Stimmen und Interviews zur Partie

Tuchel-Verbleib beim FC Bayern? Trainer reagiert auf Fan-Frage

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Der FCB gewann verdient gegen Wolfsburg. Thomas Müller erhielt ein Sonderlob vom Wolfsburger Kapitän. Alle Stimmen zum Heimabschied von Thomas Tuchel.

München – Die Zeit von Thomas Tuchel beim FC Bayern ist beinahe vorbei. Der souveräne 2:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg war sein letzter Auftritt in der Allianz Arena.

Nach dem dramatischen Champions-League-Aus gegen Real Madrid zeigten die Bayern gegen die „Wölfe“ eine gute Reaktion und starteten furios. Mit zwei schnellen Toren entschieden sie die Partie gegen zahme Wölfe früh. Zwar blieb die offizielle Verabschiedung Tuchels vorerst aus, doch nach dem Spiel ließ er seine Zeit in München Revue passieren und musste, auf die Fans angesprochen, schmunzeln. Wir fassen alle Stimmen und Reaktionen zum Bundesliga-Spiel der Bayern gegen den VfL Wolfsburg zusammen:

Thomas Tuchel (Trainer FC Bayern) nach dem Spiel bei DAZN über ...

... den Spielverlauf: „Wir waren in den ersten Minuten sehr flüssig in unserem Ballbesitz. Haben dann schnell das Tor geschossen und waren in den ersten 15, 20, 25 Minuten stark. Danach war es gegessen, in der zweiten Halbzeit war es sehr schwer.“

... Lovro Zvonareks Debüt und Zukunft: „Das entscheidet er am Ende selbst, ist ein guter Charakter. Das hat er sich jetzt mal verdient. Es macht Spaß, wenn er im Training ist. Jetzt hat er die Chance von Beginn an genutzt, ist doch super.“

... Leon Goretzkas Form und seine Rolle in der DFB-Elf: „Das müssen Sie ihn selbst fragen. Aber er hatte schon mal eine Phase, als er nicht nominiert wurde. Da war er zu Recht sehr sauer, er hat sich aber zurückgekämpft. Zuletzt war er nicht mehr dabei, das kam schon überraschend. Aber Leistung zählt, es ist immer alles möglich. Die Saison ist noch nicht vorbei.“

... das, was von seiner Amtszeit in München hängen bleibt: „Wir haben alles gegeben, wir sind angetreten, um so viele Titel wie möglich zu holen. Wir haben bis zum Spiel in Leverkusen im Februar sehr viele Punkte geholt. Diese Woche hat uns schon sehr viel gekostet, in Leverkusen, gegen Lazio und in Bochum. Danach haben wir nicht den Spirit und den Hunger gehabt, dranzubleiben und dann konnten wir uns nicht mehr aufraffen. Ab da war es nicht mehr gut. In der Champions League war es konstant gut. Wir haben bis zur letzten Minute in Madrid gekämpft. So ist das, ich bin selbst angetreten, um so viele Titel wie möglich zu holen. Das ist uns nicht geglückt – weiter geht‘s.“

... die Bewunderung und Unterstützung der Fans, die zum Teil auch einen Verbleib fordern: (Schmunzelt) „Gut, ja, das kann sein, wir haben uns nie hängen lassen. Auch nicht nach der Entscheidung im Februar, das gehört sich einfach nicht. Wir konnten zeigen, dass mehr in uns steckt. Das war auch nötig. Das Rückspiel gegen Lazio war so ein kleiner Knotenlöser. Und die Spiele gegen Arsenal gingen nur als Mannschaft zusammen mit dem Publikum. So war es gegen Real dann auch.“

Ließ seine Zeit in München Revue passieren: der scheidende Trainer des FC Bayern, Thomas Tuchel.

Thomas Müller nach dem Spiel bei DAZN über ...:

... den Sieg: „Wir sind gut reingekommen ins Spiel. Wolfsburg hat dann auch zügig umgestellt, vielleicht haben sie auf mehr Offensiv umstellen wollen. Es ist natürlich auch wichtig, dass du die Dinger auch machst. Es geht im Fußball ums Toremachen, das hat immer einen Effekt. Der Lovro (Zvonarek, Anm. d. Red.) macht ihn gleich mit dem Innenpfosten weg, dann steht es 1:0, nach ein paar Minuten. Dann ging es eh relativ zügig.“

