Aluminium-Glück im Viertelfinale

Glanzleistung! Santos rettet Eintracht Frankfurt schmeichelhaftes Unentschieden gegen Tottenham

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Eintracht Frankfurt hat sich im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League zu einem Unentschieden bei Tottenham Hotspur gemüht. Die Partie zum Nachlesen im Live-Ticker.

Aufstellung Tottenham HotspurVicario - Pedro Porro, Romero, van de Ven, Udogie - Bergvall, Betancur - Johnson, Maddison, Son - Solanke
Aufstellung Eintracht FrankfurtKauã Santos - Kristensen, Tuta, Koch, Theate - Skhiri, Larsson - Bahoya, Götze, Brown - Ekitiké
Tore0:1 Ekitiké (6.), 1:1 Pedro Porro (26.)

Fazit: Und mit diesem Zittermoment endet das Viertelfinal-Hinspiel zwischen Tottenham Hotspur und Eintracht Frankfurt. Die Gäste werden sich mit dem 1:1 (1:1) zufriedengeben, so waren die Londoner dem Siegtor in Hälfte zwei doch deutlich näher. Frankfurt erwischte nicht seinen besten Tag, kann sich bei seinem Schlussmann Kauã Santos bedanken. Der Brasilianer sicherte das Unentschieden mit mehreren Glanztaten. Die Hessen gehen dennoch mit einer komfortablen Ausgangsposition ins Rückspiel am 17. April.

90.+4: Abpfiff! Marciniak beendet dieses turbulente Spiel.

Kauã Santos hält der SGE das Unentschieden fest.

90.+3: Santos hält das 1:1 fest! Tottenham bringt einen Freistoß aus dem Halbfeld rechts in den Sechzehner. Wieder steigt Betancur am höchsten. Sein Kopfballablage fliegt mittig in den Fünfer, wo der frühere Wolfsburger van de Ven im Rücken von Larsson aber nur per Aufsetzer draufköpfen kann. Santos fischt das Spielgerät aus der linken oberen Ecke. Glanztat!

90. Minute: Es wird drei Minuten Nachspielzeit geben. Aktuell sind die Frankfurter in der gegnerischen Hälfte.

89. Minute: Und auch die Eintracht tauscht noch mal im Angriff. Wahi kommt für 1:0-Torschütze Ekitiké.

88. Minute: Postecoglou setzt noch einen letzten Impuls, indem er in der Sturmspitze wechselt. Richarlison kommt für Solanke.

86. Minute: Tel sieht Gelb, nachdem ihm und den Spurs ein Eckball verwehrt wird und er sich heftig bei Marciniak beschwert. Die Flanke des Franzosen hatte Theate mutmaßlich noch ins Toraus abgefälscht. Der Schiedsrichter sah das anders.

82. Minute: Der eingewechselte Spence hinterläuft Tel und flankt dann flach in den Rückraum. Johnson läuft diagonal ein, schießt das Spielgerät jedoch in den dritten Stock. Dennoch: Einmal mehr Glück für die SGE im zweiten Durchgang. Die Führung für Tottenham wäre nicht unverdient.

79. Minute: Dreifachwechsel bei den Spurs: Bayerns Leihgabe Mathys Tel kommt für für Heung-Min Son, Djed Spence für Destiny Udogie und Pape Sarr für James Maddison.

Intensives Spiel zwischen Tottenham und Frankfurt.

75. Minute: Die Schlussviertelstunde ist angebrochen. Frankfurt könnte mit dem 1:1 wohl leben und hätte sich damit eine sehr ordentliche Ausgangssituation fürs Rückspiel erarbeitet. Für die Spurs und Trainer Postecoglou, der heftig in der Kritik steht, wäre das Ergebnis zu wenig. Derzeit sind die Hausherren dem Siegtor allerdings deutlich näher.

72. Minute: Den nachfolgenden Freistoß klären die Frankfurter zur Ecke. Diese segelt dann gefährlich zentral in den Sechzehner, wo Betancur die Lufthoheit hat, aber Santos in die Arme köpft.

71. Minute: Marciniak zückt den Gelben Karton gegen Kristensen, der Udogie wenn überhaupt minimal am Bein touchiert. Der Verteidiger der Eintracht ist mit der Verwarnung zurecht überhaupt nicht einverstanden.

