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Der VfB Stuttgart bangt weiter um Angelo Stiller. Trainer Sebastian Hoeneß hat ein Update gegeben.
Stuttgart – Unter Tränen hat Angelo Stiller am vergangenen Sonntag (11. Mai) den Platz verlassen. Schon nach 13 Minuten musste der defensive Mittelfeldspieler und Metronom des VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg vom Platz. Erste Einschätzung der Stiller-Verletzung lautete: Bänderverletzung.
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Zu früh für eine Berlin-Prognose um VfB-Star Angelo Stiller
Wenig überraschend gab Trainer Sebastian Hoeneß deshalb am Donnerstag (15. Mai) auf der Pressekonferenz bekannt, dass Stiller für den 34. Spieltag bei RB Leipzig ausfällt. Doch die meisten Anhänger dürfte vor allem interessieren, wie die Aussicht aufs DFB-Pokalfinale am 24. Mai gegen Arminia Bielefeld ist. Diesbezüglich wollte sich Hoeneß aber nicht in die Karten schauen lassen: „Der Heilungsverlauf ist normal. Er hat seine Krücken abgelegt, die eh nur helfen sollten, um den Fuß nicht zu viel zu belasten. Das war so geplant, um eine Fehlbelastung zu vermeiden. Trotzdem ist es aktuell viel zu früh, um eine Prognose abzugeben. Deswegen mache ich es auch nicht und es darf davon auch nichts in irgendeiner Form interpretiert werden.“
Enzo Millot soll Angelo Stiller auf der Sechserposition ersetzen
Dass die Verletzung für Stiller auch mental erst ein Nackenschlag war, daraus machte Hoeneß gar keinen Hehl. Es sei natürlich ein „Schock“ für ihn und den VfB gegeben, sagte der Trainer auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA. „Aber“, so der Coach weiter: „Schon am nächsten Tag ging es nur darum, den Fokus darauf zu legen, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden. So erlebe ich ihn auch: kämpferisch und mental in einer guten Verfassung. Er ist ein Kämpfer und will sich die Chance erarbeiten, dieses einmalige Spiel zu spielen.“
Vor dem einmaligen Spiel, dem Pokalfinale in Berlin, steht die Partie bei RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr/Sky) an. Dafür setzt Hoeneß auf der Stiller-Position auf Enzo Millot. Als Alternative könnte außerdem Nikolas Nartey zur Verfügung stehen. Yannik Keitel fällt dagegen mit einem Pferdekuss gegen die Sachsen aus.
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