Erfolge und Rückschläge des SCF

SC Freiburg: Gründung, Erfolge, Stadion – alle Infos auf einem Blick

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Das Vereinswappen des SC Freiburg.

Der SC Freiburg mischt mit einigen Unterbrechungen in der Bundesliga mit. Einen großen Aufschwung erlebte der Klub unter Trainer Christian Streich.

Freiburg – Der SC Freiburg ging 1904 aus dem Vorgängerverein Freiburger FV 04 und dem FC Schwalbe Freiburg hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte er in der Region eine eher untergeordnete Rolle. So stand der Verein kurz nach seiner Gründung in direkter Konkurrenz zum FC Freiburg. In der Nachkriegszeit war er längere Zeit in der neu gegründeten Zonenliga Süd unterwegs und bewegte sich in der Amateurliga stets in den oberen Tabellenregionen. So wäre 1965 und 1968 beinahe der Aufstieg in die Regionalliga Süd geglückt.

Erst Ende der 70er Jahre gelang es dem SC Freiburg jedoch, sich vom direkten Kontrahenten, dem Freiburger FC, abzusetzen. Zwar war der FC mittlerweile auch in der 2. Bundesliga vertreten, jedoch platzierte sich der Ortsrivale SC Freiburg stets höher und konnte sich somit in der 2. Fußballliga etablieren.

SC Freiburg: Trainer-Ära Volker Finke

Im Jahr 1993 stieg der Verein schließlich in die 1. Liga auf. Zu verdanken ist dieser Erfolg vor allem dem Trainer Volker Finke (72), der bereits im Jahr 1991 zum SC Freiburg kam. Finke und der Verein konnten sich Mitte der 90er in der 1. Liga halten und in der Saison 1994/95 mit der Drittplatzierung in der Bundesliga einen der größten Erfolge erzielen. Somit war der Fußballclub aus dem Breisgau auch direkt für den UEFA-Pokal der kommenden Spielzeit qualifiziert. Dort gelang dem SC Freiburg jedoch kein großer Erfolg, da die Breisgauer bereits in der ersten Runde gegen den tschechischen Club Slavia Prag ausschieden.

Im Jahr 1997 kam es schließlich zum Abstieg aus dem Oberhaus des deutschen Fußballs. Nach nur einem Jahr in der 2. Bundesliga gelang jedoch – ebenfalls unter Finke – der Wiederaufstieg in die 1. Liga. Einige Jahre später bewegte sich der SC Freiburg auch wieder auf der internationalen Bühne des Fußballs.

SC Freiburg: Rückschläge und Niederlagen

2001 konnte der SC Freiburg zwar international einige Erfolge verzeichnen und besiegte in den ersten Runden des UEFA-Pokals Vereine wie den Schweizer Club FC St. Gallen. National kam es jedoch zum Verbleib im Tabellenkeller der 1. Liga. So stiegen die Freiburger nach Ende der Saison 2001/2002 wieder ab. Abermals gelang Finke mit Freiburg der zügige Wiederaufstieg, sodass der FC in der Spielzeit 2003/04 schon wieder in der 1. Liga mitmischen konnte.

In der darauffolgenden Saison kam es dann jedoch zum schlechtesten Gesamtresultat der Breisgauer. Magere 18 Punkte und nur drei Siege bedeuteten den erneuten Abstieg aus der 1. Bundesliga. Der direkte Wiederaufstieg sollte dem SC Freiburg diesmal nicht gelingen, sodass der Club auch in der Spielzeit 2006/07 in der 2. Liga verblieb. Dort kam es in der Hinrunde erneut zu einem enormen Leistungsabfall, sodass der Club Gefahr lief, auch aus der 2. Liga abzusteigen. In der Folge endete die langjährige Ära des Trainers Volker Finke.

SC Freiburg: Trainerhistorie

Nachdem die Ära Finke 2007 endete, übernahm Robin Dutt (55) den Posten des Cheftrainers beim SC Freiburg. Dutt konnte den Verein im Jahr 2009 abermals in die 1. Bundesliga führen. Somit war der vierte Wiederaufstieg perfekt. Unter dem neuen Trainer konnten sich die Breisgauer durchgehend in der 1. Bundesliga halten. Da Dutt eine neue Aufgabe in Leverkusen wahrnehmen wollte, kam es 2011 jedoch zum Trainerwechsel. Markus Sorg (54) sowie Assistent Christian Streich (54) übernahmen nun die sportliche Leitung der Breisgauer.

Unter Markus Sorgs Führung konnte der Club jedoch keine Titel erspielen, vielmehr kam es zu einer historischen Auswärtspleite. Am 10. September 2011 verloren die Freiburger mit einem 0:7 gegen den Rekordmeister Bayern München. Es folgten weitere Unstimmigkeiten, woraus schließlich Sorgs vorzeitige Entlassung resultierte. Die Leitung des Mannschaftstrainings übernahm nun der vorherige Assistent Christian Streich.

SC Freiburg: Vereinsfarben

Die Vereinsfarben des SC Freiburg sind Weiß und Rot. Folglich werden alle Heimspiele in weiß-roten Trikots ausgetragen. Im Vereinswappen des Fußballclubs ist ein Greifvogel sowie das Vereinslogo und -kürzel zu sehen.

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