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Ski alpin: So sehen Sie den Weltcup in Gröden live im TV und Stream

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Ski alpin ist live im TV und Stream zu verfolgen. Der Weltcup der Herren in Gröden wird an drei Tagen ausgetragen. Hier sehen Sie alle Übertragungsmöglichkeiten.

Gröden – Der alpine Ski-Weltcup gehört zu den Höhepunkten der Wintersport-Saison. Entsprechend umfassend ist das Angebot, mit dem man die Rennen der Herren live im TV und Livestream verfolgen kann. In Gröden stehen kurz vor Weihnachten drei spektakuläre Speed-Rennen auf dem Programm.

Marco Odermatt ist der Dominator im Ski-Weltcup.

Der Weltcup in Gröden beginnt bereits am 18. Dezember mit der ersten Abfahrt der Herren. Am 19. Dezember folgt der Super-G, bevor am 20. Dezember die zweite legendäre Abfahrt auf der berühmten Saslong-Piste stattfindet. Die Rennen werden live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und bei Eurosport übertragen.

Ski Alpin live im TV, Ticker und Stream: ZDF und Eurosport haben die deutschen TV-Rechte

Im TV sind alle Rennen des alpinen Ski-Weltcups im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu sehen. Das ZDF überträgt die Rennen aus Gröden live. Auch Eurosport zeigt die Rennen der Speed-Spezialisten live im Free-TV.

Im Livestream sind die Wettbewerbe in der ZDF-Mediathek unter zdf.de zu sehen. Der Livestream ist kostenlos und ohne Registrierung abrufbar. Auch discovery+ (ehemals Eurosport-Player) sowie DAZN bieten Livestreams an, diese Angebote sind kostenpflichtig. Da Eurosport auf DAZN implementiert ist, können auch DAZN-Abonnenten die Rennen live verfolgen.

Wie die Mutter, so die Tochter: Deutsche Ski-Ikone Martina Ertl und Shooting-Star Romy

