Fehlende Nominierung

Weltstar nach sportlicher Degradierung im Zoo gesichtet

Real Madrid–Star Jude Bellingham durchlebt nach einer Verletzung schwierige Zeiten. Jetzt lenkte er sich im Zoo von den schlechten Nachrichten ab.

Madrid – Jude Bellingham hat seine jüngsten Rückschläge mit einem entspannten Zoobesuch hinter sich gelassen. Der 22-jährige Real Madrid-Star wurde nicht für Englands WM-Qualifikationsspiele nominiert und erfuhr zudem, dass er aus dem Real-Wandkalender 2026 gestrichen wurde. Während viele Stars auf dem Cover zu sehen sind, fehlt Bellingham. Statt zu grübeln, suchte der ehemalige Dortmund-Star Ablenkung bei wilden Tieren im Safari Madrid.

Jude Bellingham, rechts im Bild, lenkt sich von den schlechten Nachrichten ab.

Im Safari Madrid erlebte Bellingham Ablenkung vom Fußball-Alltag. Er fütterte Giraffen mit Ästen und kam Tigern hautnah, die ihn durch Käfigstäbe anstarrten. Das Instagram-Foto mit seinen 40 Millionen Followern zeigt ihn entspannt beim Giraffenfüttern. „Was für ein Erlebnis!“, kommentierte er begeistert und markierte die offizielle Zoo-Seite.

Kaum Einsätze bei Madrid

Nach seiner Schulterverletzung kämpft Bellingham um seine Form. Seit der Rückkehr stand er nur einmal in der Startelf - bei der 2:5-Niederlage gegen Atlético Madrid. In den Siegen gegen Kairat (5:0) und Villarreal (3:1) kam er als Einwechselspieler. Die Länderspielpause nutzt er zur Regeneration vor dem Getafe-Spiel am 19. Oktober.

Trotz der Kalender-Streichung genießt Bellingham Trainervertrauen. Xabi Alonso betonte: „Ich brauche seine Flexibilität und Vielseitigkeit. Einige Spieler sind eher statisch, Jude gehört nicht dazu.“ Die bizarre Entscheidung heizt Spekulationen über seine Zukunft an, doch sportlich bleibt er für Real Madrid unverzichtbar.

Tuchel begründete Bellinghams Nicht-Nominierung ausführlich. „Glaube ich, dass wir mit Jude eine stärkere Mannschaft sind? Ja. Ist er einer der besten Mittelfeldspieler der Welt? Ja. Aber was machen wir, wenn ein Spieler wie Jude sich vor der Weltmeisterschaft verletzt?“, fragte der deutsche Nationaltrainer rhetorisch. (tb)

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