Werder unterliegt Frankfurt

Deutliche Niederlage zum Bundesliga-Start! Werder Bremen geht in Frankfurt baden

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Deutliche Schlappe zum Bundesliga-Start! Chancenloser SV Werder Bremen verliert mit 1:4 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt - der Spielbericht der DeichStube.

Frankfurt – Nach dem Aus im DFB-Pokal hat der SV Werder Bremen auch am ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Bremer verloren deutlich mit 1:4 (0:2) bei Eintracht Frankfurt. Bereits in der ersten Hälfte stellten die Gastgeber mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg: Can Uzun (22.) und Jean-Matteo Bahoya (25.) trafen innerhalb von drei Minuten. Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Bahoya sogar auf 3:0 (47.). Nur eine Minute später verkürzte Justin Njinmah zwar mit Werders erstem Saisontreffer auf 1:3 (48.), doch eine große Aufholjagd blieb aus. Stattdessen sorgte der eingewechselte Ansgar Knauff nach einem Konter frühzeitig für die Entscheidung (70.). Die personell stark geschwächten Bremer zeigten phasenweise zwar ordentliche Ansätze, verloren am Ende jedoch auch in der Höhe verdient. Damit misslingt Horst Steffen die Bundesliga-Premiere als Werder-Trainer. Zudem kassierten die Grün-Weißen ihre erste Bundesliga-Niederlage seit dem 15. März dieses Jahres – damals mit 2:4 zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach.

Ein Bundesliga-Auftakt zum Vergessen: Marco Friedl (von links), Justin Njinmah und Marco Grüll verlieren mit dem SV Werder Bremen deutlich bei Eintracht Frankfurt.

Bitterer Bundesliga-Auftakt: Werder Bremen geht gegen Eintracht Frankfurt baden

Im Vergleich zum Pokal-Aus bei Arminia Bielefeld veränderte Steffen die Startelf auf drei Positionen. Für den abgewanderten Michael Zetterer, der auf der Gegenseite bei der Eintracht im Tor stand, feierte Mio Backhaus sein Bundesliga-Debüt zwischen den Pfosten. Für den verletzten Maximilian Wöber rückte Julian Malatini auf die rechte Außenbahn, während Felix Agu die linke Seite übernahm. Für den jungen Argentinier war es der erste Pflichtspieleinsatz seit dem Pokal-Aus im Februar – ebenfalls in Bielefeld. Im Angriff feierte zudem Neuzugang Samuel Mbangula seine Startelf-Premiere für Werder Bremen. Der Belgier begann anstelle von Nachwuchstalent Patrice Covic, der zunächst auf der Bank Platz nahm.

Vor über 59.000 Zuschauern im ausverkauften Deutsche Bank Park, darunter rund 6.500 Werder-Anhänger, dauerte es keine zwei Minuten bis zur ersten Bremer Chance: Marco Grülls Abschluss aus halblinker Position im Sechzehner geriet jedoch zu zentral, sodass Zetterer sicher parieren konnte. Nur kurz darauf hatten die Bremer allerdings erstmalig Glück, als Burkardt nach einer Ecke am zweiten Pfosten freistehend nur den Pfosten traf (3.). Die Partie nahm sich von Beginn an keine Abtastphase – Eintracht Frankfurt drängte früh auf Spielkontrolle, doch Werder Bremen versteckte sich keineswegs und suchte den spielerischen Ansatz. Einen gefährlichen Freistoß von Grüll aus gut 25 Metern lenkte Zetterer stark aus dem Eck (13.).