70. Minute: Toppmöller wechselt das erste Mal. Chaïbi kommt für Bahoya.

68. Minute: Die Hessen können mit Götze und Kristensen den Eckball klären. Keine Gefahr fürs SGE-Tor.

68. Minute: Nächste Ecke für Tottenham. Udogie flankt halbhoch in die Mitte, Tuta bekommt gerade noch den Fuß vor Solanke.

63. Minute: Jetzt taucht die Eintracht wieder vor dem Spurs-Kasten auf. Götze bedient rechts im Sechzehner Bahoya, der aus fünf Metern den Ball aber nicht richtig trifft - drüber!

Eintracht Frankfurt mit Aluminium-Glück.

58. Minute: Chance Nummer vier innerhalb weniger Minuten für die Gastgeber. Maddison lässt zwei Frankfurter rechts im Sechzehner alt aussehen und schließt dann mit links ab. Wieder ist Kauã Santos zur Stelle, diesmal mit seinem rechten Unterarm, der die Kugel zur Seite abwehrt.

57. Minute: Wieder Aluminium-Pech für die Hausherren! Nach der Son-Chance fliegt die Ecke in den Strafraum, Betancur steigt hoch und köpft das Leder auf die Latte.

56. Minute: Kurz danach hat Son die nächste Chance zum 2:1! Der Südkoreaner zieht von links in die Mitte und testet Kauã Santos mit einem Rechtsschuss. Frankfurts Brasilianer lenkt den Ball über die Latte.

55. Minute: Riesengelegenheit für Tottenham! Bergvall zimmert den Ball aus 23 Metern von halbrechts links oben an den Pfosten.

54. Minute: Frankfurt steht jetzt etwas höher und greift den Aufbau der Spurs früher an.

50. Minute: Gefährliche Szene der Eintracht! Skhiri steckt halbrechts im Sechzehner einen Ball auf Bahoya durch. Romero hebt im Zentrum das Abseits auf. Bahoya kann eigentlich aus spitzem Winkel abschließen, doch er favorisiert den Querpass in Richtung seines Landsmannes Ekitiké. Tottenham bekommt aber noch den Fuß vor den einschussbereiten Mittelstürmer.

46. Minute: Weiter geht‘s mit Halbzeit zwei. Es gibt keine personellen Wechsel.

Halbzeit-Fazit: Gerechtes Unentschieden zur Pause. Nach der frühen Führung durch Ekitiké rannte Tottenham zum Teil wütend an, ohne sich dabei jedoch glasklare Chancen herauszuspielen. Dennoch war der Ausgleichstreffer durch Pedro Porro per Hacke verdient. Im Anschluss konnte sich Frankfurt aber defensiv stabilisieren und hätte kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Ekitiké noch fast erneut zugeschlagen.

45. Minute: Dicke Chance für die Eintracht unmittelbar vor dem Pausenpfiff: Frankfurt löst sich aus dem Angriffspressing der Spurs. Larsson verlagert auf die linke Seite zu Theate, der ein paar Meter marschieren kann. Der Belgier spielt flach und diagonal in die Mitte, wo Ekitiké einläuft und mit links aus neun Metern Keeper Vicario prüft. Der kann den Flachschuss jedoch einfach festhalten. Da war viel mehr drin!

44. Minute: Die Frankfurter Fans mischen das Stadion mit einem schallenden Wechselgesang auf. Fast schon Heimspiel-Atmosphäre für das SGE-Team.

41. Minute: Wenige Minuten vor der Pause ist deutlich weniger Tempo im Spiel. Frankfurt verteidigt jetzt stabiler. Die Spurs versuchen es weiter vor allem über die linke Seite.

37. Minute: Jetzt investiert die Eintracht wieder mehr in ihr Offensivspiel. Tottenham schaltet einen Gang zurück.

Robin Koch und Eintracht Frankfurt müssen gegen Tottenham kämpfen.

32. Minute: Frankfurt bekommt einen Freistoß im Mittelfeld, weil Tottenham den Ball mit der Hand berührt. Theate bringt den Ball rein, doch Tuta köpft diesen vom Tor weg.

