Scheitert fast sicherer BVB-Transfer an der Ablösesumme?
VonSascha Mehr
schließen
Borussia Dortmund setzt die Kaderplanung weiter fort. Der Abgang eines Offensivspielers droht aber im letzten Augenblick zu scheitern.
Dortmund – Der Wechsel von Giovanni Reyna von Borussia Dortmund zu Parma Calcio steht offenbar kurz vor dem Scheitern. Während sich der US-amerikanische Offensivspieler bereits mit dem italienischen Serie-A-Klub über die persönlichen Vertragsmodalitäten geeinigt hat, droht der Transfer nun an der Ablösesumme zu platzen.
BVB-Abgang droht zu platzen
Der 22-Jährige soll einen Dreijahresvertrag bis 2028 inklusive einer Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro unterschreiben, wie Fabrizio Romano berichtet. Das Problem liegt jedoch bei der Ablösesumme zwischen den beiden Vereinen. Wie Calciomercato meldet, fordert Borussia Dortmund zehn Millionen Euro für den ehemaligen Hoffnungsträger. Parma Calcio hat sein ursprüngliches Angebot von sechs Millionen Euro mittlerweile auf sieben Millionen Euro erhöht, liegt aber immer noch deutlich unter den BVB-Vorstellungen.
Parma soll nicht bereit sein, die vom BVB geforderte Summe nach Dortmund zu überweisen. Diese Differenz von drei Millionen Euro könnte den gesamten Transfer zum Scheitern bringen, obwohl beide Seiten grundsätzlich an einem Deal interessiert sind.
Wer geht? Wer bleibt? – Die Vertragslaufzeiten der Stars von Borussia Dortmund
Für Reyna wäre ein Scheitern des Transfers besonders bitter. Der 32-malige US-Nationalspieler, der seit 2019 bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht, konnte trotz 147 Pflichtspielen nie den Durchbruch zur Stammkraft schaffen. Wiederkehrende Muskelverletzungen warfen ihn immer wieder zurück, in der vergangenen Saison kam er nur fünfmal von Beginn an zum Einsatz.
BVB-Star Reyna doch noch nach Italien?
Sein Marktwert ist von einst 42 Millionen Euro auf etwa sieben Millionen Euro gefallen. Mit einem Vertrag bis 2026 gilt der technisch versierte Mittelfeldspieler als Verkaufskandidat beim BVB. Los Angeles FC, das ebenfalls Interesse gezeigt hatte, scheint mittlerweile aus dem Rennen zu sein.
Ob sich beide Vereine noch auf eine Kompromisslösung einigen können, bleibt abzuwarten. Da sowohl Dortmund als auch Parma Interesse an einem Deal haben, ist eine baldige Einigung trotz der aktuellen Differenzen weiterhin möglich. (smr)