Werder Bremen mit Fehlstart gegen Eintracht Frankfurt: Mio Backhaus erlebt bitteres Bundesliga-Debüt

Doch auch die Eintracht blieb gefährlich: Nach einer Kopfballablage von Doan rutschte der Ball zu Burkardt durch, doch Backhaus kam rechtzeitig heraus, verkürzte den Winkel und zwang den Stürmer zu einem missglückten Lupfer neben das Tor (18.). Wenig später war Werders neue Nummer eins allerdings machtlos: Can Uzun bekam von Lynen vor dem Strafraum zu viel Platz, drehte sich geschickt auf und hämmerte den Ball mit 113 km/h unhaltbar ins linke obere Eck – Marke Traumtor zum 1:0 (22.). Und es kam noch bitterer für Werder Bremen: Nur drei Minuten später verloren die Bremer nach einem Einwurf den Ball auf der linken Seite, erneut hatte Uzun zu viel Zeit an der Strafraumkante und flankte präzise auf Jean-Matteo Bahoya. Der entwischte Malatini im Rücken und köpfte aus kurzer Distanz zum 2:0 für die Eintracht ein (25.). Werder zeigte sich vom Doppelschlag aber nur kurz geschockt: Nach einer Flanke von Schmid hatte Mbangula die Chance auf den schnellen Anschlusstreffer, der Neuzugang verfehlte mit seiner Direktabnahme jedoch knapp das Tor (28.). Defensiv blieb die Steffen-Elf allerdings weiter gefordert. Nach einem starken Dribbling fiel Doan im Strafraum nach leichtem Kontakt von Agu, doch Schiedsrichter Harm Osmers entschied nach kurzem Zögern zu Recht nicht auf Elfmeter für Eintracht Frankfurt (33.). In der Folge verflachte die Partie etwas. Ohne weitere nennenswerte Chancen auf beiden Seiten ging es mit der verdienten 2:0-Führung der Eintracht in die Kabinen.

Der Start in die zweite Hälfte hatte es in sich. Zunächst unterlief Felix Agu ein haarsträubender Fehlpass im Aufbauspiel, den Bahoya eiskalt nutzte und frei vor Backhaus zum 3:0 einschob (47.). Alles sah nach einer schnellen Vorentscheidung aus – doch nur eine Minute später meldete sich Werder Bremen zurück. Nach Ballgewinn von Schmid steckte Lynen auf Justin Njinmah durch, der im Eins-gegen-Eins Theate stehen ließ und den Ball mit einem satten Rechtsschuss ins kurze Eck jagte (48.). Die Partie blieb anschließend hektisch. Zwar hatte die Eintracht mehr Kontrolle, doch Werder kam immer wieder zu gefährlichen Umschaltsituationen, die jedoch häufig zu ungenau ausgespielt wurden. Um einen Impuls zu setzen, brachte Steffen 25 Minuten vor Schluss den 18-jährigen Patrice Covic für Mbangula. Der Belgier hatte zwar viele Aktionen, blieb in seiner Entscheidungsfindung aber häufig unpräzise. Für Covic war es das Bundesliga-Debüt.

Deutliche Bundesliga-Auftakt-Schlappe: Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt viel zu fehlerhaft

Unmittelbar positiv wirkte sich der Wechsel allerdings nicht aus – im Gegenteil: Denn die Bremer Defensive patzte erneut. Wieder war es Agu, der den Ball leichtfertig verlor. Eintracht Frankfurt schaltete blitzschnell um, Knauff entwischte dem überforderten Malatini und schob die Kugel aus spitzem Winkel abgeklärt an Backhaus vorbei ins Netz – 4:1 für die Eintracht (70.). Für Werder Bremens neuen Keeper war es bei seiner Bundesliga-Premiere ein bitterer Abend: Bei allen vier Gegentoren traf Backhaus keine Schuld, dennoch musste er gleich mehrfach hinter sich greifen. Das Spiel war durch den vierten Frankfurter Treffer endgültig entschieden, sodass die Partie merklich an Tempo verlor. In der Schlussphase brachte Steffen noch den ebenfalls 18-jährigen Karim Coulibaly, der Innenverteidiger war somit gleich der vierte Werder-Spieler an diesem Tag, der sein Debüt im deutschen Oberhaus feiern konnte. Wirklich viel passierte allerdings auf beiden Seiten nicht mehr, sodass die Grün-Weißen nach der schwierigen Vorbereitung mit vielen Verletzten und wenigen Neuzugängen den nächsten Rückschlag hinnehmen mussten. Die Bremer warten somit weiterhin seit 2013 (1:0 bei Eintracht Braunschweig) auf einen Sieg zum Auftakt einer Bundesliga-Saison. Für Werder geht es in der kommenden Woche mit dem ersten Heimspiel der neuen Spielzeit gegen Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) weiter. (bvo)

