VonIngo Durstewitzschließen
Thomas Kilchensteinschließen
Eintracht-Klassenbuch nach der 1:5-Klatsche gegen Leverkusen: Nicht mal ein Spieler schaffte es „gut dabei“ zu sein, dafür waren gleich mehrere Spieler schwächelnd.
Tadellos
Kein Eintrag
Gut dabei
Kein Eintrag
Ganz okay
Hugo Ekitike: Drittes Tor im dritten Spiel hintereinander, das ist richtig gut, so muss ein Stürmer knipsen. Bereitete mit einem brillanten Pass auf Marmoush Eintrachts größte Chance zur Führung vor. Engagiert, probierte wenigstens mal was, war mutig.
Kevin Trapp: Musste sich gleich ein paarmal beweisen, das tat er etwa gegen Xhaka oder Hofmann. Bei den Gegentoren machtlos. Ob ihm das viele Ballgeschiebe im eigenen Strafraum gefällt? Eher nicht, beschwört ständig Gefahr herauf. Unnötig.
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So lala
Robin Koch: Unglückliche Aktion vor dem 0:1, da wehrte er direkt auf Xhaka ab. Ansonsten solide, funkte dazwischen, stand meist richtig. Könnte sein Repertoire im Aufbauspiel mit ein paar Pässen nach vorne erweitern.
Omar Marmoush: Verballerte die allergrößte Chance zur Frankfurter Führung (42.), lief allein aufs Leverkusener Tor zu, drosch die Kugel in die zweite Etage, sehr seltsam. Ansonsten unglücklich, immerhin bemüht.
Mario Götze: Kaum sichtbar, viele Pässe quer und nur klein-klein. Warum eigentlich? Er kann es doch, sollte sich vielmehr trauen, auch mal einen Zuspiel über mehr als zehn Metern wagen. Würde dem pomadigen Frankfurter Spiel gut tun. Einen Ticken offensiver im zweiten Abschnitt.
Willian Pacho: Weitgehend in Ordnung, wobei die große Souveränität wie noch in der Vorrunde strahlt er schon lange nicht mehr aus. Man ist aber schon froh, dass er weitgehend bolzenfrei durchs Spiel kommt.
Schwächelnd
Fares Chaibi: Weitgehend unauffällig, seine Ecken kamen viel zu kurz, konnte nie am Schwungrad drehen, Pässe kamen nicht an. Bis auf einen in der ersten Halbzeit, seine Flanke auf Ekitiké führte zum 1:1 (31.). Ein bisschen wenig für einen Spieler seiner Qualität. Vergab nach der Pause die Möglichkeit zum 2:2 (47.).
Ellyes Skhiri: Weiterhin nicht der Skhiri aus der Hinrunde. Verunsichert, traut sich nichts zu, trabt übers Feld, ein Tempo, eine Geschwindigkeit. Und reiht einen Sicherheitspass an den nächsten. Zweite Hälfte ein bisschen besser.
Eric Dina Ebimbe: Spielte er anfangs überhaupt mit? Nicht eingebunden, kaum am Ball. Hatte lange Zeit kaum konstruktive Aktionen. Dünn, sehr dünn.
Tuta: Ganz, ganz schwacher Auftritt des Brasilianers. Trug an den beiden ersten Toren Schuld, schlafmützig, ohne Spannung. Dazu nerven seine ständigen Rückspiele, das brachte das ganze Stadium zum Brodeln.
Niels Nkounkou: Kündigte in der Woche Taten an. Ließ dann alle guten Vorsätze vermissen. Unkonzentriert, fehlerhafter Spielaufbau, schludrig in der Defensivearbeit. Amateurhaft beim 1:2, ließ Schick unbehelligt im Fünfmeterraum köpfen. Verursachte einen spektakulär dummen Elfmeter zum 1:3. Warum durfte er so lange spielen?
Zu spät gekommen
Hugo Larsson, Ansgar Knauff, Nacho Ferri, Aurelio Buta, Jean-Matteo Bahoya.
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