Die Skikarriere von Martina Ertl nahm bei den Olympischen Spielen in Albertville 1992 Fahrt auf. Im Slalom erreichte sie den 15. Platz.
Die Skikarriere von Martina Ertl nahm bei den Olympischen Spielen in Albertville 1992 Fahrt auf. Im Slalom erreichte sie den 15. Platz. © imago sportfotodienst
Zuvor feierte sie erste Erfolge bei den Juniorenweltmeisterschaften 1991 in den norwegischen Orten Geilo und Hemsedal, wo sie Zweite im Riesenslalom und Dritte in der Kombination wurde.
Zuvor feierte sie erste Erfolge bei den Juniorenweltmeisterschaften 1991 in den norwegischen Orten Geilo und Hemsedal, wo sie Zweite im Riesenslalom und Dritte in der Kombination wurde. ©  IMAGO / HJS
Ihre ersten Weltcuprennen bestritt sie in der Saison 1991/92. Am 8. Dezember 1991 fuhr sie erstmals in die Punkteränge, als sie den Riesenslalom in Santa Caterina auf dem zehnten Platz beendete.
Ihre ersten Weltcuprennen bestritt sie in der Saison 1991/92. Am 8. Dezember 1991 fuhr sie erstmals in die Punkteränge, als sie den Riesenslalom in Santa Caterina auf dem zehnten Platz beendete. © imago sportfotodienst
In der Saison 1992/93 gelang Ertl dann der große Durchbruch. Hier in der Saison auf der kommenden Olympia-Piste von Cortina d‘Ampezzo.
In der Saison 1992/93 gelang Ertl dann der große Durchbruch. Hier in der Saison auf der kommenden Olympia-Piste von Cortina d‘Ampezzo. ©  IMAGO / HJS
Der erste große Wurf: Bei den Weltmeisterschaften 1993 im japanischen Shizukuishi gewann sie im Riesenslalom die Bronzemedaille.
Der erste große Wurf: Bei den Weltmeisterschaften 1993 im japanischen Shizukuishi gewann sie im Riesenslalom die Bronzemedaille. © WEREK Pressebildagentur via www.imago-images.de
Neben der Bronzemedaille konnte Martina Ertl in der Saison in allen fünf alpinen Disziplinen punkten.
Neben der Bronzemedaille konnte Martina Ertl in der Saison in allen fünf alpinen Disziplinen punkten. © WEREK Pressebildagentur via www.imago-images.de
In der darauffolgenden Saison gab es eine weitere Leistungssteigerung. Am 11. Dezember 1993 (Riesenslalom in Veysonnaz) erzielte sie auch im Weltcup den ersten Podestplatz.
In der darauffolgenden Saison gab es eine weitere Leistungssteigerung. Am 11. Dezember 1993 (Riesenslalom in Veysonnaz) erzielte sie auch im Weltcup den ersten Podestplatz. ©  IMAGO / WEREK
Die olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer wurden dann das nächste Highlight von Martina Ertl. Hier bei der Eröffnungsfeier gemeinsam mit Hilde Gerd.
Die olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer wurden dann das nächste Highlight von Martina Ertl. Hier bei der Eröffnungsfeier gemeinsam mit Hilde Gerg. ©  IMAGO / Norbert Schmidt
Sie wurde Zweite im Riesenslalom und verpasste als Vierte der Abfahrt eine weitere Medaille nur knapp.
Sie wurde Zweite im Riesenslalom und verpasste als Vierte der Abfahrt eine weitere Medaille nur knapp. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
Ebenfalls im Riesenslalom gelang ihr am 19. März 1994 in Vail der erste Weltcupsieg.
Ebenfalls im Riesenslalom gelang ihr am 19. März 1994 in Vail der erste Weltcupsieg.  © IMAGO / WEREK
In der Saison 1994/95 kamen zwei weitere Riesenslalom-Siege hinzu.
In der Saison 1994/95 kamen zwei weitere Riesenslalom-Siege hinzu. © Imago/ Sven Simon
Mit drei Siegen und zwei weiteren Podestplätzen erwies sich Ertl in der Saison 1995/96 als beste Riesenslalomläuferin und entschied die Weltcup-Disziplinenwertung für sich, hinzu kam der erste Sieg in einem Super-G.
Mit drei Siegen und zwei weiteren Podestplätzen erwies sich Ertl in der Saison 1995/96 als beste Riesenslalomläuferin und entschied die Weltcup-Disziplinenwertung für sich, hinzu kam der erste Sieg in einem Super-G. ©  via www.imago-images.de
Bei den Weltmeisterschaften 1996 in der Sierra Nevada, konnte sie ihrer Favoritenrolle nicht ganz gerecht werden. Im Riesenslalom wurde sie Dritte (nach dem ersten Lauf hatte sie noch auf dem 14. Platz gelegen, sie hatte die Zeitnehmung zu früh ausgelöst).
Bei den Weltmeisterschaften 1996 in der Sierra Nevada, konnte sie ihrer Favoritenrolle nicht ganz gerecht werden. Im Riesenslalom wurde sie Dritte (nach dem ersten Lauf hatte sie noch auf dem 14. Platz gelegen, sie hatte die Zeitnehmung zu früh ausgelöst). © imago sportfotodienst
1996/97 konnte Ertl sich mehr privat zeigen. Denn: Zwei Innenbandanrisse ließen sie mehrere Wochen pausieren und sie konnte nicht ihr gewohntes Leistungsniveau erreichen. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Sestriere kam sie nicht über einen 12. Platz hinaus.
1996/97 konnte Ertl sich mehr privat zeigen. Denn: Zwei Innenbandanrisse ließen sie mehrere Wochen pausieren und sie konnte nicht ihr gewohntes Leistungsniveau erreichen. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Sestriere kam sie nicht über einen 12. Platz hinaus. © imago sportfoto
Nach vier Siegen im Januar 1998 galt sie vor den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano in mehreren Disziplinen als Favoritin. Mit der Silbermedaille in der Kombination und zwei vierten Plätzen blieb sie jedoch unter den hohen Erwartungen.
