Upamecano vor Bayern-Abschied? Bericht enthüllt Einigung mit Spanien-Klub
FC Bayern in Bedrängnis – Upamecano tendiert offenbar zum Abgang. Medienberichte legen nahe, dass der Verteidiger mit einem Top-Klub bereits Transferdetails geklärt hat.
München – „Es ist normal, wenn andere Vereine seine Agenten anrufen, das gehört zum Spiel dazu“, hatte Max Eberl jüngst zum Vertragspoker um Dayot Upamecano Stellung bezogen. Doch plötzlich geht es offenbar nicht mehr nur um lose Gespräche mit anderen Klubs. Denn wie das Portal Fussballtransfers.com berichtet, hat der Franzose eine mündliche Einigung mit Real Madrid über einen ablösefreien Transfer im kommenden Sommer erzielt.
Die Bayern arbeiten seit Monaten an einer Verlängerung des 2026 auslaufenden Vertrags, jedoch ist Upamecano mit den bisher angebotenen Konditionen nicht zufrieden. Berichten zufolge fordert er neben einer satten Gehaltserhöhung, die ihn auf das Niveau von Alphonso Davies, Joshua Kimmich und Co. hievt, auch einen Unterschriftsbonus von bis zu 20 Millionen Euro.
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Zuletzt war noch davon berichtet worden, dass die Münchner ihrem Abwehrchef eine Ausstiegsklausel gewähren würden, um ihn von einem Verbleib zu überzeugen. Doch offenbar liebäugelt der 27-Jährige mit einem Wechsel nach Madrid, wo er Antonio Rüdiger und David Alaba, die ebenfalls nur noch Vertrag bis zum kommenden Sommer besitzen, ersetzen könnte. Jetzt liegt es am FC Bayern, mit dem Real-Angebot gleichzuziehen – oder sich mit einem Abgang abzufinden.
Bislang war die Intention der Vereinsbosse stets, Upamecano langfristig zu halten. „Ich habe bereits gesagt, dass wir unser Bestes geben und einen neuen Vertrag abschließen wollen. Wir arbeiten daran“, betonte Eberl zuletzt zum wiederholten Male. Ob sich nach der vermeintlichen Einigung mit Real etwas an der grundsätzlichen Einstellung geändert hat, bleibt abzuwarten.
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Sollte Upamecano den deutschen Rekordmeister zum Saisonende nach dann fünf Jahren tatsächlich verlassen, gelten Nico Schlotterbeck und Marc Guehi als potenzielle Nachfolge-Kandidaten. Letzterer ist besonders interessant, da sein Vertrag bei Crystal Palace ausläuft und die Bayern somit keine Ablöse zahlen müssten. Eberl soll sich zudem bereits mit dem Berater des englischen Nationalspielers getroffen haben.
Schlotterbeck indes befindet sich aktuell mit Borussia Dortmund in Vertragsgesprächen und tendiert wohl zu einer Verlängerung seines bis 2027 gültigen Kontrakts. Unabhängig davon müsste der FCB im kommenden Sommer eine horrende Ablöse für den DFB-Star zahlen, was einen Transfer eher unwahrscheinlich macht. (dwe)