Ziellos in Richtung Europa

Mittelstädt will seine Träume nicht verraten, während Anton von Europa spricht

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Der VfB Stuttgart hat den SC Freiburg mit 3:1 (2:1) geschlagen und befindet sich weiter auf Europakurs. Im Gegensatz zu Anton will Mittelstädt seine Träume aber nicht verraten.

Freiburg/Stuttgart - Wie groß das schwäbische Selbstbewusstsein derzeit ist? Sinnbildlich dafür stand beim Sieg des VfB Stuttgart über den SC Freiburg das Tor zum 3:1-Endstand durch Maximilian Mittelstädt. Der Linksverteidiger bekam die Kugel von Deniz Undav perfekt temperiert in die Gasse gespielt, sodass er aus spitzem Winkel auf den Freiburger Torwart Noah Atubolu zulief, den Mittelstädt schließlich locker flockig überlupfte (74.).

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VfB-Profi Mittelstädt spricht über sein Traumtor gegen den SC Freiburg

„Ich habe gar nicht viel darüber nachgedacht in dem Moment, sondern es war einfach mein Instinkt. Ich habe ein bisschen spekuliert, dass der Torwart schon früh heruntergeht und das hat zum Glück gut geklappt. Wir haben momentan alle viel Selbstvertrauen, da kann man so etwas schon mal versuchen“, analysierte Mittelstädt später seinen eigenen Treffer.

Es war sein erstes Tor im VfB-Dress und „dann noch so ein wichtiges“, freute sich der Defensivspieler. Es war ein besonders Schönes, das auch Trainer Sebastian Hoeneß nicht kaltließ: „Unfassbar für einen Linksverteidiger.“

Mit diesem Treffer machte Mittelstädt auf ein Spiel den Deckel drauf, das für den VfB nicht besser hätte beginnen können. Schon nach drei Minuten schickte Waldemar Anton mit einem überragenden Flachpass Undav auf die Reise, der ins linke untere Eck zum 1:0 einschoss. Das zweite legte dann Undav für Führich auf, der das Leder ebenfalls unten links in die Maschen schoss (7.). Den zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer für die Breisgauer erzielte Lukas Kübler (45.+11). Zu diesem Zeitpunkt waren die Freiburger bereits zu zehnt, weil Merlin Röhl nach einem rüden Foul an Mittelstädt die Rote Karte gesehen hatte (18.).

Maximilian Mittelstädt (2.v.l.) lupft zum 3:1 für den VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg ein.

VfB-Trainer Hoeneß ist nicht danach, über neue Ziele zu reden

Mit dem Sieg beim SC Freiburg und dem somit zweiten Ligaerfolg hintereinander sind die Schwaben zurück in der Spur und befinden sich mit 40 Punkten nach 20 Partien weiter auf Champions-League-Kurs. Dennoch ist Coach Hoeneß nicht danach, neue Ziele auszurufen und verwies nach der Partie weiterhin auf Mitte März. Dann könne man eventuell über weitere Ambitionen reden.

Mittelstädt: „Jeder hat Träume...“

Die Spieler dagegen tun sich mit der defensiven Haltung etwas schwerer. „Ich will jetzt keine neuen Ziele ausrufen, bevor es jemand anderes getan hat“, sagte zum Beispiel Mittelstädt, der aber durchaus durchblicken ließ, ans europäische Geschäft zumindest schon mal gedacht zu haben: „Jeder hat Träume, jeder hat Ziele. Aber manchmal sollte man seine Träume und Ziele für sich behalten.“ Mehr entlocken ließ sich Kapitän Anton, dem schlussendlich sogar herausrutschte: „Wir wollen natürlich international spielen.“

Allgöwer bis Sigurvinsson: 13 legendäre Spieler des VfB Stuttgart

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Die Meisterelf des VfB von 1952 mit dem Kapitän Robert Schlienz (hintere Reihe, fünfter von links). © Imago/Rudel
Karl Allgöwer im Spiel gegen FC Bayern und Klaus Augenthaler (im Hintergrund).
Karl Allgöwer ist mit 167 Pflichtspieltreffern der erfolgreichste Stürmer der VfB-Vereinsgeschichte. © Imago/Baumann
07.11.79 VfB Stuttgart - Dynamo Dresden Deutschland, Stuttgart, 07.11.1979, Fussball, UEFA Pokal, VfB Stuttgart - Dynamo
Hansi Müller (links) schnürte für den VfB zwischen 1975 und 1982 die Fußballschuhe. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel via www.imago-images.de
Asgeir Sigurvinsson 1997 beim Spiel gegen Bayer Uerdingen. Vfb Stuttgart
Asgeir Sigurvinsson wurde mit dem VfB 1984 Deutscher Meister. © Imago/Baumann
Hermann Ohlicher und Andreas Brehme im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. VfB
Hermann Ohlicher stand beim VfB zwischen 1975 und 1982 als Kapitän auf dem Feld. © Imago/Kicker/Liedel
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Die Förster-Brüder im Dreikampf mit Bayerns Karl-Heinz Rummenige. Karlheinz Förster (M.) trug 267 Mal das VfB-Jersey.  © Imago/Sportfoto Rudel
Mit diesem Kopfball sicherte Guido Buchwald dem VfB Stuttgart die Meisterschaft 1992.
Mit diesem Kopfball sicherte Guido Buchwald dem VfB die Meisterschaft 1992. © Imago/Sven Simon
Jürgen Klinsmann im Trikot vom VFB Stuttgart Jürgen Klinsmann im Trikot vom VFB Stuttgart *** Jürg
Jürgen Klinsmann trug fünf Jahre lang das Trikot des VfB Stuttgart und schoss 94 Tore.  © HJS
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Das „Magische Dreieck“ um Giovane Élber, Krassimir Balakov und Fredi Bobic sorgte bei zauberhaftem Zusammenspiel für viele Tore. © Imago/Baumann
In 346 Spielen schoss Cacau 109 Tore für den VfB und feierte 2007 die Deutsche Meisterschaft.
In 346 Spielen schoss Cacau 109 Tore für den VfB und feierte 2007 die Deutsche Meisterschaft.  © Pressefoto Rudel/Robin Rudel via www.imago-images.de
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Mario Gomez traf im VfB-Dress 110 Mal ins gegnerische Netz.  © Imago/Baumann

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Rubriklistenbild: © Julia Rahn/IMAGO

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