Tag drei

Olympia jetzt im Live-Ticker: Drama um Märtens – Gold-Schwimmer verpasst Sensation

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Der dritte Wettkampftag bei den Olympischen Spielen in Paris steht an. Alle Entscheidungen können Sie in unserem Live-Ticker nachverfolgen.

Paris – Am Montag beginnt der dritte Wettkampftag bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Bereits in den Morgenstunden kämpfen bereits die deutschen Handball-Männer um den nächsten Sieg. Zudem stehen weitere Medaillen-Entscheidungen auf dem Plan. Mit dem Live-Ticker sind Sie immer auf dem aktuellsten Stand.

Schlechte Wasserqualität: Erneut Triathlon-Training abgesagt

Vor dem Triathlon bei den Olympischen Spielen in Paris ist auch das zweite Schwimmtraining in der Seine wegen zu schlechter Wasserqualität abgesagt worden. Damit steigen die Zweifel, ob wie geplant Wettbewerbe bei diesen Sommerspielen im Fluss durch die französische Hauptstadt stattfinden können. Die Organisatoren halten allerdings derzeit weiter an diesem Plan fest und geben sich optimistisch.

Die am Sonntag durchgeführten Tests hätten nicht die vom Triathlon-Weltverband geforderten Garantien für eine ausreichende Sauberkeit des Wassers geliefert, um das Schwimmen erlauben zu können, hieß es in einer Mitteilung. Dies liege am Regen, der am Freitag und Samstag gefallen sei. Die Gesundheit der Athletinnen und Athleten habe Priorität.

Michael Jung holt in Paris seine nächste Goldmedaille.

Olympia-Organisatoren zuversichtlich

Mit Blick auf die Wettervorhersage zeigen sich das Olympia-Organisationskomitee und der Weltverband „zuversichtlich“, dass die Wasserqualität vor dem Beginn der Triathlon-Wettbewerbe wieder innerhalb der Grenzwerte liege, hieß es weiter. Die Wasserqualität der Seine habe sich insgesamt deutlich verbessert im Juli. 

Das Triathlon-Einzel der Männer ist für Dienstag geplant, einen Tag später folgen die Frauen. Am 5. August ist die Mixed-Staffel vorgesehen. Neben den Triathleten sollen auch die Freiwasserschwimmer ihre Wettbewerbe in der Seine austragen. Als Alternative ist für sie die Ruderregatta-Strecke vorgesehen.

Anschläge auf Schnellzugnetz vor Olympia 2024: Frankreichs Bahnverkehr kollabiert – Bilder zeigen Ausmaß

Störung soll Tage andauern: Ein „massiver Angriff“ auf das Schnellzugnetz in Frankreich trifft vor allem Reisende.
Störung soll Tage andauern: Ein „massiver Angriff“ auf das Schnellzugnetz in Frankreich trifft vor allem Reisende. © Yasin Dar/dpa
Nach Angaben der französischen Bahn sind 800.000 Menschen von Zugausfällen durch den Angriff auf das Schnellzugnetz betroffen.
Nach Angaben der französischen Bahn sind 800.000 Menschen von Zugausfällen durch den Angriff auf das Schnellzugnetz betroffen. © IMAGO/LP/Olivier Lejeune
Die geschäftsführende Sportministerin Amélie Oudéa-Castera sprach nach ersten Analysen von einer Art koordinierten Sabotage. Olympia, Frankreich, Bahnnetz, TGV
Die geschäftsführende Sportministerin Amélie Oudéa-Castera sprach nach ersten Analysen von einer Art koordinierten Sabotage.  © dpa/AP/Natacha Pisarenko
Gestrandete Reisende überprüfen die Züge auf einer elektronischen Anzeigetafel am Gare de Montparnasse in Frankreich – die Brandanschläge haben massive Auswirkungen.
Gestrandete Reisende überprüfen die Züge auf einer elektronischen Anzeigetafel am Gare de Montparnasse – die Brandanschläge haben massive Auswirkungen. © Yasin Dar/dpa
Die Anschläge auf das französische Bahnnetz erfolgten wenige Stunden vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris.
Die Anschläge auf das französische Bahnnetz erfolgten wenige Stunden vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris. © IMAGO/Maillard
Nach den Anschlagen auf das Bahnnetz in Frankreich ist jeder zweite Zug nach Osten, nach Norden und jeder vierte Schnellzug in Richtung Bordeaux ist betroffen.
Nach den Anschlägen auf das Bahnnetz in Frankreich ist jeder zweite Zug nach Osten, nach Norden und jeder vierte Schnellzug in Richtung Bordeaux ist betroffen. © IMAGO/LP/Olivier Lejeune
Soldaten patrouillieren vor dem Bahnhof Gare du Nord: In der Nacht zum Freitag (26. Juli) wurden mehrere Brandanschläge verübt, wie die SNCF weiter berichtet.
Soldaten patrouillieren vor dem Bahnhof Gare du Nord: In der Nacht zum Freitag (26. Juli) wurden mehrere Brandanschläge verübt, wie die SNCF berichtet. © Mark Baker/dpa
Gare du Nord in Paris: Zahlreiche Verbindungen mit den TGV-Schnellzügen in Frankreich müssen gestrichen werden.
Gare du Nord in Paris: Zahlreiche Verbindungen mit den TGV-Schnellzügen in Frankreich müssen gestrichen werden.  © IMAGO / Kyodo News
Mitarbeiter der SNCF und französische Gendarmen inspizieren den Tatort eines mutmaßlichen Anschlags auf das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn.
Mitarbeiter der SNCF und französische Gendarmen inspizieren den Tatort eines mutmaßlichen Anschlags auf das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn. © Denis Charlet/dpa
Kurz nach dem Angriff auf das französische Bahnnetz war unklar, wie es an den Bahnhöfen im Land für Reisende weitergeht.
Kurz nach dem Angriff auf das französische Bahnnetz war unklar, wie es an den Bahnhöfen im Land für Reisende weitergeht. © Yasin Dar/dpa
Wer sind die Täter? Die französischen Geheimdienste arbeiten derzeit daran arbeiten, sie ausfindig zu machen. Für Olympia werden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.
Wer sind die Täter? Die französischen Geheimdienste arbeiten derzeit daran arbeiten, sie ausfindig zu machen. Für Olympia werden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. © IMAGO/Maillard

Große Investitionen in Kläranlagen und das Abwassersystem

Lange Zeit war in Paris darüber diskutiert worden, ob die Qualität des Wassers in der Seine wirklich gut genug ist, damit dort Wettkämpfe stattfinden können. 1,4 Milliarden Euro waren im Großraum Paris in den vergangenen Jahren in Kläranlagen und das Abwassersystem investiert worden, um die Wasserqualität zu verbessern. Verhindert wird nun unter anderem, dass bei Starkregen mit den Wassermassen auch Toilettenabwässer in den Fluss gelangen.

Bei Kontrollen in den vergangenen Monaten ließ die Wasserqualität dennoch zu wünschen übrig. Dies begründete die Stadt mit der ungewöhnlichen feuchten Witterung und niedrigen Temperaturen. Denn bei höheren Temperaturen und einem niedrigeren Wasserstand der Seine würden Krankheitserreger dort schneller abgebaut. (jari/dpa)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Laci Perenyi

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