... sein wegen Abseits zurückgepfiffenes Tor zum vermeintlichen 3:0: „Das war schon ein Stich ins Herz, dass das doch Abseits war für mein eigenes Spiel. Vor allem in der ersten Halbzeit, da hatte ich schon einen kleinen Trauermoment. Es war ja eindeutig Abseits. Dass der Assistent die Fahne zunächst unten gelassen hat, war schon absolut eine Verbesserung. (Lacht) Etwas süffisant.“

.... die Leistung von Bryan Zaragoza und Lovro Zvonarek: „... Bryan hat ein paar gute Aktionen gehabt. Für alle, die den Bryan noch nicht so gut kennen: Das ist der Herr Zaragoza, der kleine Wirbler über linksaußen. Lovro mit seinem ersten Tor, zwei andere Jungs sind auch noch reingekommen. Es war heute ein schöner Family-and-Friends-Tag in der Allianz Arena.“

... die Saison: „Es gab schöne Erlebnisse, gerade, wenn ich an das Hinspiel gegen Madrid und das Rückspiel gegen Arsenal denke. Diese Champions-League-Nächste. Du hast schon diesen Support gespürt, dass alle das wollen und das nicht belanglos ist. Die Bundesliga-Saison war eigentlich entschieden, als wir im Februar in Leverkusen verloren haben. Das war schade und einer der schwierigsten Momente aus meiner Sicht. Der vergangene Mittwoch tut weh, aber in einem Champions-League-Halbfinale kannst du verlieren. Mich ärgert eher, dass wir ein besseres Spiel hätten machen können. Aber das ist Schnee von gestern, ich genieße den Moment, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben.“

Manuel Neuer nach dem Spiel bei DAZN über ...:

... die Leistung der Bayern gegen Wolfsburg: „Wir hatten die Kontrolle, eine gute Positionierung. Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren von Anfang an da.“

... seine Auswechslung: „Alles in Ordnung. Das war vorher abgesprochen. Wenn das Ergebnis stimmt, wenn der Trainer uns das zutraut. Der Daniel hat uns über die Saison so viel gegeben, gute Leistungen gezeigt und hat sich das einfach verdient, seine Minuten zu bekommen. Und darüber freuen wir uns alle.“

... die Tage nach dem Ausscheiden in der Königsklasse: „Das ist natürlich schwer zu verarbeiten. Am heutigen Tag muss man das ausblenden, das hat die Mannschaft gutgetan. Die Fans haben uns auch super empfangen im Stadion. Das wird noch dauern, aber im nächsten Jahr haben wir wieder ein Endspiel, das haben wir im eigenen Stadion.“

Maximilian Arnold (Spieler VfL Wolfsburg) nach dem Spiel bei DAZN über ...

... das Spiel und Thomas Müller: „Die ersten 20, 25 Minuten waren gar nichts von uns, die Bayern haben super rotiert. Thomas Müller hat ein super Spielverständnis. An alle, die immer was anderes gesagt haben: Er hat ein Gespür wie kein anderer. Er redet zwar ein bisschen lange, aber ... In der zweiten Halbzeit haben wir ein wesentlich besseres Spiel gemacht. Je näher wir aber in die Nähe der Box der Münchner gekommen sind: Ich weiß nicht, ob uns der Mut oder die Qualität gefehlt hat. Wir haben verdient verloren.“

Wolfsburg-Kapitän Maxi Arnold (l.) hatte nach der Partie gegen die Bayern nur lobende Worte für Thomas Müller (m.) übrig.

Ralph Hasenhüttl (Trainer VfL Wolfsburg) nach dem Spiel bei DAZN über ...

... das Spiel: „Nach den ersten 30, 40 Minuten kann es auch 3:0 oder 4:0 stehen, weil wir die Bayern nicht stoppen konnten. Danach haben wir Gott sei Dank umgestellt und konnten wenigstens die Null hinten halten. In der zweiten Halbzeit war es besser.“

... die Aufstellung des VfL: „Wir hatten das Problem auf der Sechs, da hatte Joakim (Maehle, Anm. d. Red.) Probleme, aber das ist auch normal auswärts gegen die Bayern. Nach der Systemumstellung war es stabiler. Aber wir haben es heute gar nicht geschafft, aus dem letzten Drittel torgefährlich zu werden, haben mit einem Holzschwert gespielt. Und das reicht nicht gegen Bayern.“

