VonPeter Gradschließen
Der FC Bayern möchte den im nächsten Sommer mit Dayot Upamecano auslaufenden Vertrag verlängern, auch der Spieler möchte gerne bleiben. Dennoch sind die Verhandlungen festgefahren.
München – Die Verantwortlichen des FC Bayern versuchen seit vielen Monaten, den auslaufenden Vertrag des französischen Vizeweltmeisters Dayot Upamecano zu verlängern. Dabei erhöht sich der Druck permanent, denn schon ab Januar kann der 26-Jährige mit anderen interessierten Vereinen verhandeln, um im kommenden Sommer ablösefrei zu wechseln.
Wie nun im BILD-Podcast ‚Bayern Insider‘ zu erfahren ist, werden die Verhandlungen zunehmend komplizierter. „Da wird es jetzt langsam schwierig. Beim FC Bayern hat er höchste Priorität, aber man findet einfach nicht beim Geld zusammen. Es scheint ziemlich zerfahren zu sein“, so der BILD-Fußball-Chef Christian Falk, der weiter ausführt: „Also wenn Bayern da nicht den Geldbeutel öffnet und die alten Gehälter zahlt – die man eigentlich ändern wollte -, dann wird es sehr, sehr schwer.“
Upamecano bislang kein Topverdiener beim FCB
Upamecano, der bereits seit 2021 beim FC Bayern spielt, zählt bislang nicht zu den Spitzenverdienern beim Rekordmeister. Nun gehört er unter Vincent Kompany zu den absoluten Leistungsträgern in der Mannschaft. Dennoch beharren die FCB-Bosse weiterhin auf ihrem eingeschlagenen Sparkurs, der jedoch nicht immer konsequent umgesetzt wurde, was immer wieder zu nachfolgenden Komplikationen führt.
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Falks Podcast-Partner Tobias Altschäffl ergänzt, dass beide Parteien beim Grundgehalt eigentlich bereits sehr weit seien. Aber es gibt einen Knackpunkt: Das bei Vertragsverhandlungen mittlerweile fast schon übliche Handgeld. Upamecano soll sich dabei an den 17 Millionen Euro, die Alphonso Davies bei seiner Verlängerung im Frühjahr als Unterschriftsbonus erhalten hat, orientieren. „Das ist eine Messlatte, die er anlegen kann“, meint Altschäffl dazu. „Es herrscht trotzdem eine gewisse Zuversicht bei Bayern, aber mit jedem Tag, mit jedem Monat, der verstreicht, wird die Chance geringer und der Preis auf jeden Fall teurer.“
Große Identifizierung mit dem Klub die Bayern-Hoffnung
Upamecano sei jemand, der sich mit dem FC Bayern „voll identifiziert“ und müsse „nicht unbedingt ins Ausland oder zu einem anderen Topklub“, so Falk, denn „er fühlt sich bei Bayern pudelwohl.“ Jedoch möchte der bullige Abwehrchef des FC Bayern eine gewisse Wertschätzung finanzieller Natur von Vereinsseite erfahren. Mit dem FC Liverpool, Paris Saint-Germain, Real Madrid und Manchester United soll es derzeit vier namhafte Interessenten geben, welche Upamecano gerne – vor allem da ablösefrei – verpflichten würden.
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