26. Minute: Ausgleich für Tottenham - und das ist nicht unverdient. Skhiri kann Maddison links im Sechzehner nicht stoppen. Der Engländer bedient Pedro Porro an der Grenze des Fünfers. Von dort befördert Tottenhams Rechtsverteidiger den Ball edel mit der linken Hacke rechts unten ins Tor.

25. Minute: Die Zuschauer sehen ein hochunterhaltsames Spiel, bei dem beide Teams die ersten zehn Minuten offen gestalteten. Nach der Führung durch Ekitiké sind allerdings die Spurs am Drücker und drängen auf den Ausgleich. Frankfurt zog sich notgedrungen zurück und lauert auf Konter.

20. Minute: Frankfurt fehlt die Entlastung. Der Ball ist zumeist rund um den Mittelkreis schon weg. Die Londoner verteidigen aggressiv nach vorne.

18. Minute: Solanke flankt vom linken Strafraumrand auf den zweiten Pfosten. Dort will Johnson einköpfen, doch Theate kann per Kopf klären. Alles rechnet mit einer Ecke, doch die gibt es nicht. Offenbar lag zuvor eine Abseitsposition von Solanke vor.

18. Minute: Tottenham drückt jetzt aufs Gaspedal. Viel geht bei den Spurs über die linke Seite mit dem ehemaligen Bundesliga-Akteur Son.

16. Minute: Skhiri köpft den Eckball von Son am ersten Pfosten weg.

15. Minute: Erste Ecke für die Spurs. Diese wird von links hereinfliegen.

11. Minute: Tottenham sucht die direkte Antwort. Son bricht halblinks durch und flankt halbhoch in die Mitte. Dort greift Kauã Santos den Ball aber noch rechtzeitig vor dem einlaufenden Stürmer weg.

6. Minute: TOOOOR für die Eintracht! Und so ist es passiert: Maddison verliert im Mittelfeld den Ball gegen Skhiri. Der Tunesier schaltet sofort um und spielt den Diagonalball auf die linke Seite zu Ekitiké. Der nimmt Tempo auf und zieht in die Mitte. Pedro Porro kommt nicht hinterher und auch Bergvall kann den Franzosen nicht am Abschluss hindern. Aus 18 Metern Entfernung schlägt der Ball rechts unten ein.

3. Minute: Bahoya bekommt direkt mal die englische Härte von Maddison zu spüren. Freistoß Frankfurt im Mittelfeld. Das Spiel ist in jedem Fall sofort auf Temperatur.

1. Minute: Referee Marciniak pfeift die Partie an! Frankfurt spielt in Orange, Tottenham in Weiß.

Update, 10. April, 20:57 Uhr: Die Mannschaften kommen auf den Rasen. In wenigen Minuten geht es mit dem Viertelfinal-Hinspiel los!

Eintracht Frankfurt bereitet sich auf den Anpfiff gegen Tottenham vor.

Update, 10. April, 20:43 Uhr: Die Spieler der Eintracht machen sich im Tottenham Hotspur Stadium warm. Währenddessen machen die Frankfurter Fans im Gästebereich bereits ordentlich Stimmung.

Update, 10. April, 20:15 Uhr: Die Aufstellungen sind da! Im Vergleich zum Bundesliga-Spiel in Bremen bringt Toppmöller einen Neuen: Für Collins (Bank) rückt Energiebündel Kristensen auf der Rechtsverteidigerposition in die Mannschaft.

Die Eintracht-Aufstellung: Kauã Santos - Kristensen, Tuta, R. Koch, Theate - Skhiri, Larsson, Bahoya, M. Götze, Brown - Ekitiké

Aufstellung Tottenham: Vicario - Pedro Porro, Romero, van de Ven, Udogie - L. Bergvall, Bentancur, Johnson, Maddison, Son - Solanke

Schiedsrichter der Partie ist Szymon Marciniak (Polen). Ihm assistieren Tomasz Listkiewicz und Adam Kupsik (beide Polen). Als Video-Schiedsrichter fungiert Alejandro Hernandez, Cesar Soto Grado ist VAR-Assistent (beide Spanien). Vierter Offizieller ist Pawel Raczkowski (Polen).