Tuchel-Nachfolger beim FC Bayern: Die Kandidaten-Liste in der Übersicht

Der niederländische Coach Erik ten Hag ist bei seinem aktuellen Klub Manchester United nicht unumstritten. Es ist möglich, dass sich beide Parteien im Sommer trennen. Laut Ex-Profi und Insider Jan Aage Fjörtoft scheint sogar ein Trainertausch mit FCB-Noch-Coach Tuchel nicht ausgeschlossen, wie der Norweger auf X schreibt.
Der niederländische Coach Erik ten Hag ist bei seinem aktuellen Klub Manchester United nicht unumstritten. Es ist möglich, dass sich beide Parteien im Sommer trennen. Laut Ex-Profi und Insider Jan Aage Fjörtoft scheint sogar ein Trainertausch mit FCB-Noch-Coach Tuchel nicht ausgeschlossen, wie der Norweger auf X schreibt. © Imago/Matthews
Der frühere Bayern-Profi und spätere Reserve-Coach Martín Demichelis wird immer wieder von Experten als mögliche Übergangslösung auf der Trainerbank genannt, die im Erfolgsfall zur Dauerlösung werden könnte. Demichelis trainiert aktuell den argentinischen Spitzenklub River Plate. Trotz einiger Erfolge und der Meisterschaft im letzten Jahr ist der Coach in Buenos Aires nicht unumstritten. Die Argentinier könnten Demichelis bei einem tatsächlichen Bayern-Interesse ziehen lassen.
Der frühere Bayern-Profi und spätere Reserve-Coach Martín Demichelis wird immer wieder von Experten als mögliche Übergangslösung auf der Trainerbank genannt, die im Erfolgsfall zur Dauerlösung werden könnte. Demichelis trainiert aktuell den argentinischen Spitzenklub River Plate. Trotz einiger Erfolge und der Meisterschaft im letzten Jahr ist der Coach in Buenos Aires nicht unumstritten. Die Argentinier könnten Demichelis bei einem tatsächlichen Bayern-Interesse ziehen lassen. © Imago/SFSI
Der arbeitslose Spanier Julen Lopetegui ist ebenfalls einer der Kandidaten. Der FC Bayern muss sich laut Sky aber mit Premier-League-Klub West Ham United um den früheren Coach von Real Madrid streiten, die den Coach ebenfalls verpflichten wollen.
Der arbeitslose Spanier Julen Lopetegui ist ebenfalls einer der Kandidaten. Der FC Bayern muss sich laut Sky aber mit Premier-League-Klub West Ham United um den früheren Coach von Real Madrid streiten, die den Coach ebenfalls verpflichten wollen. © Imago
Zwischen Zinédine Zidane und dem FC Bayern soll es laut der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport bereits Kontakt gegeben haben. Laut Sportbild kommt ein Engagement des dreimaligen Weltfußballers in München aber nicht infrage, weil er einen Verein trainieren wolle, dessen Sprache er beherrsche. Für den Franzosen, der langfristig als designierter Nachfolger von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gilt, wäre ein Engagement in der bayerischen Landeshauptstadt die erste Trainerstation seit seinem Ausscheiden bei Real Madrid 2021. Als Coach der „Königlichen“ gewann er in zwei Amtszeiten unter anderem zweimal die spanische Meisterschaft und dreimal die Champions League.
Zwischen Zinédine Zidane und dem FC Bayern soll es laut der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport bereits Kontakt gegeben haben. Laut Sportbild kommt ein Engagement des dreimaligen Weltfußballers in München aber nicht infrage, weil er einen Verein trainieren wolle, dessen Sprache er beherrsche. Für den Franzosen, der langfristig als designierter Nachfolger von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gilt, wäre ein Engagement in der bayerischen Landeshauptstadt die erste Trainerstation seit seinem Ausscheiden bei Real Madrid 2021. Als Coach der „Königlichen“ gewann er in zwei Amtszeiten unter anderem zweimal die spanische Meisterschaft und dreimal die Champions League. © Matthias Schrader/dpa
Roberto de Zerbi, der mit Brighton & Hove Albion erfolgreichen und ansehnlichen Fußball spielen lässt, soll bei Max Eberl hoch im Kurs stehen. Laut Sport Bild soll er eine Art Plan B darstellen, falls die Alonso-Verpflichtung nicht klappt. Der Italiener wäre allerdings wohl nicht billig, besitzt laut dem englischen Telegraph eine Ausstiegsklausel von 14 Millionen Euro. Dann wäre da noch die Sprachbarriere, die allerdings für die Bayern kein Ausschlusskriterium ist.
Roberto de Zerbi, der mit Brighton & Hove Albion erfolgreichen und ansehnlichen Fußball spielen lässt, soll bei Max Eberl hoch im Kurs stehen. Laut Sport Bild soll er eine Art Plan B darstellen, falls die Alonso-Verpflichtung nicht klappt. Der Italiener wäre allerdings wohl nicht billig, besitzt laut dem englischen Telegraph eine Ausstiegsklausel von 14 Millionen Euro. Dann wäre da noch die Sprachbarriere, die allerdings für die Bayern kein Ausschlusskriterium ist. © IMAGO/Zac Goodwin
