Steinschlag im Karakorum-Gebirge kostete Laura Dahlmeier das Leben. Bergsteiger-Legende Reinhold Messner verdeutlicht: Sie hatte im Grunde keine Chance.
Karakorum-Gebirge – Steinschlag wurde Laura Dahlmeier am Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge zum Verhängnis. Die Ex-Weltklasse-Biathletin kam dabei ums Leben . Ihr Leichnam konnte zwar noch nicht geborgen werden , allerdings wurde sie aufgrund der verfügbaren Erkenntnisse traurigerweise für tot erklärt. Ihr Management nannte in einem Statement die Gründe dafür.
„Eine Königin des Wintersports“: Die Reaktionen auf den tragischen Tod von Laura Dahlmeier Der bayerische Ministerpräsident meldete sich nach der tragischen Nachricht umgehend bei Social Media: „Bayern trauert um eine Königin des Wintersports. (…) Laura Dahlmeier war ein großes Vorbild und eine herausragende Botschafterin Bayerns. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Wir werden Laura Dahlmeier ein ehrendes Andenken bewahren.“ © via www.imago-images.de Auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier war schockiert: „Wie so viele Menschen in unserem Land habe ich bis zuletzt um Laura Dahlmeier gebangt und gehofft, dass sie nach ihrem tragischen Bergunfall in Pakistan doch noch lebend geborgen werden könnte. Laura Dahlmeier war eine Botschafterin unseres Landes in der Welt, ein Vorbild für ein friedliches, fröhliches und faires Miteinander über Grenzen hinweg. So wird sie mir, so wird sie vielen Menschen in unserem Land in Erinnerung bleiben.“ © Annegret Hilse / SVEN SIMON Auch Kanzler Friedrich Merz meldete sich zu Wort: „Als Weltmeisterin und Olympiasiegerin vollbrachte sie Leistungen, die in die Biathlon-Geschichte unseres Landes eingegangen sind. Die traurige Gewissheit über den Tod von Laura Dahlmeier macht mich sehr betroffen. Wir trauern mit ihren Angehörigen, Freunden und Weggefährten.“ © IMAGO/dts Nachrichtenagentur „Schweren Herzens nehmen wir Abschied von Laura Dahlmeier. Ihr plötzlicher Tod macht uns fassungslos. Sie war mehr als eine Olympiasiegerin – sie war ein Mensch mit Herz, Haltung und Vision. Deine Geschichte wird weiterleben, Laura“, schrieb der DOSB. © IMAGO/imageBROKER/Timon Schneider Auch der DSV meldete sich mit einem Statement:„Wir trauern um unsere ehemalige Athletin und Biathlon-Legende Laura Dahlmeier. (…) Sie war nicht nur eine der erfolgreichsten Athletinnen in der Geschichte des Deutschen Skiverbandes, sondern auch ein außergewöhnlicher Mensch voller Lebensfreude, Mut und Herzlichkeit (…) Wir werden Laura stets als großartige Sportlerin und wunderbaren Menschen in Erinnerung behalten. Ruhe in Frieden, Laura.“ Auch der DSV meldete sich mit einem Statement: „Wir trauern um unsere ehemalige Athletin und Biathlon-Legende Laura Dahlmeier. (…) Sie war nicht nur eine der erfolgreichsten Athletinnen in der Geschichte des Deutschen Skiverbandes, sondern auch ein außergewöhnlicher Mensch voller Lebensfreude, Mut und Herzlichkeit. (…) Wir werden Laura stets als großartige Sportlerin und wunderbaren Menschen in Erinnerung behalten. Ruhe in Frieden, Laura.“ © IMAGO/Ulrich Wagner DOSB-Chef Thomas Weikert war untröstlich: „Der DOSB und der gesamte deutsche Sport trauern um Laura Dahlmeier. Wir sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen und viel zu frühen Tod dieses wunderbaren Menschen. (...) Ihr Einsatz für den Sport, ihre Leidenschaft für die Natur und ihr Engagement für die Gesellschaft machen sie zu einer inspirierenden Persönlichkeit. Ihre Geschichte bleibt. Als Tochter, Schwester, Freundin, Olympionikin und Biathlon-Legende. Laura wird für immer ein fester Teil von Team Deutschland bleiben. Sie wird uns fehlen.