Bange Momente in St. Anton

Totenstille im Zielraum: Ski-Profi hat schlimmen Sturz

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Magdalena Egger löst einen Angstmoment im Super-G von St. Anton aus. Trotz des schweren Falls bleibt die Skisportlerin unverletzt.

St. Anton – Die Freude über den Sieg von Lauren Macuga wurde jäh unterbrochen, als bei Startnummer 36 plötzlich Totenstille im Zielraum herrschte. Der Grund: Magdalena Egger, die österreichische Skirennläuferin, war an der steilsten Stelle der Piste gestürzt. Mit einer Geschwindigkeit von 109 km/h geriet sie ins Straucheln, nachdem sie einen Schlag abbekommen hatte, und flog unkontrolliert ins Netz.

Der dramatische Unfall sorgte für bange Momente. Doch zur Erleichterung aller hob Egger sofort die Hand, um zu signalisieren, dass sie keine schweren Verletzungen erlitten hatte. Trotz des heftigen Aufpralls gelang es ihr, mit einem beschädigten Ski ins Ziel zu fahren, wo sie von den jubelnden Skifans und ihren Teamkolleginnen empfangen wurde.

Totenstille im Zielraum: Ski-Star erleidet heftigen Unfall

Ein entscheidender Faktor für Eggers glimpflichen Ausgang war der Airbag, den sie trug. Dieses innovative Schutzsystem öffnete sich rechtzeitig und dämpfte den Aufprall erheblich.

„Ich habe einen Schlag bekommen und in der Folge verschnitten. Ich bin zuerst am Rücken gelandet und da war der Airbag wie ein Polster für mich. Es war kein harter Aufprall“, beschrieb Egger. Der Airbag funktionierte durch eine Gaskartusche, die bei der Auslösung einen charakteristischen Geruch verströmte, den Egger deutlich wahrnahm.

Magdalena Egger ist im Super-G von St. Anton schwer gestürzt.

Schock im österreichischen Ski-Team

Nach dem Schreckmoment zeigte sich Egger erleichtert, aber auch emotional bewegt. „Mir geht es gut – körperlich spüre ich im Moment überhaupt nichts“, sagte sie, während sie von ihren Teamkolleginnen umsorgt wurde.

Dennoch war der emotionale Schock spürbar, denn „es fährt niemand gerne ins Netz. Das ist entgegen jedes menschlichen Instinkts“, wie sie selbst mit Tränen in den Augen anmerkte.

Beeindruckendes Panorama: Ski-Stars bereiten sich am anderen Ende der Welt auf die Saison vor

Superstar Marcel Hirscher bereitet sein spektakuläres Comeback in den malerischen Bergen Neuseelands vor.
Superstar Marcel Hirscher bereitet sein spektakuläres Comeback in den malerischen Bergen Neuseelands vor. © Instagram / marcel__hirscher
Die neuseeländische Riesenslalom-Spezialistin und dreifache Weltcup-Siegerin Alice Robinson bereitet sich in den heimischen Alpen auf die neue Saison vor.
Die neuseeländische Riesenslalom-Spezialistin und dreifache Weltcup-Siegerin Alice Robinson bereitet sich in den heimischen Alpen auf die neue Saison vor. © Instagram / alicerobins0n
Die zweifache slowenische Olympia-Teilnehmerin Ana Bucik Jogan bereitet sich im argentinischen Ski-Gebiet Cerro Castor auf die neue Saison vor.
Die zweifache slowenische Olympia-Teilnehmerin Ana Bucik Jogan bereitet sich im argentinischen Ski-Gebiet Cerro Castor auf die neue Saison vor. © Instagram / anabucikjogan
Auch Loic Meillard, Gesamtweltcup-Zweiter des vergangenen Winters, teilt mit seinen Fans die beeindruckenden Schnappschüsse Ushuaia in Argentinien.
Auch Loïc Meillard, Gesamtweltcup-Zweiter des vergangenen Winters, teilt mit seinen Fans die beeindruckenden Schnappschüsse aus Ushuaia in Argentinien. © Instagram / loicmeillard
Zwar nicht fernab der Heimat, aber trotzdem eine beeindruckende Kulisse: Ski-Star Marco Odermatt in Österreich.
Zwar nicht fernab der Heimat, aber trotzdem eine beeindruckende Kulisse: Ski-Star Marco Odermatt in der Schweiz. © Instagram / marcoodermatt
2022 gewannen Katharina Truppe und Katharina Huber mit der österreichischen Mannschaft Olympia-Gold. Jetzt bereiten sie sich zusammen im argentinischen Ushuaia (linkes Bild) auf die neue Saison vor.
2022 gewannen Katharina Truppe und Katharina Huber mit der österreichischen Mannschaft Olympia-Gold. Jetzt bereiten sie sich zusammen im argentinischen Ushuaia (linkes Bild) auf die neue Saison vor. © Instagram / kathitruppe und katharina_hu
Die Schweizerin Mélanie Meillard durfte sich beim Training in der Heimat über malerische Sonnenuntergänge freuen.
Die Schweizerin Mélanie Meillard durfte sich beim Training in der Heimat über malerische Sonnenuntergänge freuen. © Instagram / melaniemeillard
Nach über drei Jahren Abstinenz im Weltcup will Richard Leitgeb in der kommenden Saison wieder angreifen. Im argentinischen Bariloche (linkes Bild) bereitet er sich vor.
Nach über drei Jahren Abstinenz im Weltcup will Richard Leitgeb in der kommenden Saison wieder angreifen. Im argentinischen Bariloche (linkes Bild) bereitet er sich vor. © Instagram / richileitgeb

Ski-Star aus Österreich bleibt trotz hartem Aufprall unverletzt

Trotz des Unfalls konnte Egger unverletzt nach Hause zurückkehren und sich auf das nächste Abfahrtstraining in Cortina am Donnerstag vorbereiten. Die Erlebnisse in St. Anton werden sicherlich in den Köpfen bleiben, aber die Unterstützung und der Zusammenhalt im Team geben Zuversicht für die kommenden Herausforderungen. Für den Tiroler Christian Borgnaes hieß es vor kurzem von der Piste auf den OP-Tisch: Der Ski-Star zieht sich eine schwere Verletzung zu. (ck)

Rubriklistenbild: © Tomi Hänninen/Imago

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