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Bayern will Torwart Alexander Nübel zum FC Bayern zurückholen. Doch dem könnte das enge Verhältnis von Neuer und Torwarttrainer Tapalovic im Weg stehen.
München - Wie eng die Freundschaft zwischen Manuel Neuer (36) und seinem Torwarttrainer Toni Tapalovic (42) ist, zeigt eine Beobachtung aus einem Münchner Nobel-Stadtteil. An der Türklingel von Neuers Haus in Bogenhausen stand lange Zeit der Name Tapalovic, um ungebetene Kiebitze vom Grundstück fernzuhalten. Darüber hinaus war „Tapa“ Trauzeuge von Neuer bei dessen Hochzeit mit Nina im Mai 2017. Das Paar ist mittlerweile wieder getrennt. Der Nationaltorhüter ist auch der Taufpate von Tapalovics Sohnemann Tino Emanuel. Und diese intime Bindung könnte zum Problem werden für den FC Bayern und die geplante Rückhol-Aktion von Alexander Nübel (26) aus Monaco.
Nübel-Transfer: Steht die enge Freundschaft von Neuer und Tapalovic im Weg?
Dessen Berater Stefan Backs macht öffentlich keinen Hehl daraus, dass ein Verhältnis zwischen Tapalovic und seinem Klienten quasi nicht existent ist. Lediglich Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) und sein Technischer Direktor Marco Neppe (36) hätten sich regelmäßig nach dem jungen Keeper erkundigt - Tapalovic und Cheftrainer Julian Nagelsmann (36) hingegen nicht.
Stellt sich die Frage, wie Nübel im Falle einer Rückkehr mit dem Torwarttrainer professionell zusammenarbeiten soll. Zumal man beim FC Bayern in der Vergangenheit stets glaubwürdig versichert hatte, Tapalovic hätte ebenfalls seine Hände beim Nübel-Wechsel nach München mit im Spiel gehabt.
Nübel-Berater: „Ja, die Bayern wollen Alexander zurückholen und haben mich darüber informiert“
Gleichzeitig setzt Backs die Bayern mit seinen Äußerungen gegenüber Sky unter Druck: „Ja, die Bayern wollen Alexander zurückholen und haben mich darüber informiert. Es liegt jetzt vor allem an den Vereinen, eine Einigung zu finden. Für Alexander ist es wichtig zu wissen, was seine Perspektive ist.“
Zwischen den Zeilen wird deutlich: Sollte Neuer nach seinem Unterschenkelbruch ab Sommer wieder als Nummer eins in München eingeplant werden, dürfte Nübel von einem Überbrückungs-Engagement Abstand nehmen. Selbst wenn sich die beiden Klubs über einen Wechsel einig werden sollten. Nicht umsonst sagte Nübel vor einem halben Jahr dem Kicker: „Wenn Manuel noch da ist. glaube ich, wird das nichts mehr.“ Dann müsse mit dem FC Bayern abgesprochen werden, „wie wir da die beste Lösung finden. Aber ich glaube, wenn Manu noch da ist, macht es keinen Sinn, dass ich zurückkomme.“
FC Bayern: Neuers Vertrag bis Sommer 2024 könnte Nübel abschrecken
Auch in dieser Angelegenheit spielt Tapalovic eine Rolle. Immerhin ist Neuers Arbeitsvertrag bis Sommer 2024 datiert - und so lange dürfte auch das Angestelltenverhältnis zwischen den Münchnern und ihrem Torwarttrainer laufen. Darauf legte Neuer bei seiner letzten Vertragsverlängerung großen Wert. So mancher sportliche Entscheider an der Säbener Straße hätte dem Vernehmen nach kein Problem damit, sollte Tapalovic seine Tätigkeit beim deutschen Rekordmeister früher als geplant beenden. Das Verhältnis zwischen ihm und Cheftrainer Julian Nagelsmann (35) soll nicht das beste sein, heißt es hinter vorgehaltener Hand.
In erster Linie hat das mit der Rolle von Tapalovic unter Nagelsmann zu tun. Während sein Tätigkeitsbereich unter Hansi Flick (57) über das reine Torwarttraining hinausging und er zum Assistenten befördert wurde, vertraut Nagelsmann seinen Co-Trainern Dino Toppmöller (42) und Xaver Zembrod (56). (bok/rlf)
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