DFB-Aufstellung heute gegen Nordirland: Fünf Neue in der Startelf
VonAdrian Kühnel
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Bundestrainer Julian Nagelsmann nimmt nach der Niederlage gegen die Slowakei fünf Änderungen vor. Die DFB-Aufstellung gegen Nordirland.
Update vom 7. September, 19:32 Uhr: Die Startelf der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordirland (20.45 Uhr, alle TV-Infos) ist draußen! Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt im Tor wie erwartet auf Oliver Baumann. Die Verteidigung bilden Waldemar Anton, Robin Koch und Antonio Rüdiger.
Die Außenbahnen sollen Jamie Leweling und David Raum beackern. Im zentralen Mittelfeld setzt der Bundestrainer auf Joshua Kimmich und Pascal Groß. Neben Serge Gnabry und Florian Wirtz startet Nick Woltemade in vorderster Spitze. Macht fünf Änderungen im Vergleich zum 0:2 gegen die Slowakei.
Update vom 7. September, 17:26 Uhr: Wie die Bild berichtet, fliegen nicht nur vier Nationalspieler aus der Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann, sondern sogar fünf. Maximilian Mittelstädt, Nnamdi Collins, Leon Goretzka, Jonathan Tah und Angelo Stiller sind demnach raus der Startelf.
Dafür sollen nach Angaben der Boulevardzeitung Waldemar Anton, David Raum, Robin Koch, Jamie Leweling und Pascal Groß in die Startelf rücken.
Update vom 7. September, 10:22 Uhr: Am Vortag kündigte Bundestrainer Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz an, dass personell „sicherlich ein bisschen was passieren“ werde. Jetzt berichtet die Bild unter Berufung eigener Informationen, dass vier Spieler nach bisherigen Erkenntnisstand ihren Platz in der DFB-Startelf räumen müssen.
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Demnach streicht Nagelsmann Maxi Mittelstädt, Nnamdi Collins, Angelo Stiller sowie Serge Gnabry aus der Startelf. Für Gnabry könnten Adeyemi, Nebel oder Leweling starten. Waldemar Anton könnte indes in die Verteidigung rücken und neben Kimmich im Mittelfeld könnte Robert Andrich als Abräumer starten.
Update vom 6. September, 17.50 Uhr: Bundestrainer Julian Nagelsmann kündigte auf der Pressekonferenz vor dem zweiten WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland Änderungen in der Startelf an. „Wir werden inhaltlich keine komplett veränderte Mannschaft sehen. Personell wird sicherlich ein bisschen was passieren“, so der 38-Jährige am Samstagnachmittag in Köln. „Nicht alle zehn Spieler werden rausrotieren.“
Köln – Die deutsche Nationalmannschaft trifft im zweiten Spiel der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026 am Sonntag in Köln auf Nordirland. Für das DFB-Team geht es nach dem enttäuschenden 0:2 in der Slowakei darum, ein anderes Gesicht zu zeigen. Bundestrainer Julian Nagelsmann könnte nach der Schmach von Bratislava grundlegende Veränderungen vornehmen.
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„Vielleicht müssen wir auf weniger Qualität setzen, auf Spieler, die alles reinwerfen. Das hätte dann zu einem anderen Ergebnis geführt, als wenn die besten Spieler spielen. Das ist amtlich“, sagte der Bundestrainer nach der jüngsten Niederlage im ARD-Interview. Die Leistung seiner Profis muss definitiv besser werden.
Er habe „schon Vertrauen in die Mannschaft, aber es muss einfach jeder begreifen, dass wir so ein Spiel angehen müssen – auch wenn es total dumm klingt – wie ein Champions-League-Halbfinale“, so der 38-Jährige. Nagelsmann bot in Bratislava Nnamdi Collins als Rechtsverteidiger auf. Der Debütant von Eintracht Frankfurt wirkte in der ungewohnten Position unsicher und konnte die Erwartungen nicht erfüllen.
Joshua Kimmich zurück auf die Rechtsverteidiger-Position wäre eine Option. Doch das wäre gleichbedeutend mit dem Eingeständnis, dass seine Verschiebung ins zentrale Mittelfeld ein Irrweg war. Wahrscheinlicher erscheint die Variante mit Maximilian Mittelstädt auf der ungewohnten rechten Seite. Der Profi des VfB Stuttgart hatte bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass er flexibel einsetzbar ist.
David Raum würde dann hinten links spielen. In der Innenverteidigung dürften trotz ihrer katastrophalen Leistung in Bratislava wieder Jonathan Tah und Antonio Rüdiger stehen. Beide wirkten gegen die Slowakei wie Fremdkörper, ihre Abstimmung war mangelhaft, ihre Zweikampfführung unprofessionell. Robin Koch wäre eine Alternative.
Oliver Baumann wird aller Voraussicht nach erneut das Tor hüten. Am Keeper der TSG Hoffenheim lag es sicherlich nicht, dass die deutsche Nationalmannschaft in der Slowakei unter die Räder geriet. Kimmich dürfte wieder auf der Sechs spielen. Fraglich ist, wer ihm zur Seite gestellt wird. Alternativen sollte Nagelsmann haben.
Angelo Stiller hatte in Bratislava Schwierigkeiten, weshalb Leon Goretzka eine Chance erhalten könnte. Letzterer war zuletzt eine Position weiter vorne nicht zur Geltung gekommen. In der Offensive ist Florian Wirtz vermutlich gesetzt. Serge Gnabry wird voraussichtlich wieder auf dem Flügel agieren, während Nadiem Amiri eine Startelf-Chance erhalten könnte.
Im Sturm wird Nick Woltemade erwartet. Am Samstag spricht Nagelsmann um 16.30 Uhr zu den Medien und wird bezüglich seiner Startelf gegen Nordirland womöglich etwas Licht ins Dunkel bringen können. Neben dem Bundestrainer wird sich außerdem Keeper Oliver Baumann auf der Pressekonferenz zu Wort melden.