SV Werder Bremen: Backhaus – Malatini, Stark (78. Coulibaly), Friedl, Agu – Lynen, Bittencourt (78. Topp) – Njinmah, Schmid, Mbangula (65. Covic) – Grüll (88. Hansen-Aaröen)

Weiter mit dem Livebericht zum Nachlesen:

Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt im Liveticker: Schluss! Chancenloser SVW verliert zum Auftakt deutlich in Frankfurt


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17.25 Uhr: Und dann ist Schluss! Der SV Werder verliert den Bundesliga-Auftakt bei Eintracht Frankfurt klar und deutlich mit 1:4 - und das ist auch absolut verdient, weil die Bremer sich viel zu viele eigene Fehler leisteten und nach vorne zu harmlos unterwegs waren. Frankfurt war heute die klar bessere Mannschaft.

90.+3 Min: Coulibaly klärt noch eine Flanke mit einem wuchtigen Kopfball.

90.+2 Min: Jetzt humpelt auch noch Kapitän Friedl übers Feld. Hoffentlich nur ein Wehwehchen. Es geht jedenfalls weiter...

90. Min: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

89. Min: Endlich kann sich Backhaus mal auszeichnen! Der Keeper hält einen abgefälschten Knauff-Schuss reaktionsschnell im kurzen Eck. Das wird ihm hoffentlich guttun, auch wenn er sich sein Bundesliga-Debüt sicherlich anders vorgestellt haben dürfte.

88. Min: Malatini stellt gegen Brown gut den Körper ein und klärt entscheidend in der Box. Danach bringt Steffen Isak Hansen-Aaröen für den insgesamt blassen Grüll.

87. Min: Und auf dem Rasen? Ist das Tempo inzwischen überschaubar. Werder müht sich zwar weiter ab, kommt aber einfach nicht gefährlich zum Abschluss.

83. Min: Auf den Rängen gibt es derweil einige Scharmützel - die Frankfurt-Fans präsentieren in ihrer Kurve „gesammelte“ Fan-Utensilien von Werders Ultras.

81. Min: Backhaus wischt Wahi bei einer scharfen Hereingabe versehentlich mit der Hand durchs Gesicht - ein Elfmeter ist das aber auf keinen Fall.

78. Min: Doppelwechsel bei Werder Bremen und es gibt das nächste Bundesliga-Debüt: Keke Topp und der erst 18-jährige Karim Coulibaly kommen ins Spiel - Bittencourt und Stark verlassen das Feld. Malatini darf immer noch weitermachen.

75. Min: Das ist bis dato alles in allem ein ziemlich ernüchternder Nachmittag für Werder, das sich viel zu einfache Fehler leistet und auf etlichen Positionen immer wieder überfordert wirkt.

70. Min: Deckel drauf! Der gerade eingewechselte Knauff entwischt Malatini und erzielt das 4:1 mit einem strammen Schuss ins lange Eck. Zuvor hatte sich wieder Agu einen Fehlpass im Aufbau geleistet, dann geht es wieder rasend schnell - die konterstärkste Mannschaft der letzten Saison macht heute nahtlos da weiter, wo sie im Mai aufgehört haben. Und Werders Restverteidigung? Ist einfach nicht existent. Auch der Argentinier bleibt wieder orientierungslos, erkennt die Gefahr im Rücken viel zu spät.