“ DOSB-Chef Thomas Weikert war untröstlich: „Der DOSB und der gesamte deutsche Sport trauern um Laura Dahlmeier. Wir sind zutiefst erschüttert über den plötzlichen und viel zu frühen Tod dieses wunderbaren Menschen. (...) Ihr Einsatz für den Sport, ihre Leidenschaft für die Natur und ihr Engagement für die Gesellschaft machen sie zu einer inspirierenden Persönlichkeit. Ihre Geschichte bleibt. Als Tochter, Schwester, Freundin, Olympionikin und Biathlon-Legende. Laura wird für immer ein fester Teil von Team Deutschland bleiben. Sie wird uns fehlen.“ © IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images „Ruhe in Frieden, Laura. Was für ein unfassbar tragischer Verlust. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden“, postete der DFB. „Ruhe in Frieden, Laura. Was für ein unfassbar tragischer Verlust. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden“, postete der DFB. © IMAGO/Fotostand / Fantini Hertha BSC meldete sich in zahlreichen Kommentarspalten: „Ruhe in Frieden, Laura! Unser aufrichtiges Beileid an Lauras Familie und Freunde. Viel Kraft in dieser schweren Zeit.“ Hertha BSC meldete sich in zahlreichen Kommentarspalten: „Ruhe in Frieden, Laura! Unser aufrichtiges Beileid an Lauras Familie und Freunde. Viel Kraft in dieser schweren Zeit.“ © IMAGO/Michael Taeger Auch „Auf Schalke“ fühlte sich Dahlmeier beim großen Biathlon-Event pudelwohl. Der Klub verfasste ein offizielles Statement: „Mit Laura Dahlmeier geht eine große Sportlerin und ein herzlicher Mensch von uns. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei ihren Angehörigen, Freunden und der gesamten Biathlon-Familie. Ruhe in Frieden, Laura“. Auch „Auf Schalke“ fühlte sich Dahlmeier beim großen Biathlon-Event pudelwohl. Der Klub verfasste ein offizielles Statement: „Mit Laura Dahlmeier geht eine große Sportlerin und ein herzlicher Mensch von uns. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei ihren Angehörigen, Freunden und der gesamten Biathlon-Familie. Ruhe in Frieden, Laura“. © Revierfoto via www.imago-images.de Dahlmeiers Weggefährtin Magdalena Neuner postete ein Bild mit einem schwarzen Herzen darunter auf Instagram. Dahlmeiers Weggefährtin Magdalena Neuner postete ein Bild mit einem schwarzen Herzen darunter auf Instagram. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON „Worte fehlen. Ruhe in Frieden, Laura. Du bleibst unvergessen“, kommentierte der deutsche Eishockey-Star Yannic Seidenberg. „Worte fehlen. Ruhe in Frieden, Laura. Du bleibst unvergessen“, kommentierte der deutsche Eishockey-Star Yannic Seidenberg. © IMAGO/kolbert-press/Ulrich Gamel „Laura, du bist und bleibst nicht nur eine der erfolgreichsten Biathletinnen aller Zeiten, sondern vor allem ein echtes Vorbild - für uns Athletinnen und Athleten und für den ganzen deutschen Wintersport. Deine Entschlossenheit und deine Bescheidenheit werden wir nie vergessen! Danke, Laura, für deinen Weg, dein Vorbild und deine Spuren, die du hinterlassen hast - im Schnee und in unseren Herzen. Ruhe in Frieden“, schrieb der Weltklasse-Rodler Felix Loch. „Laura, du bist und bleibst nicht nur eine der erfolgreichsten Biathletinnen aller Zeiten, sondern vor allem ein echtes Vorbild – für uns Athletinnen und Athleten und für den ganzen deutschen Wintersport. Deine Entschlossenheit und deine