Wird es am Ende ein Bayern-Schreck? Der Name Unai Emery hält sich verdächtig lange an der Säbener Straße. 2022 kickte er mit Villareal die Bayern in der CL raus. Aktuell ist der Spanier bei Aston Villa unter Vertrag.
Wird es am Ende ein Bayern-Schreck? Der Name Unai Emery hält sich verdächtig lange an der Säbener Straße. 2022 kickte er mit Villareal die Bayern in der CL raus. Aktuell ist der Spanier bei Aston Villa unter Vertrag. © IMAGO/Ibrahim Ezzat
Seit seinem Intermezzo bei Tottenham (November 2021 bis März 2023) ist Antonio Conte ohne Job. Zuvor hatte der Süditaliener Inter Mailand, den FC Chelsea und – ziemlich erfolgreich – Juventus Turin gecoacht. Mit „Juve“ holte er zwischen 2012 und 2014 dreimal den Scudetto, auch mit Internazionale (2021) wurde Conte Italienischer Meister.
Seit seinem Intermezzo bei Tottenham (November 2021 bis März 2023) ist Antonio Conte ohne Job. Zuvor hatte der Süditaliener Inter Mailand, den FC Chelsea und – ziemlich erfolgreich – Juventus Turin gecoacht. Mit „Juve“ holte er zwischen 2012 und 2014 dreimal den Scudetto, auch mit Internazionale (2021) wurde Conte Italienischer Meister. Die italienische Zeitung Repubblica berichtete, Conte stehe ganz oben auf der Bayern-Kandidateniste. © Imago
Roger Schmidt und Christoph kennen sich aus gemeinsamen Salzburg-Zeiten und wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Aktuell steht der Coach bei Benfica Lissabon unter Vertrag und soll eine Ausstiegsklausel über 30 Millionen Euro haben.
Roger Schmidt und Christoph kennen sich aus gemeinsamen Salzburg-Zeiten und wird immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Aktuell steht der Coach bei Benfica Lissabon unter Vertrag und soll eine Ausstiegsklausel über 30 Millionen Euro haben. © IMAGO/Norbert Scanella
Hansi Flick war bereits von November 2019 bis Juni 2021 Trainer beim FC Bayern. Wie die Sport Bild berichtet, beschäftigen sich die Bayern-Bosse mit einer möglichen Rückholaktion des Ex-Coachs. In der Saison 2019/20 hatte der Badener mit den Münchnern die Champions League, die Meisterschaft und den DFB-Pokal sowie den nationalen als auch den internationalen Supercup gewonnen. Im September 2023 wurde Flick als Bundestrainer entlassen.
Hansi Flick war bereits von November 2019 bis Juni 2021 Trainer beim FC Bayern. Wie die Sport Bild berichtete, beschäftigen sich die Bayern-Bosse mit einer möglichen Rückholaktion des Ex-Coachs. In der Saison 2019/20 hatte der Badener mit den Münchnern die Champions League, die Meisterschaft und den DFB-Pokal sowie den nationalen als auch den internationalen Supercup gewonnen. Im September 2023 wurde Flick als Bundestrainer entlassen. © Gladys Chai von der Laage/Imago
José Mourinho soll sich laut Bild für den Trainerjob beim FC Bayern interessieren. Der portugiesische Star-Trainer soll bereits Deutsch lernen. Mit dem FC Porto (2004) und Inter Mailand (2010) gewann Mourinho die Champions League. Mit Porto siegte er zudem im Uefa-Cup (2003), mit Manchester United 2017 im Nachfolge-Wettbewerb, der Europa League (2017). Mit dem FC Chelsea wurde Mourinho dreimal Englischer Meister (2005, 2006, 2015), mit Inter holte er zweimal den Scudetto (2009, 2010) und mit Real Madrid die spanische Meisterschaft 2012.
José Mourinho soll sich laut Bild für den Trainerjob beim FC Bayern interessieren. Der portugiesische Star-Trainer soll bereits Deutsch lernen. Mit dem FC Porto (2004) und Inter Mailand (2010) gewann Mourinho die Champions League. Mit Porto siegte er zudem im Uefa-Cup (2003), mit Manchester United 2017 im Nachfolge-Wettbewerb, der Europa League (2017). Mit dem FC Chelsea wurde Mourinho dreimal Englischer Meister (2005, 2006, 2015), mit Inter holte er zweimal den Scudetto (2009, 2010) und mit Real Madrid die spanische Meisterschaft 2012. © Nicola Ianuale/Imago
Joachim Löw ist schon seit Sommer 2021 ohne Job. Zwar wurde er zwischenzeitlich mit mehreren Top-Klubs in Verbindung gebracht, bislang entschied sich der 64-jährige Badener aber nicht für ein Engagement. In der Münchner Allianz Arena wird der langjährige Bundestrainer (2006 bis 2021) dagegen immer wieder gesichtet. Ein Indiz?
Joachim Löw ist schon seit Sommer 2021 ohne Job. Zwar wurde er zwischenzeitlich mit mehreren Top-Klubs in Verbindung gebracht, bislang entschied sich der 64-jährige Badener aber nicht für ein Engagement. In der Münchner Allianz Arena wird der langjährige Bundestrainer (2006 bis 2021) dagegen immer wieder gesichtet. Ein Indiz? © Bernd Feil/M.i.S./Imago

