Keine Sorge wegen Formdelle

Hoeneß bietet VfB-Star Chris Führich Hilfe an

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Chris Führich hat mit einer Leistungsdelle zu kämpfen. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß macht sich deshalb aber keine Sorgen.

Stuttgart - Mit einer Art zu spielen, die an Arjen Robben erinnert, das kann Chris Führich. So begeisterte er in der vergangenen Saison früh als einer der Senkrechtstarter beim VfB Stuttgart, Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte ihn bereits im Oktober 2023 für die Testspiele der deutschen Nationalmannschaft. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Linksaußen schon fünf Vorlagen und zwei Treffer in der Bundesliga.

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Hoeneß kann nur das „Sportliche“ bei VfB-Star Führich bewerten

Eine Leistung, an die Führich zuletzt nicht herankam. Das ist auch Trainer Sebastian Hoeneß aufgefallen, der bei der Pressekonferenz vor der Partie beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) sagte: „Er hat ein sehr gutes Spiel in Leverkusen im Supercup gemacht, konnte anschließend nicht mehr daran anknüpfen.“

Stand Führich bei der 1:3-Pleite am 1. Spieltag gegen den SC Freiburg noch auf dem Platz, musste sich der Tempodribbler anschließend meist mit einem Bankplatz zufriedengeben. Einzig in der Champions League bei Real Madrid (1:3) und im DFB-Pokal im Duell mit Preußen Münster (5:0) stand er in der Startelf, überzeugte aber nicht.

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Fernando Meira jubelt nach einem Tor im Dress des VfB Stuttgart.
Fernando Meira jubelt nach einem Tor im Dress des VfB Stuttgart. Er kam 2002 für 7,5 Millionen Euro von Benfica Lissabon.  © imago sportfotodienst
Jon Dahl Tomasson ging einst für den VfB Stuttgart auf Torejagd.
Der VfB Stuttgart zahlte nach einer guten Saison 2004/05 satte 7,5 Millionen Euro, um Jon Dahl Tomasson von der AC Mailand loszueisen.  ©  Myriam Vogel/IMAGO
VfB-Stürmer Silas beim Jubel
Trotz der 2. Bundesliga zahlte der VfB Stuttgart 2019 acht Millionen Euro für Silas an Paris FC.  © IMAGO/Jerry Andre
Zdravko Kuzmanovic stürmte für den VfB Stuttgart.
Zdravko Kuzmanovic stürmte für den VfB Stuttgart. Die Schwaben zahlten 2009 acht Millionen Euro an die AC Florenz.  © Pressefoto Baumann/IMAGO
Pablo Maffeo wechselt auf Leihbasis zum RCD Mallorca
Der VfB Stuttgart zahlte 2018 neun Millionen Euro an Manchester City für die Dienste von Pablo Maffeo. Doch dieser wurde nie glücklich bei den Schwaben.  © Foto: Getty Images
Serhou Guirassy applaudiert dem Publikum.
Neun Millionen Euro ließ sich der VfB die feste Verpflichtung von Serhou Guirassy im Jahr 2023 kosten. Er zahlte es mit 28 Toren zurück und wechselte für 18 Millionen Euro zum BVB.  © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel
Ozan Kabak sollte den VfB Stuttgart vor dem Abstieg bewahren.
Ozan Kabak wurde im Januar 2019 geholt und sollte den VfB Stuttgart vor dem Abstieg bewahren. Ihn holten die Schwaben für satte 11,5 Millionen Euro von Galatasaray.  © Harry Langer/DeFodi.eu via www.imago-images.de
Hier wirbelte er noch im VfB-Dress: Nicolas Gonzalez.
Hier wirbelte er noch im VfB-Dress: Nicolas Gonzalez. Nach einer überraschend starken Saison 2017/18, in der Stuttgart Siebter wurden, verpflichteten die Schwaben den Stürmer für 11,5 Millionen Euro von Argentinos Juniors.  © Hansjürgen Britsch/Imago
Ermedin Demirović tritt beim VfB Stuttgart in große Fußstapfen, macht sich aber keinen Kopf.
Für 23 Millionen Euro verpflichtete der VfB im Sommer 2024 Ermedin Demirovic vom FC Augsburg. Er war für wenige Wochen der Rekordtransfer. © IMAGO/osnapix / Hirnschal
VfB-Star Deniz Undav schielt nach oben.
Noch teurer als Demirovic war Deniz Undav, den der VfB Stuttgart im Sommer 2024 für bis zu 30 Millionen Euro verpflichtete.  © Julia Rahn/IMAGO

„Ich kann jetzt nur das Sportliche bewerten, da ist es simpel“, erklärte Hoeneß, wie Führich mit der Leistungsdelle umgehen sollte: „Einfach hart trainieren“ und sobald er auf dem Platz stehe, „alles in sein Spiel investieren.“ Doch der VfB-Trainer macht sich keine Sorgen: „Chris hat ein sehr hohes Niveau hingelegt in der letzten Saison, daran wird er jetzt gemessen und das ist okay, das hat er sich erarbeitet. Da wird er auch wieder hinkommen.“

Chris Führich muss sich seinen Stammplatz beim VfB Stuttgart erkämpfen.

Hoeneß über Führich: „Ich erlebe ihn nicht als hektisch“

„Mit unserer Hilfe“, führte Hoeneß weiter aus, meinte aber: „In erster Linie muss er sich selbst übers Training in die Verfassung bringen, aber das wird er. Ich sehe ihn auch nicht so weit weg, aber er hat sicherlich, vor allem in der letzten Saison, schon bessere Phasen gehabt.“

Während Führich an seiner Top-Form arbeitet, spielen sich andere ins Rampenlicht. Wie Jamie Leweling oder Fabian Rieder, die laut Hoeneß in einer „guten Verfassung“ seien. Eine Situation, mit der Führich nach Einschätzung seines Trainers aber gut umgehen könne: „Ich erlebe ihn nicht als hektisch und unruhig.“ Das sei, so Hoeneß abschließend, der erste Weg, „um sich zu verbessern.“

Rubriklistenbild: © Maximilian Koch/IMAGO

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