Nach vier Siegen im Januar 1998 galt sie vor den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano in mehreren Disziplinen als Favoritin. Mit der Silbermedaille in der Kombination und zwei vierten Plätzen blieb sie jedoch unter den hohen Erwartungen. © IMAGO / SprintPress
Nach dem Rücktritt von Katja Seizinger wurde Martina Ertl zur Teamleaderin, hatte jedoch Schwierigkeiten mit dieser Rolle und blieb in der Saison 1998/99 ohne Weltcupsieg; die Weltmeisterschaften endeten enttäuschend, und Verletzungen zwangen sie zum vorzeitigen Saisonende. In der folgenden Saison beeinträchtigten erneute Knieprobleme und die Umstellung auf die Carvingtechnik ihre Leistungen spürbar
Nach dem Rücktritt von Katja Seizinger wurde Martina Ertl zur Teamleaderin, hatte jedoch Schwierigkeiten mit dieser Rolle und blieb in der Saison 1998/99 ohne Weltcupsieg; die Weltmeisterschaften endeten enttäuschend, und Verletzungen zwangen sie zum vorzeitigen Saisonende. In der folgenden Saison beeinträchtigten erneute Knieprobleme und die Umstellung auf die Carvingtechnik ihre Leistungen spürbar. © IMAGO / Ulmer
Martina Ertl gewann im Oktober 2000 überraschend das erste Rennen der Saison in Sölden, musste nach einem schweren Sturz in Semmering aber pausieren. Trotz Verletzung wurde sie 2001 in St. Anton Weltmeisterin in der Kombination, doch die Nachbehandlung führte zu einem Trainingsrückstand und ihrer schwächsten Weltcupsaison.
Martina Ertl gewann im Oktober 2000 überraschend das erste Rennen der Saison in Sölden, musste nach einem schweren Sturz in Semmering aber pausieren. Trotz Verletzung wurde sie 2001 in St. Anton Weltmeisterin in der Kombination, doch die Nachbehandlung führte zu einem Trainingsrückstand und ihrer schwächsten Weltcupsaison. © imago sportfoto
Umso überraschender kam daher der Gewinn der Kombinations-Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City 2002. Dafür wurde sie am 6. Mai 2002 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.
Umso überraschender kam daher der Gewinn der Kombinations-Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City 2002. Dafür wurde sie am 6. Mai 2002 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. © IMAGO / Ulmer
Zu Beginn der Saison 2003/04 gewann Ertl den Riesenslalom in Sölden, dabei handelte es sich um ihren letzten Sieg in einem Weltcuprennen.
Zu Beginn der Saison 2003/04 gewann Ertl den Riesenslalom in Sölden, dabei handelte es sich um ihren letzten Sieg in einem Weltcuprennen. © IMAGO / Magic
Der letzte Karriereerfolg: Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Santa Caterina verpasste Ertl als Vierte im Riesenslalom knapp eine Medaille, gewann aber am letzten Tag mit der deutschen Mannschaft – gemeinsam mit ihrem Bruder Andreas – die Goldmedaille im erstmals ausgetragenen Teamwettbewerb
Der letzte Karriereerfolg: Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Santa Caterina verpasste Ertl als Vierte im Riesenslalom knapp eine Medaille, gewann aber am letzten Tag mit der deutschen Mannschaft – gemeinsam mit ihrem Bruder Andreas – die Goldmedaille im erstmals ausgetragenen Teamwettbewerb. © imago sportfoto
Das letzte Weltcuprennen, den Riesenslalom am 18. März 2006 in Åre, beendete sie als Achte. Mit insgesamt 430 gefahrenen Weltcuprennen hält Ertl den Weltrekord. In 188 dieser Rennen klassierte sie sich unter den besten Zehn.
Das letzte Weltcuprennen, den Riesenslalom am 18. März 2006 in Åre, beendete sie als Achte. Mit insgesamt 430 gefahrenen Weltcuprennen hält Ertl den Weltrekord. In 188 dieser Rennen klassierte sie sich unter den besten Zehn. © IMAGO/JANERIK HENRIKSSON / TT
Martina Ertl heiratete 2005 den Sportartikelhändler und ehemaligen Triathleten Sven Renz, mit dem sie zwei Kinder bekam und gemeinsam ein Sportgeschäft in München führte. Nach ihrer Karriere trat sie als Ertl-Renz auf. 2020 gab sie die Trennung von ihrem Mann bekannt, die einvernehmlich erfolgte.
Martina Ertl heiratete 2005 den Sportartikelhändler und ehemaligen Triathleten Sven Renz, mit dem sie zwei Kinder bekam und gemeinsam ein Sportgeschäft in München führte. Nach ihrer Karriere trat sie als Ertl-Renz auf. 2020 gab sie die Trennung von ihrem Mann bekannt, die einvernehmlich erfolgte. © imago sportfotodienst
Nach der eigenen Karriere ist vor der Karriere der Tochter. Romy Ertl, hier bei den olympischen Jugendspielen 2024. Dort gewann sie Bronze in der alpinen Kombination.
Nach der eigenen Karriere ist vor der Karriere der Tochter. Romy Ertl, hier bei den olympischen Jugendspielen 2024. Dort gewann sie Bronze in der alpinen Kombination. © IMAGO/OIS/Joel Marklund/Shutterstock
Vor ihrem ersten Weltcup-Rennen erinnerte sich Romy Ertl an die ersten Tage auf Skiern. Mit dabei natürlich auch Mama Martina.
Nach ihrem ersten Weltcup-Rennen erinnerte sich Romy Ertl an die ersten Tage auf Skiern. Mit dabei natürlich auch Mama Martina. © Instagram/romy.ertl
Romy Ertl bei ihrem Weltcup-Debüt (l.) und gemeinsam mit Mutter Martina Ertl (r.). Romy schied nach wenigen Sekunden im Slalom aus.
Romy Ertl bei ihrem Weltcup-Debüt (l.) und gemeinsam mit Mutter Martina Ertl (r.). Romy schied nach wenigen Sekunden im Slalom aus. © WITTERS und Instagram/_martina_ertl

