Verstappen und seine Model-Freundin jubeln Münchner Sport-Helden zu
VonAlexander Kaindl
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Nach dem verpatzten Formel-1-Wochenende von Monaco schaltete Max Verstappen zusammen mit seiner Freundin Kelly Piquet ab. Dabei spielte auch ein Münchner eine Rolle.
Saint-Tropez – Nach einem solchen Rennen dürfte eine kleine Pause mehr als willkommen gewesen sein: Bei Formel-1-Weltmeister Max Verstappen wollte am letzten Mai-Wochenende in Monaco so gar nichts klappen. Am Ende wurde der Niederländer nur Sechster, sein größter WM-Konkurrent Charles Leclerc holte den Sieg und verkürzte damit den Rückstand bedeutend.
Verstappen und Piquet: Abschalten nach verkorkstem Monaco-Rennen
Verstappen fand am freien Wochenende der Formel 1 dafür etwas Ablenkung – unweit der Straßen von Monte Carlo, die ihn beim letzten Grand Prix noch so genervt hatten: in Saint-Tropez.
Das kleine Glamour-Städtchen ist gut 100 Auto-Kilometer vom Schauplatz des jüngsten Formel-1-Rennens entfernt, Verstappen und seine Freundin Kelly Piquet, ein bekanntes Model aus Brasilien und die Tochter des legendären Formel-1-Fahrers Nelson Piquet, hielten sich in den vergangenen Tagen dort auf.
Verstappen und seine Model-Freundin jubeln Münchner Sport-Helden zu
Piquet, die im saarländischen Homburg geboren wurde, postete auf ihrem Instagram-Kanal mehrere Bilder. Zunächst dokumentierte sie ihren Besuch im Strand-Restaurant La Réserve à la Plage direkt am Mittelmeer, ehe sie Videoaufnahmen eines renommierten Reitturniers zeigte. Und bei diesem sollte ein Münchner die Hauptrolle spielen.
Max Kühner hat den Grand Prix von Ramatuelle/Saint-Tropez bei der Global Champions Tour gewonnen. Der 50-Jährige setzte sich vor dem Franzosen Simon Delestre und dem Spanier Eduardo Alvarez Aznar durch.
Max Kühner: Springreiter ist in München geboren, startet aber für Österreich
Kühner geht seit 2015 für Österreich an den Start – seine Reitanlage befindet sich aber in Hadorf im oberbayerischen Landkreis Starnberg. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris wird er ebenfalls unter österreichischer Flagge reiten.
Warum nicht für Deutschland? Damals hatte Kühner die österreichische Staatsbürgerschaft angenommen, um es sich sportlich „ein bisschen einfacher zu machen“, wie er zugibt.
Verstappen und Piquet feiern Kühner-Sieg in Saint-Tropez
Zurück nach Saint-Tropez: Seinen Sieg (verbunden mit einem Preisgeld von mehr als 111.000 Euro) fuhr er dann eben unter den Augen von Verstappen und seiner Model-Freundin Piquet ein. Im Anschluss jubelte das Trio gemeinsam, wie Fotos von der Veranstaltung zeigen.
Kühner kommentierte unter dem Bild: „Österreichische Pferdestärken“ – die seines Red-Bull-Boliden will Verstappen dann beim nächsten Formel-1-Rennen in Kanada (9. Juni) wieder besser auf die Strecke bringen. Kühner wird sicher die Daumen drücken. Vielleicht sitzt dann ja auch ein einstiger Schumacher-Weggefährte schon wieder fest im Sattel. (akl)