Vorbericht: Frankfurt – Auf dem Weg zum zweiten Europa-League-Titel innerhalb von drei Jahren muss Eintracht Frankfurt im Viertelfinale den englischen Top-Klub Tottenham Hotspur ausschalten. Mit den Spurs wurde der SGE einer der schwereren Vereine zugelost, nachdem man im Achtelfinale das niederländische Schwergewicht Ajax Amsterdam bezwungen hatte. Tottenham hatte sich gegen AZ Alkmaar durchgesetzt. Für die Eintracht ist die Europa League neben der Bundesliga, in der man vor dem 29. Spieltag von Platz 3 grüßt, eine weitere Möglichkeit, sich für die Champions League in der kommenden Saison zu qualifizieren.

Eintracht Frankfurt weiter ohne Trapp, Tottenham Hotspur ohne Werner

Frankfurt muss weiter auf Kapitän Kevin Trapp (Blessur am Schienbein) und Ansgar Knauff (Knieprobleme) verzichten. Trapp reiste allerdings als moralische Unterstützung mit in die englische Hauptstadt. Vertreten wird Trapp erneut Kauã Santos, der zu seinem vierten Einsatz in der Europa League kommen wird.

Die Spurs müssen ohne Dejan Kulusevski (Fußverletzung), den früheren Augsburger Kevin Danso (Oberschenkelprobleme) sowie Radu Dragusin (Kreuzbandriss) auskommen. Ex-Leipziger Timo Werner wird überdies nicht im Kader stehen. Der Stürmer ist nicht für die K.o.-Phase der Europa League spielberechtigt. Tottenham hatte ihn aus dem Kader gestrichen.

Dino Toppmöller und Ellyes Skhiri blicken auf das Spiel gegen Tottenham.

Der Respekt vor dem Tabellenvierzehnten der Premier League ist groß bei der Eintracht, wie Toppmöller im Vorfeld erklärte. „Sie verfügen über einen Deluxe-Kader, was den Marktwert betrifft, es ist der fünftstärkste der Premier League. Sie spielen das gleiche System wie Ajax, die Qualität der Einzelspieler ist aber nochmal eine andere Stufe. Dass sie das in der Liga nicht in dieser Form auf den Platz gebracht haben, hat Gründe wie die vielen Verletzungen.“

Frankfurt ist mit einem 0:2 aus dem Spiel in Bremen nach London gereist. Trainer und Spieler waren sich nach dem Duell im Norden einig, dass vor allem in Halbzeit eins defensiv Fehler gemacht und offensiv in Halbzeit zwei zu wenig aus dem Ballbesitz herauskam. Bei den Spurs, die ihre Generalprobe mit 3:1 gegen den FC Southampton gewonnen haben, brauchen die Adlerträger laut Mittelfeldmann Ellyes Skhiri, der vorab bei der Pressekonferenz Rede und Antwort gestanden hatte, eine „brutale Leistung“, um weiter vom Finale in Bilbao träumen zu dürfen.

