VonLars Pollmannschließen
Im Endspurt der Transferperiode scheint Borussia Dortmund den Abgang von Youssoufa Moukoko zu verzeichnen. Der Verein hat eine öffentliche Stellungnahme dazu abgegeben.
Dortmund – Borussia Dortmund hat am Dienstag (27. August) ein öffentliches Training auf dem Klubgelände im Stadtteil Brackel absolviert. Nach dem 2:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt zum Start in die Bundesligasaison ist die Stimmung beim BVB prächtig. Bei den Verantwortlichen wird dazu auch beitragen, dass sich ein Ende der Transfersaga um Youssoufa Moukoko andeutet.
Der Stürmer ist nach Informationen von fussball.news schon zum Ende der vergangenen Saison als klarer Abschiedskandidat definiert worden, allerdings hat sich sein Markt nur schleppend entwickelt. Für großen Ärger sorgte eine Attacke seines Beraters Patrick Williams, der dem Klub falsche Versprechen im Rahmen der Vertragsverlängerung nach der WM 2022 in Katar vorwarf. Nun hat der BVB einen bevorstehenden Wechsel von Moukoko angedeutet.
Moukoko von Dortmund „für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt“
„Youssoufa Moukoko wird heute nicht am Training teilnehmen. Borussia Dortmund hat den Stürmer für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt“, teilte der Klub über die sozialen Medien am Dienstag mit. Längst ist kein Geheimnis mehr, wohin es Moukoko ziehen wird, sofern er erwartungsgemäß den obligatorischen Medizincheck hinter sich bringt: OGC Nizza offeriert dem in der Entwicklung stockenden Jungstar einen Ausweg aus Dortmund.
Der Klub von der Côte d‘Azur wird Moukoko zunächst leihweise unter Vertrag nehmen und sichert sich dabei dem Vernehmen nach eine Kaufoption, geht aber wohl keine Verpflichtung ein, den Stürmer dauerhaft an sich zu binden. Sollte sich Moukoko für einen Verbleib in Nizza empfehlen können, winken dem BVB laut unterschiedlichen Meldungen zwischen 13 und 18 Millionen Euro Ablöse.
Wichtig für Dortmund: Nizza soll das komplette Gehalt von Moukoko übernehmen. Nach seiner Verlängerung war der Stürmer unter die Besserverdiener beim BVB aufgestiegen, soll laut Berichten bis zu 8,5 Millionen Euro pro Jahr kassieren. Seine Leistungen und Einsatzzeiten haben dies zuletzt kaum noch gerechtfertigt. Trainer Nuri Şahin verzichtete in beiden Pflichtspielen der neuen Saison auf eine Kadernominierung von Moukoko, obwohl das Debüt des am Knie verletzten Neuzugangs Serhou Guirassy erst für September vorgesehen ist.
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