Bescheidenheit werden wir nie vergessen! Danke, Laura, für deinen Weg, dein Vorbild und deine Spuren, die du hinterlassen hast – im Schnee und in unseren Herzen. Ruhe in Frieden“, schrieb der Weltklasse-Rodler Felix Loch. © IMAGO/kristen-images.com / Michael Kristen Giulia Gwinn, die vor gar nicht allzu langer Zeit zusammen mit Dahlmeier auf dem Instagram-Kanal der Bayern-Frauen zu sehen war, konnte es nicht fassen: „Ruhe in Frieden … Du hast das Biathlon wie keine andere geprägt und bereichert. Deine Erinnerung bleibt für immer unvergessen. In Gedanken bei deiner Familie und allen Angehörigen.“ Giulia Gwinn, die vor gar nicht allzu langer Zeit zusammen mit Dahlmeier auf dem Instagram-Kanal der Bayern-Frauen zu sehen war, konnte es nicht fassen: „Ruhe in Frieden … Du hast das Biathlon wie keine andere geprägt und bereichert. Deine Erinnerung bleibt für immer unvergessen. In Gedanken bei deiner Familie und allen Angehörigen.“ © IMAGO/Fotostand / Fantini ZDF-Sport-Moderatorin Amelie Stiefvater meldete sich bei Instagram: „Furchtbar. Viel Kraft an die Familie“ ZDF-Sport-Moderatorin Amelie Stiefvater meldete sich bei Instagram: „Furchtbar. Viel Kraft an die Familie“ © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner Biathlon-Ikone Magdalena Forsberg postete ein gebrochenes Herz. Biathlon-Ikone Magdalena Forsberg postete ein gebrochenes Herz. © IMAGO/JAN COLLSIÖÖ Der ehemalige norwegische Biathlet Emil Hegle Svendsen meldete sich auf X: „Ein ganz, ganz trauriger Tag für den Biathlon. Ruhe in Frieden, Laura.“ Der ehemalige norwegische Biathlet Emil Hegle Svendsen meldete sich auf X: „Ein ganz, ganz trauriger Tag für den Biathlon. Ruhe in Frieden, Laura.“ © CARL SANDIN „Ruhe in Frieden, Laura“, schrieb Langlauf-Ikone Tobias Angerer. „Ruhe in Frieden, Laura“, schrieb Langlauf-Ikone Tobias Angerer. © imago sportfotodienst Die französische Biathlon-Weltmeisterin Lou Jeanmonnot postete ein Herz und eine Taube in Gedenken an Dahlmeier. Die französische Biathlon-Weltmeisterin Lou Jeanmonnot postete ein Herz und eine Taube in Gedenken an Dahlmeier. © IMAGO/Gabor Baumgarten Auch ihr Teamkollege Emilien Claude zeigte sein Mitgefühl mit einer weißen Taube. Auch ihr Teamkollege Emilien Claude zeigte sein Mitgefühl mit einer weißen Taube. © IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun Tessa Worley, zweifache Weltmeisterin im Riesenslalom, meldete sich mit einem weißen Herz. Tessa Worley, zweifache Weltmeisterin im Riesenslalom, meldete sich mit einem weißen Herz. © IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun „Weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich hoffe, dass sie nicht leiden musste und jetzt im Himmel friedlich über ihre Family und Freude wacht“, kommentierte die mehrfache Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel. „Weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich hoffe, dass sie nicht leiden musste und jetzt im Himmel friedlich über ihre Family und Freude wacht“, kommentierte die mehrfache Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel. © IMAGO Auch Reality-Star und Schauspielerin Michaela Schaffrath meldete sich zu Wort: „Es ist so unfassbar tragisch und traurig.“ Auch Reality-Star und Schauspielerin Michaela Schaffrath meldete sich zu Wort: „Es ist so unfassbar tragisch und traurig.“ © IMAGO/Stephan Wallocha „So traurig. RIP“, schrieb der ehemalige DFB-Torwart Timo Hildebrand. „So traurig. RIP“, schrieb der ehemalige DFB-Torwart Timo Hildebrand. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel Kult-Moderator Willi Witzel postete einen emotionalen Beitrag auf Instagram: „Liebe Laura, Ruhe in Frieden. Dein treuer Follower.“ Kult-Moderator Willi Weitzel postete einen emotionalen Beitrag auf Instagram: „Liebe Laura, Ruhe in Frieden. Dein treuer Follower.“ © Ulrich Stamm via www.imago-images.de Der ehemalige Tennis-Star Sabine Lisicki postete ein Herz und eine Träne. Der ehemalige Tennis-Star Sabine Lisicki postete ein Herz und eine Träne. © IMAGO/Claudio Gärtner Die Sportwelt trauert um Dahlmeier. Bergsteiger-Legende Reinhold Messner betonte beim Bayerischen Rundfunk , dass Dahlmeier wahrscheinlich kaum eine Chance hatte, denn Steinschlag ist laut Messner beim extremen Bergsteigen eine große Gefahr. Auch erfahrene Bergsteiger bekommen dann arge Probleme: „Wenn viele Steine kommen, haben Sie keine Chance“, sagte Messner.
Dahlmeier-Unglück: Keine Frage der Fähigkeiten Am Berg könne man den Steinen kaum ausweichen, so Messner: „Auch der erfahrenste Bergsteiger, wenn er in einer Wand von fallenden Steinen getroffen wird, kann sich nicht dagegen wehren.“ Das sei keine Frage der Fähigkeiten. „Wenn der Steinschlag massiv ist, dann tötet er jeden.“
Reinhold Messner weiß um die Gefahr von Steinschlag.
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Je steiler die Wand, je steiler der Berg, desto mehr bestehe das Risiko, dass sich irgendwo ein Stein löse, erklärte Messner. Ein Stein könne dann eine enorme Energie entwickeln und auf dem Weg bergab andere Steine mitreißen. Unten komme dann „ein ganzer Hagel von Steinen mit riesiger Geschwindigkeit daher“. Ein weiteres Problem: Steinschlag sei von unten kaum zu erkennen. Außerdem „reicht ein Steinchen von der Größe eines Daumens, um die Hirndecke einzuschlagen“, betont der 80-Jährige.
Dahlmeier-Tod: Hintergründe zum Steinschlag Das Steinschlag-Problem wird durch den Klimawandel noch verschärft, denn das Schwinden des Permafrosts – eine dauerhafte Temperatur unter 0 Grad Celsius in Boden und Fels – hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Folgen sind die verstärkte Auslösung von Steinschlag und Felssturz. Es kämen zudem immer größere Felsbrocken den Berg herunter, weiß Messner.
Laura Dahlmeiers Liebe zu Bergtouren: Biathlon-Ikone zeigt immer wieder spektakuläre Eindrücke Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Larua Dahlmeier Biathlon Bergunglück Pakistan Klettern Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Larua Dahlmeier Biathlon Bergunglück Pakistan Klettern Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Larua Dahlmeier Biathlon Bergunglück Pakistan Klettern Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Larua Dahlmeier Biathlon Bergunglück Pakistan Klettern Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Larua Dahlmeier Biathlon Bergunglück Pakistan Klettern Laura Dahlmeier und die Berge. Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Larua Dahlmeier Biathlon Bergunglück Pakistan Klettern Laura Dahlmeier und die Berge. 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Seflies und Fotos, die sie ihren Fans die letzten Jahre zur Verfügung stellte. © Screenshot Laura Dahlmeier Instagram Erfahrene Bergsteiger wie Dahlmeier vermeiden hochgefährliche Gebiete. Aber ein Restrisiko bleibt. „Wer weiterhin bergsteigt, der nimmt das Restrisiko auf sich, sonst kann man überhaupt nicht mehr bergsteigen“, sagte Messner. (anre)
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