100 Jahre Waldstadion: Eine Zeitreise in Bildern durch die Frankfurter Arena – Von Ali bis CR7

Seit 2021 heißt die Frankfurter Arena Deutsche Bank Park.
Seit 2020 heißt die Frankfurter Arena Deutsche Bank Park. © Boris Roessler/dpa
Ein erstes Foto vom 1925 eingeweihten Waldstadion: Eine Luftaufnahme aus dem Jahr 1926.
Ein erstes Foto vom 1925 eingeweihten Waldstadion: Eine Luftaufnahme aus dem Jahr 1926. © dpa/Archiv
Fünf Jahre nach dem „Wunder von Bern“ feierte Eintracht Frankfurt im Waldstadion den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.
Nach den dunklen 30er- und 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts unter der NS-Herrschaft, brachte auch der Sport den Menschen wieder Freude. Fünf Jahre nach dem „Wunder von Bern“ feierte Eintracht Frankfurt im Waldstadion den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.  © dpa/Archiv
Karl Mildenberger (r) und Muhammad Ali boxen um den WM-Titel 1966 im Schwergewicht im Waldstadion.
Karl Mildenberger (r) und Muhammad Ali boxen um den WM-Titel 1966 im Schwergewicht im Waldstadion. © dpa/Archiv
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Ali gewann nach 12 Runden durch technischen K.O. © Willi Gutberlet/dpa
Auf dem Weg zum zweiten Stern: Frank Schöbel sang bei der Eröffnung der Fußball-WM 1974 in Frankfurt. Am Ende holte Deutschland den Titel.
Auf dem Weg zum zweiten Stern: Frank Schöbel sang bei der Eröffnung der Fußball-WM 1974 in Frankfurt. Am Ende holte Deutschland den Titel. © Karl Schnörrer/dpa
Weltstars im Frankfurter Waldstadion: Pélé (links) und Uwe Seeler bei der WM-Eröffnung 1974.
Weltstars im Frankfurter Waldstadion: Pélé (links) und Uwe Seeler bei der WM-Eröffnung 1974. © Karl Schnörrer/dpa
Fußball wurde 1974 natürlich auch gespielt im Frankfurter Waldstadion. An die Wasserschlacht gegen Polen erinnern heute noch die Länderspiel-Kommentatoren, wenn es stark regnet.
Fußball wurde 1974 natürlich auch gespielt im Frankfurter Waldstadion. An die Wasserschlacht gegen Polen erinnern heute noch die Länderspiel-Kommentatoren, wenn es stark regnet. © Istvan Bajzat/dpa
Die „Wasserschlacht von Frankfurt“ entschied die BRD-Elf übrigens mit 1:0 für sich.
Die „Wasserschlacht von Frankfurt“ entschied die BRD-Elf übrigens mit 1:0 für sich. © dpa
1980 feierte Eintracht Frankfurt den UEFA-Pokalsieg im Final-Rückspiel gegen Borussia Mönchengladbach.
1980 feierte Eintracht Frankfurt den UEFA-Pokalsieg im Final-Rückspiel gegen Borussia Mönchengladbach. © Roland Witschel/dpa
UEFA-Pokal 1993: Eintracht Frankfurt empfängt Dnjepr Dnjepropetrowsk im Waldstadion.
UEFA-Pokal 1993: Eintracht Frankfurt empfängt Dnjepr Dnjepropetrowsk im Waldstadion. © Frank Kleefeldt/dpa
In den 1990er-Jahren bereicherte eine weitere Sportart das Waldstadion: American Football mit Frankfurt Galaxy.
In den 1990er-Jahren bereicherte eine weitere Sportart das Waldstadion: American Football mit Frankfurt Galaxy. © Oliver Stratmann/dpa
Für Eintracht Frankfurt waren die 90er ein schwieriges Jahrzehnt. Die Fans erlebten den ersten Abstieg aus der Bundesliga – und den ersten Aufstieg aus der Zweiten. Für das alte Waldstadion war die Zeit abgelaufen.
Für Eintracht Frankfurt waren die 90er ein schwieriges Jahrzehnt. Die Fans erlebten den ersten Abstieg aus der Bundesliga – und den ersten Aufstieg aus der Zweiten. Für das alte Waldstadion war die Zeit abgelaufen. © Oliver Berg/dpa
Marius Müller-Westernhagen live im Waldstadion: Wenige Jahre nach seinem Konzert im Jahr 2000 wurden die alten Mauern abgerissen.
Marius Müller-Westernhagen live im Waldstadion: Wenige Jahre nach seinem Konzert im Jahr 2000 wurden die alten Mauern abgerissen. © Arne Dedert/dpa
Das fast vollbesetzte Frankfurter Waldstadion während des Abschlussgottesdienstes für den 29. Evangelischen Kirchentag im Sommer 2001.
Das fast vollbesetzte Frankfurter Waldstadion während des Abschlussgottesdienstes für den 29. Evangelischen Kirchentag im Sommer 2001. © Frank May/dpa
