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Bereits vier Kreuzbandrisse hat Skifahrerin Aline Danioth hinter sich. Kurz vor einer erneuten OP hat sich
die Schweizerin den Wunsch eines Traumurlaubs erfüllt.
Bern – Die junge Schweizerin Aline Danioth musste in ihrer Karriere als Skirennfahrerin bereits einige schwere Rückschläge verkraften. Im Dezember 2016 erlitt die 25-Jährige, die vor allem im Slalom und Riesenslalom startet, während eines Weltcup-Riesenslaloms ihren ersten Kreuzbandriss. Eine schwere Verletzung, die für viele Sportlerinnen und Sportler das Karriereende bedeutet. Doch Danioth kämpfte sich zurück.
| Aline Danioth | |
|---|---|
| Geboren: | 12. März 1998 |
| Nationalität: | Schweiz |
| Sportart: | Ski alpin |
Danioth wird Weltmeisterin – Doch das Verletzungspech bleibt ihr treu
2019, rund zweieinhalb Jahre nach der schlimmen Verletzung, folgt der große Triumph: Danioth wird Weltmeisterin, holt in Are Gold im Mannschaftswettbewerb. Im Weltcup erkämpfte sich die Schweizerin mehrfach Top-10-Platzierungen. Doch das Verletzungspech bleibt ihr treu. 2020 wird zum schlimmsten Jahr ihrer noch jungen Karriere. Zwei Kreuzbandrisse im rechten Knie binnen zehn Monaten setzen Danioth lange Zeit außer Gefecht. Rund ein Jahr später gibt sie ihr Comeback, erreicht bei den Olympischen Spielen in Peking Rang zehn im Slalom.
Im März 2023 folgte dann die nächste Hiobsbotschaft: Während eines Europacup-Rennens reißt wieder das Kreuzband – zum vierten Mal innerhalb weniger Jahre. Ihren Optimismus verliert die 25-Jährige aber nicht und entscheidet: Ein Abenteuer-Urlaub soll
her. Drei Wochen lange reiste Danioth anschließend mit einer Freundin in einem Van durch die USA. Auf Instagram teilt sie Schnappschüsse ihrer Reise und schreibt: „Wow, was hatten wir für eine geniale Zeit? Wir sind durch sechs US-Bundesstaaten gefahren, haben Berge, Wüsten, riesige Städte, den Ozean besucht.“
Unter anderem der Grand Canyon, San Diego und Las Vegas besuchten die Freundinnen. Weiter erklärt Danioth, dass sie bei Hitze und Kälte durch die „schönsten Nationalparks“ geklettert seien und „besondere Momente, sowohl an idyllischen als auch an gruseligen Orten“ verbracht hätten. Aber das Wichtigste: „Ich habe im Moment gelebt und nicht an die Sorgen der Zukunft gedacht“, beschreibt die Schweizerin.
Erneute OP nach vierten Kreuzbandriss und Traumurlaub
Kurz nach dem Urlaub meldete sich der Ski-Star erneut bei ihren Fans. „Dieser Trip war genau das, was ich gebraucht habe. Ich konnte meine Akkus für die nächsten Wochen aufladen“, beschreibt Danioth glücklich. In dieser Woche folgte dann der Eingriff am Knie.
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Wann die 25-Jährige wieder auf Skiern steht, ist zwar ungewiss, dennoch zeigt sich die Schweizerin kämpferisch. „Es ist nicht einfach, wieder operiert zu werden. Aber ich weiß, dass das ein wichtiger Schritt für meine Gesundheit und meine Karriere ist“, sagte Danioth. (Luca Hartmann)
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