Wechselgerüchte

Hoeneß spricht über die Silas-Zukunft beim VfB Stuttgart

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Verlässt Silas doch noch den VfB Stuttgart? Vor der Partie gegen den 1. FSV Mainz 05 hat sich Trainer Sebastian Hoeneß zur Zukunft seines Flügelspielers geäußert.

Stuttgart - Eigentlich schien die Zukunft von Silas geklärt, also, dass er auch nach dieser Sommertransferperiode Spieler des VfB Stuttgart bleiben wird. Auch, weil er als einer der Gewinner der Vorbereitung galt. Doch in den vergangenen Tagen kochte die Gerüchteküche um den Kongolesen wieder hoch. Denn Trainer Sebastian Hoeneß ließ Silas zum Bundesligaauftakt beim SC Freiburg (1:3) sowie im DFB-Pokal gegen Preußen Münster (5:0) 90 Minuten auf der Bank schmoren.

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VfB-Trainer Hoeneß hat von Silas keine Wechsel-Signale bekommen

Schnell wird in solchen Situationen spekuliert, ob ein Wechsel bevorstehen könnte und ob der Klub mit einem Verzicht auf den Spieler schlicht eine Verletzung auf den letzten Metern vermeiden will. Bei Silas soll dies aber nicht der Fall sein. Zumindest sagte VfB-Trainer Hoeneß im Vorfeld der Heimpartie gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstag (31. August, 15.30 Uhr/Sky), er habe „keine Signale von Silas bekommen“, die auf einen Wechsel hindeuten.

Seit geraumer Zeit gibt es Spekulationen um Flügelflitzer Silas.

Hoeneß kritisiert Silas und nimmt ihn dennoch in Schutz

Weshalb er zuletzt nicht gespielt habe, begründete der Coach mit dem großen Konkurrenzkampf und damit, dass er auch für andere Spieler, wie zum Beispiel für Neuzugang Fabian Rieder, ein Gespür bekommen müsse. Ebenfalls eine Rolle spielte jedoch, dass Hoeneß mit der Leistung von Silas nach dessen Einwechslung im Supercup gegen Bayer 04 Leverkusen nicht zufrieden war. Da gehe es um „Laufbereitschaft“ und „taktische Disziplin“, erklärte der Stuttgarter Übungsleiter.

Das sind die 10 teuersten VfB-Neuzugänge der Geschichte

Fernando Meira jubelt nach einem Tor im Dress des VfB Stuttgart.
Fernando Meira jubelt nach einem Tor im Dress des VfB Stuttgart. Er kam 2002 für 7,5 Millionen Euro von Benfica Lissabon.  © imago sportfotodienst
Jon Dahl Tomasson ging einst für den VfB Stuttgart auf Torejagd.
Der VfB Stuttgart zahlte nach einer guten Saison 2004/05 satte 7,5 Millionen Euro, um Jon Dahl Tomasson von der AC Mailand loszueisen.  ©  Myriam Vogel/IMAGO
VfB-Stürmer Silas beim Jubel
Trotz der 2. Bundesliga zahlte der VfB Stuttgart 2019 acht Millionen Euro für Silas an Paris FC.  © IMAGO/Jerry Andre
Zdravko Kuzmanovic stürmte für den VfB Stuttgart.
Zdravko Kuzmanovic stürmte für den VfB Stuttgart. Die Schwaben zahlten 2009 acht Millionen Euro an die AC Florenz.  © Pressefoto Baumann/IMAGO
Pablo Maffeo wechselt auf Leihbasis zum RCD Mallorca
Der VfB Stuttgart zahlte 2018 neun Millionen Euro an Manchester City für die Dienste von Pablo Maffeo. Doch dieser wurde nie glücklich bei den Schwaben.  © Foto: Getty Images
Serhou Guirassy applaudiert dem Publikum.
Neun Millionen Euro ließ sich der VfB die feste Verpflichtung von Serhou Guirassy im Jahr 2023 kosten. Er zahlte es mit 28 Toren zurück und wechselte für 18 Millionen Euro zum BVB.  © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel
Ozan Kabak sollte den VfB Stuttgart vor dem Abstieg bewahren.
Ozan Kabak wurde im Januar 2019 geholt und sollte den VfB Stuttgart vor dem Abstieg bewahren. Ihn holten die Schwaben für satte 11,5 Millionen Euro von Galatasaray.  © Harry Langer/DeFodi.eu via www.imago-images.de
Hier wirbelte er noch im VfB-Dress: Nicolas Gonzalez.
Hier wirbelte er noch im VfB-Dress: Nicolas Gonzalez. Nach einer überraschend starken Saison 2017/18, in der Stuttgart Siebter wurden, verpflichteten die Schwaben den Stürmer für 11,5 Millionen Euro von Argentinos Juniors.  © Hansjürgen Britsch/Imago
Ermedin Demirović tritt beim VfB Stuttgart in große Fußstapfen, macht sich aber keinen Kopf.
Für 23 Millionen Euro verpflichtete der VfB im Sommer 2024 Ermedin Demirovic vom FC Augsburg. Er war für wenige Wochen der Rekordtransfer. © IMAGO/osnapix / Hirnschal
VfB-Star Deniz Undav schielt nach oben.
Noch teurer als Demirovic war Deniz Undav, den der VfB Stuttgart im Sommer 2024 für bis zu 30 Millionen Euro verpflichtete.  © Julia Rahn/IMAGO

Dennoch war es dem Trainer wichtig, zu betonen, dass sich Silas weiterhin „sehr korrekt“ verhalte und sich „nicht hängen lässt“. „Mir ist klar, dass er mehr spielen möchte als letztes Jahr. Völlig nachvollziehbar“, gab sich Hoeneß empathisch. Doch im Anschluss machte er deutlich: „Ich habe einen Kader und muss aus meiner Perspektive die beste Entscheidung treffen.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Jerry Andre

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