Saison-Aus für Skirennfahrer

Bittere Diagnose: Ski-Ass verletzt sich schwer und muss Saison beenden

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Skirennfahrer Charlie Raposo hat sich beim Riesenslalom in Aspen eine schwere Verletzung zugezogen und muss die Saison beenden.

Aspen – In wenigen Wochen ist die Ski-Weltcup-Saison 2023/24 vorbei, für Charlie Raposo ist sie aber bereits jetzt zu Ende. Der Brite hat sich beim Riesenslalom im US-amerikanischen Aspen schwer verletzt. Die Diagnose lautet Kreuzbandriss und Knochenprellung am Schienbein. Der 28-Jährige wird damit lange Zeit ausfallen und muss in der Reha für sein Comeback arbeiten.

Ski-Ass zieht sich schwere Verletzung zu

„Naja, so läuft es eben. Leider kam es gestern zu einem Kreuzbandriss und einer Knochenprellung am Schienbein. Ich habe in den letzten 24 Stunden so viele Emotionen durchlebt. Das ist eine kleine Hürde und ich werde drüberspringen. Ich konzentriere mich jetzt auf die Reha und werde etwas zurückschalten müssen. Alle, die mich kennen, wissen, dass mir das nicht leicht fallen wird“, verkündete Raposo auf seinem Instagram-Kanal.

„Ein großes Dankeschön geht an mein Team für die Unterstützung sowie an die Mitarbeiter anderer Nationalmannschaften, die geholfen haben. Zu guter Letzt möchte ich meinen Sponsoren und Partnern danken, die mir den Rücken freigehalten haben. Ihr meint es sehr gut und dafür danke ich euch“, so der 28-Jährige weiter.

Charlie Raposo hat sich schwer verletzt.

Unter seinem Beitrag auf Instagram, auf dem er mit Krücken vor dem Krankenhaus zu sehen ist, erhielt Raposo viele Genesungswünsche von Mitstreitern und Fans. Beispielsweise wünschten ihm die Skirennläufer Joan Verdú, Timon Haugan, Alex Schmid und Daron Rahlves alles Gute.

Saison-Aus für britischen Skirennfahrer

Charlie Raposo gab im Oktober 2016 sein Debüt im Ski-Weltcup, konnte bislang aber noch keine Podestplatzierung erreichen. Mit Platz 17 im Parallelrennen von Lech am Arlberg holte er am 14. November 2021 erstmals Weltcuppunkte. Dieses Ergebnis übertraf er am 13. März 2022 im Riesenslalom von Kranjska Gora, den er auf Platz 16 beendete.

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Rennrodlerin Natalie Geisenberger hat ihre Laufbahn nach sechs Goldmedaillen bei Olympia, neun WM-Titeln und acht Gesamtweltcup-Siegen für beendet erklärt.
Rennrodlerin Natalie Geisenberger hat ihre Laufbahn nach sechs Goldmedaillen bei Olympia, neun WM-Titeln und acht Gesamtweltcup-Siegen für beendet erklärt.  © IMAGO/Andrew P. Scott
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Jonas Dobler (Skilanglauf) beendete nach zehn Jahren im Weltcup seine Karriere. © IMAGO/Eibner/Memmler
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Der 30-jährige Nolan Seegert beendete seine Karriere als Paarläufer aufgrund der Trennung von seiner Lauf-Partnerin Minerva Hase (l.). © IMAGO/Stephanie Gouiran
Skirennläuferin Marlene Schmotz umfährt Slalom-Stange beim Weltcup.
DSV-Slalom-Spezialistin Marlene Schmotz (29) verabschiedete sich nach zehn Jahren im Ski-Weltcup aus dem Alpinsport.  © Wolfgang Grebien/GEPA pictures/imago
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Paul Fentz: Der Eiskunstläufer und viermaliger deutsche Meister zog einen Schlussstrich unter seiner Laufbahn auf dem Eis. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
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Mit David Ketterer haben gleich drei deutsche DSV-Asse ihre Ski nach dieser Saison abgeschnallt. Der 29-jährige gebürtige Donaueschinger kämpfte in den letzten Jahren immer wieder mit Verletzungen - 2022 wurde „Kette“ zudem Vater.  © Mario Buehner/GEPA pictures/imago

Der 28-Jährige ist trotz der mäßigen Resultate kein Unbekannter in der Ski-Szene. Das hat den Grund, dass Raposo der erste Skirennläufer war, den Olympiasieger Marcel Hirscher unter Vertrag nahm. Die österreichische Ski-Legende baute nach seinem Rücktritt seine eigene Ski-Marke Van Deer auf und machte mit Charlie Raposo den Anfang. (smr)

Rubriklistenbild: © Imago / Instagram/charlieraposo

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