VonLars Pollmannschließen
Der BVB spielt in der Champions League gegen Sporting. Das Achtelfinale ist für Trainer Niko Kovač greifbar nahe. So sieht seine BVB-Aufstellung aus.
Update vom Mittwoch, 19. Februar, 17.37 Uhr: Die BVB-Aufstellung ist da! Wenig überraschend entscheidet sich Trainer Niko Kovač nur für einen Wechsel im Vergleich zum Spiel beim VfL Bochum: Der dort gesperrte Julian Ryerson rückt auf die Position des Rechtsverteidigers, dafür muss Niklas Süle auf der Bank Platz nehmen. Die übrigen zehn Derby-Verlierer bekommen eine neue Chance. Die BVB-Aufstellung gegen Sporting:
Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy
Erstmeldung vom Dienstag, 18. Februar, 14.58 Uhr: Dortmund – In der Champions League leckte Borussia Dortmund in der laufenden Saison schon oftmals die Wunden, die eine verkorkste Spielzeit in der Bundesliga gerissen hat. Nach dem 0:2 im kleinen Revierderby gegen den VfL Bochum steht für den BVB am Mittwochabend (18.45 Uhr, alle TV-Infos) das Rückspiel in der Playoff-Runde gegen den portugiesischen Meister Sporting an.
Im Hinspiel unter der vergangenen Woche hatte sich Dortmund überraschend deutlich mit 3:0 durchgesetzt und in eine ideale Ausgangslage gebracht, um das Achtelfinale der Königsklasse zu erreichen. Dabei zeigte sich das Team von Neu-Trainer Niko Kovač bei dessen BVB-Premiere in der Champions League vor allem in der zweiten Hälfte von seiner besten Seite.
Nach der Blamage in Bochum unken aber viele Fans, dass Dortmund den sicher geglaubten Achtelfinaleinzug noch verspielen könnte. Im Vorfeld gibt es wenigstens gute Nachrichten, was das Personal anbelangt.
Niko Kovač warnt den BVB: „Es ist erst Halbzeit“
Kovač kann einerseits auf den in Bochum gesperrten Julian Ryerson zurückgreifen, der dort vom unglücklich agierenden Niklas Süle mehr schlecht als recht vertreten wurde. Im Vergleich zur peinlichen Pleite scheinen grundsätzlich mehrere Änderungen möglich, zumal die Mannschaft ihr viertes Pflichtspiel binnen zwölf Tagen bestreitet und Kovač bisher nur geringfügig rotiert hat.
„Ich bin Fußballer. Die Runde ist noch nicht vorbei, es ist erst Halbzeit. Ich erwarte ein hartes Spiel für uns, wir gehen da mit 100 Prozent an die Sache. Es gibt kein Kalkulieren, wir wollen das Spiel gewinnen. Gehen Sie davon aus, dass wir nicht zu viel verändern werden“, sagte Kovač allerdings am Dienstag in der UEFA-Pressekonferenz. „Wir sind nicht so dumm zu sagen, dass die Sache schon durch ist.“
BVB soll „gewisse Automatismen reinbekommen“
Dem Trainer steht aber nicht nur Ryerson wieder zur Verfügung. Beim öffentlichen Teil des Abschlusstrainings am Dienstagvormittag fehlte nur der noch länger verletzte Mittelfeldmann Felix Nmecha. Ramy Bensebaini und Carney Chukwuemeka, die in Bochum passen mussten, nahmen wieder an den Übungen teil und sind Kader-Optionen für das Rückspiel gegen Sporting.
„Es ist noch zu früh, sie in die Startelf zu schicken. Wir haben Pläne, dass sie Minuten bekommen, aber der Ausblick geht eher in die nächsten Spiele“, betonte Kovač. Der Trainer deutete zudem an, dass zuletzt kriselnde Profis wie Julian Brandt oder Marcel Sabitzer in der ersten Elf bleiben dürften.
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„Als Trainer muss man versuchen, den Spielern das Selbstvertrauen zu geben. Zum einen holt man sich das über gute Trainingseinheiten, gute Spiele und Siege, aber es geht auch darum, dass der Spieler das Vertrauen spürt. Wir haben drei Spiele gespielt und nicht viel gewechselt. Wir versuchen schon, gewisse Automatismen reinzubekommen in der Kürze der Zeit“, so Kovač.
Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Sporting
Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy
Die Aussagen von Kovač deuten darauf hin, dass nur Ryerson in die erste Elf zurückkehren dürfte, die übrigen Profis eine weitere Chance erhalten. Alternativen wären vorhanden, vor allem in der Offensive mit den jungen Maximilian Beier, Julien Duranville oder Giovanni Reyna. Denkbar wohl auch, dass Salih Özcan für den wiederholt enttäuschenden Sabitzer beginnt, um mehr Physis auf den Platz zu bringen.
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