Für die WM 2006 in Deutschland sollte auch der Standort Frankfurt modernisiert werden. Die Tribünen des alten Waldstadions wurden nach und nach niedergerissen.
Für die WM 2006 in Deutschland sollte auch der Standort Frankfurt modernisiert werden. Die Tribünen des alten Waldstadions wurden nach und nach niedergerissen. © Arne Dedert
Die Eintracht trug während des Umbaus weiter ihre Heimspiele im Waldstadion aus. Es waren turbulente Jahre mit Abstiegen 2001 und 2004 sowie Aufstiegen 2003 und 2005.
Die Eintracht trug während des Umbaus weiter ihre Heimspiele im Waldstadion aus. Es waren turbulente Jahre mit Abstiegen 2001 und 2004 sowie Aufstiegen 2003 und 2005. © Arne Dedert/dpa
2025 steht das neue Waldstadion bereits seit 20 Jahren. Eintracht Frankfurt erlebte in der neuen Arena nur eine Zweitligasaison – 2011/12.
2025 steht das neue Waldstadion bereits seit 20 Jahren. Eintracht Frankfurt erlebte in der neuen Arena nur eine Zweitligasaison – 2011/12. © Arne Dedert/dpa
Noch ohne Dach: Fans im Waldstadion 2004 beim Spiel der Eintracht gegen Bayern München.
Noch ohne Dach: Fans im Waldstadion 2004 beim Spiel der Eintracht gegen Bayern München. © Oliver Weiken/dpa
Geschafft: Das neue Stadion steht – und heißt ab sofort Commerzbank Arena.
Geschafft: Das neue Stadion steht – und heißt ab sofort Commerzbank Arena. © Boris Roessler/dpa
Als WM-Gastgeber 2006 trug Deutschland auch den Confederations Cup im Jahr zuvor aus. 2005 kickte Brasilien gegen Argentinien im Waldstadion.
Als WM-Gastgeber 2006 trug Deutschland auch den Confederations Cup im Jahr zuvor aus. 2005 kickte Brasilien gegen Argentinien im Waldstadion. © Bernd Weißbrod/dpa
Wieder WM, wieder ein Weltstar zu Gast: Diego Maradona bejubelte seine Albiceleste im Waldstadion. 2006 noch zu jung für den argentinischen Kader: Lionel Messi.
Wieder WM, wieder ein Weltstar zu Gast: Diego Maradona bejubelte seine Albiceleste im Waldstadion gegen die Niederlande. 2006 noch zu jung für den argentinischen Kader: Lionel Messi. © Bernd Weissbrod/dpa
Messi zog es erst 2012 bei einem Testspiel auf den Frankfurter Rasen – da war er dann schon kaum zu stoppen.
Messi zog es erst 2012 bei einem Testspiel auf den Frankfurter Rasen – da war er dann schon kaum zu stoppen. © Frank Kleefeldt/dpa
Cristiano Ronaldo hingegen feierte 2006 seine erste WM-Teilnahme. Im Frankfurter Waldstadion war er mit Portugal gegen den Iran am Ball.
Cristiano Ronaldo hingegen feierte 2006 seine erste WM-Teilnahme. Im Frankfurter Waldstadion war er mit Portugal gegen den Iran am Ball. © Bernd Weissbrod/dpa
18 Jahre später spielte Ronaldo sein wohl letztes großes Turnier für sein Heimatland. 2024 führte ihn das EM-Viertelfinale gegen Slowenien wieder nach Frankfurt.
18 Jahre später spielte Ronaldo sein wohl letztes großes Turnier für sein Heimatland. 2024 führte ihn das EM-Viertelfinale gegen Slowenien wieder nach Frankfurt. © Torsten Silz/dpa
Die EM 2024 war das bislang letzte große Highlight für die Arena, die inzwischen unter dem Namen Deutsche Bank Park firmierte.
Die EM 2024 war das bislang letzte große Highlight für die Arena, die inzwischen unter dem Namen Deutsche Bank Park firmierte. © Torsten Silz/dpa
Neben dem Fußball ist der Deutsche Bank Park in Frankfurt inzwischen auch eine feste Größe in der Riege der Stadionkonzerte in Deutschland. 2022 waren beispielsweise Coldplay zu Gast.
Neben dem Fußball ist der Deutsche Bank Park in Frankfurt inzwischen auch eine feste Größe in der Riege der Stadionkonzerte in Deutschland. 2022 waren beispielsweise Coldplay zu Gast. © Andreas Arnold/dpa

Auf die Eintracht wartet nach Aussage von Cheftrainer Dino Toppmöller neben Manchester United einer der zwei „Topfavoriten“ auf den Europa-League-Titel. Bereits 2022 hatten sich Frankfurt und Tottenham gegenübergestanden - damals noch in der Champions-League-Gruppenphase. Zuhause spielte die SGE 0:0, auswärts verlor sie mit 2:3. Insofern haben die Hessen für das diesjährige Spiel im Tottenham Hotspur Stadium noch etwas gutzumachen. (pp)

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