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Mathys Tel ist beim FC Bayern der absolute Super-Joker. Auch gegen ManUnited traf der Youngster. Ein Teamkollege gibt nun kuriose Einblicke ins Training.
München – Die eigentliche Szene des Spiels zwischen dem FC Bayern München und Manchester United ereignete sich eine gute Zeit nach Abpfiff der Partie.
Die Allianz Arena war schon so gut wie leer, da tauchte Mathys Tel noch einmal bei den wenig verbliebenen Anhängern auf und bescherte einem kleinen Fan einen wundervollen Moment. Ein kleiner Junge stand nämlich noch dort und bat mit einem ausgedruckten Zettel um ein Trikot von einem Bayern-Spieler.
| Mathys Tel | |
|---|---|
| Geburtsdatum: | 27. April 2005 (18 Jahre) |
| Verein: | FC Bayern München (Vertrag bis 2027) |
| Position: | Stürmer |
| Martkwert: | 20 Millionen (Quelle: transfermarkt.de) |
Mathys Tel macht Bayern-Fan eine große Freude
Daraufhin hob der Youngster den kleinen Fan einfach von der Tribüne auf den Rasen, überreichte ihm dort sein Trainingsshirt und unterhielt sich noch kurz mit ihm.
Auf den sozialen Kanälen des Rekordmeisters wurde dies natürlich sofort geteilt. Die unzähligen Follower freuten sich natürlich über die Aktion von Tel. „Wie süß ist denn Tel, bitte?“, fragte ein User. Ein anderer forderte: „Dieser Mann muss für immer in diesem Verein bleiben! Selten so eine absolute Top-Mentalität gesehen. Ich persönlich kann mich an kein Talent erinnern, das zu diesem Verein kam und sofort so Feuer und Flamme war wie er.“
Mathys Tel sorgt mit erstem Champions-League-Treffer für Sieg über ManUnited
Diese Szene machte ein weiteres Mal deutlich, wie sehr sich der 18-Jährige freut, Teil des Vereins zu sein. Die Freude ist ihm auch auf dem Platz anzusehen. Denn auch gegen ManUnited war Tel einmal mehr in der Schlussphase erfolgreich. Dieses Mal erzielte er in der vierten Minute der Nachspielzeit das 4:2 und sorgte mit dem ersten Champions-League-Treffer seiner Karriere für die Entscheidung.
Bereits zum Ligauftakt in Bremen (Tor) und zuletzt bei Borussia Mönchengladbach (Tor) und gegen Bayern Leverkusen (Vorlage) zeigte Tel seine enormen Joker-Qualitäten. Klar, dass im Verein alle immens glücklich sind, solch einen talentierten Kicker in den eigenen Reihen zu haben.
Teamkollegen begeistert von Mathy Tel: „Seine Quote ist außergewöhnlich“
„Er gibt immer Energie, will immer ein Tor machen. Deswegen lieben wir ihn“, lobte ihn beispielsweise Thomas Müller nach Spielende am Mittwochabend in der Mixed Zone der Allianz Arena. „Er spielt in den Spielen und in den Trainingseinheiten immer eine wichtige Rolle in seinem jungen Alter. Aber das verlangen wir auch“, führte der Routinier weiter aus: „Wir sind bei FC Bayern nicht zum Kaffeeklatsch oder weil wir in der Lotterie gewonnen haben. Da muss sich jeder einbringen – aber das macht er natürlich auch exzellent. Seine Quote ist außergewöhnlich.“
Für Trainer Thomas Tuchel ist aktuell „unfair“, dass Tel nicht von Beginn an ran darf, ließ aber durchblicken, dass er in den kommenden Partien eine Chance in der Startelf bekommen wird. „Jetzt haben wir alle drei Tage Spiele, er wird bald beginnen“, so der Bayern-Coach bei DAZN.
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Für Upamecano ist Tel nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart beim FC Bayern
Für Landsmann Dayot Upamecano ist Tel jetzt schon mehr als ein vielversprechendes Talent. „Es gibt viele Leute, die sagen, er ist die Zukunft“, so der Abwehr-Star: „Aber für mich ist er jetzt schon die Gegenwart.“
Auch Keeper Sven Ulreich (tz-Note 2) schwärmte nach dem United-Spiel in den höchsten Tönen vom Youngster. „Er ist ein Vorbild für alle Jugendspieler, weil er einfach hochkommt und seinen Job macht“, so der 35-Jährige, der anschließend aber noch ein paar Einblicke in die Trainingsleistungen von Tel gab.
Bayern-Youngster Tel ballert weiter – doch Teamkollege Ulreich überrascht mit Trainingsaussage
„Er hat schon einen guten Abschluss, aber im Spiel macht er es besser als im Training“, sagte Ulreich mit einem Augenzwinkern: „Im Training haut er oft den Ball auch mal drüber.“ Um dann umgehend die schützende Hand über den 18-Jährigen zu halten: „Lasst ihn einfach arbeiten. Er soll arbeiten, er soll weiter seine Spiele machen. Dann wird er auch ein guter Spieler und ein wichtiger Spieler für den FC Bayern.“
Wenn er das nicht längst schon ist … (smk)
Aus der Allianz Arena berichtet Florian Schimak
Rubriklistenbild: © IMAGO / Eibner

