hohen Norden die Erhöhung der Trainingsumfänge und die Formfindung im Fokus standen, verlangt das Rennen auf der Piste von Val-d‘Isère eine besondere Vorbereitung, denn „es ist ein ganz spezieller Hang, da ist kein Schwung gleich, da muss man auf sein Können vertrauen – das werde ich versuchen umzusetzen.“
Dabei überlässt der 29-Jährige nichts dem Zufall. Dem Skigebiet Pfelders (Italien) stattete der Olympia-Zweite Ende letzter Woche einen Besuch ab, „um dort im steilen und anspruchsvollen Gelände die unmittelbare Rennvorbereitung für Val-d’Isère zu absolvieren“, verkündete Schmid. Bestens vorbereitet steht er nun kurz vor seiner Rückkehr in den Wintersport-Zirkus.
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Weltmeister Schmid über Comeback: „Es kribbelt jetzt schon ein bisschen“
Die Erleichterung, endlich nach seinem Kreuzbandriss wieder am Start zu stehen, ist bei dem Weltmeister jedenfalls groß: „Ich freue mich natürlich sehr auf Val-d’Isère, weil es einfach wieder das erste Rennen nach meiner Verletzungspause sein wird. Zwar kribbelt es jetzt schon ein bisschen, aber ich habe gute Erinnerungen an den Ort“, gab er gegenüber IPPEN.MEDIA zu.
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