VonPatrick Mayerschließen
Eintracht Frankfurt soll sich mit dem ungarischen Top-Talent Krisztián Lisztes befassen. Sein Vater glänzte in der Bundesliga für Werder Bremen und den VfB Stuttgart.
München/Frankfurt - Eintracht Frankfurt plant den Kader für die kommende Bundesliga-Saison. Und bei diesen Planungen rückt nun offenbar ein ungarisches Top-Talent in den Fokus. Sein Name: Krisztián Lisztes. Lisztes, da war doch was? Richtig! Sein Vater heißt genau gleich. Der heute 46-Jährige spielte um die Jahrtausendwende in der Bundesliga für Werder Bremen und den VfB Stuttgart.
Krisztián Lisztes: Eintracht Frankfurt interessiert sich angeblich für Ungarn-Top-Talent
Lisztes junior ist 18 Jahre jung und steht bei Ferencváros Budapest in der ersten ungarischen Liga unter Vertrag. Für den Hauptstadtklub spielt er auf dem linken oder rechten Flügel als Außenstürmer. In neun Erstliga-Spielen hat er bemerkenswerte fünf Tore erzielt sowie einen weiteren Treffer vorbereitet.
Vom ungarischen Fußballverband wurde der Youngster auch deshalb als „Entdeckung des Jahres“ geehrt, laut seinem Klub eine „prestigeträchtige Auszeichnung“.
Lisztes spielt, obwohl er erst 18 ist, zudem für die U21 seines Landes. In einem Länderspiel hat er ebenfalls ein Tor erzielt. Seine offensichtliche Torgefahr hat ihn nun angeblich für die Eintracht interessant gemacht. Das berichtet zumindest die ungarische Tageszeitung Metropol.
Krisztián Lisztes: Sohn von Ex-Bundesliga-Star wurde mit Ferencváros Meister
Lisztes, der in Budapest geboren wurde, gewann mit Ferencváros in der vergangenen Saison die Meisterschaft. Wie schon sein Vater, der mit dem VfB Champions League spielte, gilt auch er als technisch versierter Fußballer.
Frankfurt hat wegen der wahrscheinlichen Abgänge von Daichi Kamada und Randal Kolo Muani Bedarf im Angriff und im offensiven Mittelfeld. Vater Krisztián Lisztes kam 1997, ebenfalls von Ferencváros, nach Stuttgart, wo er bis 2001 blieb, ehe er zu Werder wechselte.
Krisztián Lisztes: Ungarn-Talent Kandidat bei Eintracht Frankfurt?
Das Trikot der Hanseaten trug er bis 2005. 2009 spielte er nochmal ein halbes Jahr für den deutschen Zweitligisten Hansa Rostock. Wechselt jetzt sein Sohn nach Deutschland? Erst kürzlich hatte die Eintracht Dino Toppmöller als neuen Trainer und Nachfolger des Österreichers Oliver Glasner präsentiert. Die Kaderplanungen für die neue Saison nehmen offenbar ebenfalls Fahrt auf.
Nach dem Europa-League-Sieg 2022 war die vergangene Spielzeit durchwachsen. In der Bundesliga stand für die Eintracht am Ende immerhin noch der siebte Platz. (pm)
Rubriklistenbild: © IMAGO / Sportfoto Rudel

