Transfer des Jungstars eine Frage der Zeit

Uli Hoeneß soll der „X-Faktor“ von Bayern bei Florian Wirtz sein

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Die Zukunft von Florian Wirtz dürfte 2025 ständig im Fokus stehen. Der FC Bayern scheint beim Leverkusen-Star vor allem auf Uli Hoeneß zu setzen.

München/Leverkusen – Vor dem Wiederbeginn der Bundesliga deutet sich ein Zweikampf um die Meisterschale an. Der FC Bayern nimmt vier Punkte Vorsprung gegenüber dem amtierenden Champion Bayer Leverkusen aus den ersten 15 Spieltagen mit ins neue Jahr. Das gleiche Duell könnte es auch um den jungen Superstar Florian Wirtz geben.

Dass der Mittelfeldmann der Werkself bei den Münchnern hoch im Kurs steht, ist keinerlei Geheimnis. Wirtz und seinen DFB-Kompagnon Jamal Musiala beim FC Bayern zu vereinen, ist das große Ziel aller Verantwortlichen. Es schien kurz vor Jahresende einen Dämpfer zu erhalten, als eine unmittelbar bevorstehende Vertragsverlängerung von Wirtz in Leverkusen vermeldet wurde.

Ohne neuen Vertrag würde Bayer Leverkusen Florian Wirtz wahrscheinlich verkaufen

Allerdings war diese Berichterstattung wenigstens verfrüht, denn auch nach einer Woche im neuen Jahr gibt es keinen Vollzug. So bleibt die Chance für den FC Bayern, schon im Sommer zuzuschlagen, am Leben. Jedenfalls hatte Leverkusen-Boss Fernando Carro Ende Dezember betont, es sei „nicht unsere Wunschvorstellung“, dass Wirtz ohne neuen Vertrag über den Sommer hinaus bei Bayer 04 bleibt.

Schließlich sinkt das Ablösepotenzial bei einem Profi, je näher das Vertragsende rückt. Dass Wirtz spätestens 2026 wechseln wird, steht für die wenigsten Experten im Zweifel. Die Frage nach den Konditionen stellt sich, ebenso wie die Frage nach dem Ziel. Neben dem FC Bayern buhlen immerhin mit Real Madrid und Manchester City zwei weitere Weltklubs um Wirtz. Leverkusen würde seinen besten Spieler sicher lieber ins Ausland schicken als nach München.

Florian Wirtz wird vom FC Bayern umworben.

Uli Hoeneß soll beste Kontakte zur Familie Wirtz pflegen

Beim FC Bayern setzen sie im Werben um den Nationalspieler offenbar nicht zuletzt auf die Aura von Uli Hoeneß. Wie der TV-Sender Sky berichtet, gilt der Ehrenpräsident der Münchner als „X-Faktor“ bei Wirtz. Hoeneß pflege ein hervorragendes Verhältnis zur Familie des 21-Jährigen, der sich von seinem Vater Hans beraten lässt. Es soll immer wieder Kontakte zwischen dem FC Bayern und der Spielerseite geben.

Bereits im September hatten Medienberichte Hoeneß als potenziell entscheidenden Faktor bei Wirtz dargestellt. Eine Einladung der Eltern des Jungstars an den Tegernsee galt schon damals als Beleg dafür, dass Hoeneß den Transfer von Wirtz als Chefsache betrachten könnte.

Verlängerung von Wirtz bei Bayer Leverkusen wäre ein klares Signal – oder nicht?

Hoeneß liegt seit jeher viel daran, die besten deutschen Spieler beim FC Bayern zu sehen. Im Sommer äußerte sich der langjährige Manager der Münchner unverblümt zu Wirtz: „Jeder weiß, dass ich ihn gerne bei Bayern sehen würde“. Wie realistisch der Wechsel am Ende der laufenden Saison ist, hängt wohl in erster Linie davon ab, ob es Leverkusen tatsächlich gelingt, den Vertrag mit Wirtz nochmals zu verlängern.

Es wäre ein klares Zeichen der Spielerseite – auch wenn TV-Experte Dietmar Hamann zur Situation von Wirtz dieser Tage sagte: „Selbst wenn er verlängert, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass er im Sommer geht.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Markus Ulmer

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