Thomas Tuchel (Trainer FC Bayern) vor dem Spiel bei DAZN über ...

... die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Champions-League-Aus: „Wir haben alles gegeben, der Ausgang war bitter und sehr unglücklich. Aber so ist Sport. Aber im Training haben wir den Frust rausgeschwitzt, und das wollen wir auch heute.“

... die Vorbereitung auf das heutige Spiel: „Wir haben uns ganz normal vorbereitet, sind ja jetzt auch schon lange genug dabei. Im Moment fühlt sich alles normal an.“

... die verletzten Nationalspieler der Bayern Leroy Sané, Serge Gnabry und Jamal Musiala und deren Einsatzchancen bei der EM: „Das ist nicht mein Bier. Das müssen sie den Nationalmannschaftstrainer fragen, wie er das entscheidet. Das müssen Sie Julian (Nagelsmann, Anm. d. Red.) fragen. Aber im Moment sind sie nicht spielfähig. Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit bis zur EM.“

... den VfL und dessen Aufstellung: „Wolfsburg hat viele Systeme gespielt zuletzt, sie sind sehr flexibel. Wir wissen nicht genau, was auf uns zukommt. Wir bleiben in unserem System. Thomas (Müller, d. Red.) hat die Aufgabe, das vorne zu organisieren, zwischen Mathys Tel, Bryan Zaragoza und Lovro (Zvonarek, d. Red.). Thomas spielt auf der Zehn.“

... die taktische Ausrichtung der Wolfsburger und die Taktik der Bayern: „Weiß ich gar nicht so genau. Sie haben zuletzt in einer Dreierkette aufgebaut. Wir werden es mal sehen, wir wollen schon den Ball haben. Ich kann Wolfsburg im Moment schwer einschätzen. Wir müssen uns vielleicht auch erst finden, mal schauen.“

Zufriedener Anblick: Trotz des enttäuschenden Ausscheidens in der Champions League genoss Thomas Tuchel bei seinem letzten Heimspiel als Bayern-Trainer die Atmosphäre.

Ralph Hasenhüttl (Trainer VfL Wolfsburg) vor dem Spiel bei DAZN über ...

... den perfekten Klassenerhalt des VfL: „Es war wichtig, dass wir vor den letzten beiden Spielen (gegen den FC Bayern und den 1. FSV Mainz 05, d. Red.) gepunktet haben. Denn in München musst du nicht unbedingt gewinnen. Daher sind das jetzt zwei Bonus-Spiele.“

... die Herangehensweise der Wolfsburger: Wir wissen alle, dass es hier sehr viel braucht, um zu gewinnen, egal, wie der FC Bayern aufstellt. Yannick Gerhardt auf der Sechs hat sich unter der Woche auch noch verletzt, auf der Position haben wir eh schon Verletzte. Es ist natürlich dann eine gute Herausforderung, gegen so einen Gegner auswärts, ob das klappt. Wir wollen schon zeigen, dass wir mutig sind und bereit sind, Fußball zu spielen. Meine Erfahrung ist: Wenn du gegen solche Mannschaften nur gegen den Ball arbeitest, wirst du nichts holen. Für beide Mannschaften geht es nicht mehr um so viel, aber das macht das Spiel auch interessant, weil man taktisch etwas probieren kann.“ (wuc)

Rubriklistenbild: © kolbert-press / Imago

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