Die Weltcup-Saison 2024/25 der Herren begann Ende Oktober in Sölden und wird von den Schweizern dominiert. Marco Odermatt präsentiert sich erneut in überragender Form. Der vierfache Gesamtweltcupsieger gewann bereits mehrere Rennen, darunter die erste Abfahrt der Saison in Beaver Creek. Auch im Super-G zeigte sich der 27-Jährige stark und holte weitere Siege.

In der vergangenen Saison konnte Odermatt nicht nur die Weltcup-Gesamtwertung, sondern auch die kleinen Kugeln in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom gewinnen. Die Schweizer präsentieren sich auch in dieser Saison als das dominierende Speed-Team. Neben Odermatt überzeugen auch Teamkollegen wie Franjo von Allmen und Justin Murisier mit starken Leistungen.

Für die deutschen Athleten verlief die bisherige Saison enttäuschend. Die DSV-Hoffnungen ruhen vor allem auf Linus Straßer, der bei der WM 2025 in Saalbach die Bronzemedaille im Slalom holte. In den Speed-Disziplinen kämpft Routinier Romed Baumann um Anschluss an die Weltspitze.

Ski Alpin: So sehen Sie den Weltcup in Gröden live im TV, Liveticker und Livestream

Donnerstag, 18.12.2025 - 11:45 Uhr: Abfahrt der Herren

  • TV: ZDF und Eurosport
  • Livestream: ZDF-Mediathek (zdf.de), discovery+ und DAZN (kostenpflichtig)

Freitag, 19.12.2025 - 11:45 Uhr: Super-G der Herren

  • TV: ZDF und Eurosport
  • Livestream: ZDF-Mediathek (zdf.de), discovery+ und DAZN (kostenpflichtig)

Samstag, 20.12.2025 - 11:45 Uhr: Abfahrt der Herren

  • TV: ZDF und Eurosport
  • Livestream: ZDF-Mediathek (zdf.de), discovery+ und DAZN (kostenpflichtig)

*Anmerkung der Redaktion: Wechselnde Witterungsverhältnisse können Einfluss auf das Wettkampfprogramm haben. Die Durchführung der Rennen wird nach der örtlichen Inspektion durch die FIS am 5. Dezember 2025 bestätigt.saslong

Veranstalter des Weltcups ist der Internationale Skiverband FIS. Die Ergebnisse der Weltcup-Rennen fließen in die Gesamtwertungen der Herren ein. Gesucht wird am Ende der Saison der Sieger im Gesamtweltcup sowie in den einzelnen Disziplinen Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Slalom.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Erich Schlegel

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