VonChristopher Michelschließen
Theo Hernandez bereitet seinen Abschied von AC Mailand vor. Der FC Bayern könnte die Möglichkeit haben, den begehrten Linksverteidiger zu engagieren.
München - Seit seiner Ankunft im Jahr 2019 ist Theo Hernandez einer der Stars des AC Mailand. Doch nach sechs Jahren Zusammenarbeit könnte es im kommenden Sommer zu einer Trennung kommen. Laut exklusiven Informationen von fussball.news beabsichtigt der Linksverteidiger, ein Jahr vor Vertragsende den italienischen Traditionsverein zu verlassen. Er hat keine Absicht, seinen Vertrag zu verlängern. Ob der Wechsel des Trainers zu Paulo Foncesca seine Meinung ändern könnte, bleibt ungewiss.
Hernandez bereitet seinen Abschied von Milan vor
Aktuell hinkt Milan in der Serie A hinterher. Der Meister von 2022 und Halbfinalist der Champions League 2023 belegt nur den achten Platz und der Einzug in die nächste Runde der Königsklasse ist noch nicht gesichert. Das alles beeinflusst die Personalie Hernandez. Daher könnte sich auch Milan für Verhandlungen öffnen. Der 36-fache französische Nationalspieler hat einen Marktwert von etwa 50 Millionen Euro. Ein ablösefreier Verlust wäre problematisch.
Könnte der FC Bayern München davon profitieren? Laut Informationen von fussball.news hat der Verein in der Vergangenheit ernsthafte Gespräche mit dem Bruder des ehemaligen Innenverteidigers Lucas Hernández geführt. Die Münchner müssen sich weiterhin auf einen möglichen Abgang von Alphonso Davies vorbereiten. Der Vertrag des Kanadiers läuft in sechs Monaten aus. Seit dem 1. Januar 2025 ist er berechtigt, frei mit anderen Vereinen zu verhandeln.
Öffnet sich eine Tür für den FC Bayern?
Für Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund könnte sich nun eine Möglichkeit ergeben, Hernandez zu verpflichten. Besonders auffällig ist sein unermüdlicher Drang nach vorne. Der 27-Jährige war als Linksverteidiger bisher an 72 Toren in 233 Pflichtspielen für Milan beteiligt. Hernandez ist zudem eine Führungspersönlichkeit und gehört zum Kreis der Kapitäne. Noch vor einigen Monaten bestand der AC auf eine Ablösesumme von 80 Millionen Euro. Die Situation hat sich jedoch geändert.
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