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Chris Führich hat mit einer Leistungsdelle zu kämpfen. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß macht sich deshalb aber keine Sorgen.
Stuttgart - Mit einer Art zu spielen, die an Arjen Robben erinnert, das kann Chris Führich. So begeisterte er in der vergangenen Saison früh als einer der Senkrechtstarter beim VfB Stuttgart, Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte ihn bereits im Oktober 2023 für die Testspiele der deutschen Nationalmannschaft. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Linksaußen schon fünf Vorlagen und zwei Treffer in der Bundesliga.
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Hoeneß kann nur das „Sportliche“ bei VfB-Star Führich bewerten
Eine Leistung, an die Führich zuletzt nicht herankam. Das ist auch Trainer Sebastian Hoeneß aufgefallen, der bei der Pressekonferenz vor der Partie beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) sagte: „Er hat ein sehr gutes Spiel in Leverkusen im Supercup gemacht, konnte anschließend nicht mehr daran anknüpfen.“
Stand Führich bei der 1:3-Pleite am 1. Spieltag gegen den SC Freiburg noch auf dem Platz, musste sich der Tempodribbler anschließend meist mit einem Bankplatz zufriedengeben. Einzig in der Champions League bei Real Madrid (1:3) und im DFB-Pokal im Duell mit Preußen Münster (5:0) stand er in der Startelf, überzeugte aber nicht.
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„Ich kann jetzt nur das Sportliche bewerten, da ist es simpel“, erklärte Hoeneß, wie Führich mit der Leistungsdelle umgehen sollte: „Einfach hart trainieren“ und sobald er auf dem Platz stehe, „alles in sein Spiel investieren.“ Doch der VfB-Trainer macht sich keine Sorgen: „Chris hat ein sehr hohes Niveau hingelegt in der letzten Saison, daran wird er jetzt gemessen und das ist okay, das hat er sich erarbeitet. Da wird er auch wieder hinkommen.“
Hoeneß über Führich: „Ich erlebe ihn nicht als hektisch“
„Mit unserer Hilfe“, führte Hoeneß weiter aus, meinte aber: „In erster Linie muss er sich selbst übers Training in die Verfassung bringen, aber das wird er. Ich sehe ihn auch nicht so weit weg, aber er hat sicherlich, vor allem in der letzten Saison, schon bessere Phasen gehabt.“
Während Führich an seiner Top-Form arbeitet, spielen sich andere ins Rampenlicht. Wie Jamie Leweling oder Fabian Rieder, die laut Hoeneß in einer „guten Verfassung“ seien. Eine Situation, mit der Führich nach Einschätzung seines Trainers aber gut umgehen könne: „Ich erlebe ihn nicht als hektisch und unruhig.“ Das sei, so Hoeneß abschließend, der erste Weg, „um sich zu verbessern.“
Rubriklistenbild: © Maximilian Koch/IMAGO