68. Min: Leonardo Bittencourt schießt aus der Distanz - zielt aber fünf Meter neben das Eintracht-Tor.

67. Min: Auch Frankfurt wechselt - und zwar doppelt: Knauff und Wahi kommen für den starken Bahoya und Burkardt.

66. Min: Malatini im Glück! Bahoya entwischt dem Argentinier zum x-ten Mal, der lässt das Bein stehen und kann froh sein, dass er nicht die Ampelkarte von Schiri Osmers sieht. Horst Steffen müsste nun eigentlich zwingend reagieren.

64. Min: Erster Wechsel bei Werder! Samuel Mbangula verlässt den Platz - für ihn kommt Patrice Covic in die Partie und feiert nach dem Profi-Debüt in Bielefeld auch sein Bundesliga-Debüt für die Grün-Weißen.

62. Min: Nach einem grenzwertigen Einsteigen von Lynen gegen Bahoya rollt der nächste Werder-Konter, allerdings ohne wirkliches Tempo. Am Ende gibt‘s ein Missverständnis zwischen Mbangula und Njinmah, der sich ein wenig im Deckungsschatten seines Gegenspielers versteckt.

60. Min: Werder versucht es jetzt mal mit Direktspiel nach vorne, doch Kristensen blockt Agus flache Hereingabe mit einer beherzten Grätsche.

58. Min: Stark riskiert Kopf und Kragen gegen Chaibi, trifft zwar den Ball bei seiner Grätsche - sieht aber dennoch Gelb von Osmers. Auch Njinmah, der sich deutlich über die Entscheidung beschwert, sieht den gelben Karton.

55. Min: Mega-Block von Agu im Liegen gegen Doan! Das war ganz wichtig. Zuvor hatte sich wieder Bahoya gegen Malatini durchgesetzt.

51. Min: Stark mit einem robusten Textil-Test gegen Doan, Schiri Osmers lässt aber überraschend weiterlaufen. Leider übersieht Schmid im Gegenzug den rechts mitgelaufenen Malatini.

Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Jean-Matteo Bahoya und Justin Njinmah treffen direkt nach der Pause

48. Min: Werder lebt! Njinmah lässt Theate stehen und trifft im direkten Gegenzug zum 1:3-Anschlusstreffer! Zuvor hatte Schmid den Ball gewonnen und Lynen den schnellen Stürmer auf die Reise geschickt. Wichtiges Tor, das den strauchelnden Bremern womöglich neues Leben einhauchen könnte.

47. Min: Nicht zu fassen! Felix Agu spielt einen abenteuerlichen Fehlpass ins Zentrum, das bestraft die Eintracht eiskalt. Zwar rettet Stark erst noch gegen Burkardt. Doch den Abpraller legt der umsichtige Uzun gedankenschnell rüber auf Bahoya, der im Eins-gegen-eins mit Backhaus eiskalt bleibt - 3:0!

46. Min: Weiter geht‘s! Ohne personelle Wechsel beginnt die zweite Hälfte.

16.33 Uhr: Werder betritt als erste Mannschaft den Rasen des Deutsche-Bank-Park. Kurz darauf kommt auch die Eintracht.

16.21 Uhr: Realistisch gesehen kann Werder von der Bank heute nicht wirklich nachlegen. Dort sitzen eigentlich nur unerfahrene Youngster. Mal sehen, wer von ihnen seine Chance im Laufe des Spiels erhält. Julian Malatini steht heute jedenfalls einigermaßen neben sich und ist bereits gelb-vorbelastet. Möglich, dass Karim Coulibaly für ihn im Laufe der Partie zu seinem Bundesliga-Debüt kommt. Auch Patrice Covic dürfte erstmals im Oberhaus auflaufen.

16.19 Uhr: Der SV Werder muss vor allem defensiv aufpassen, dass das hier kein Debakel wird. Sollte es der Elf von Trainer Horst Steffen gelingen, defensiv stabil zu bleiben, ist nach vorne durchaus etwas möglich. Dafür benötigen die Grün-Weißen aber wesentlich mehr Präzision und Handlungsschnelligkeit im letzten Drittel. Das ist bisher in allen Belangen zu wenig, um hier etwas mitnehmen zu können. Es braucht eine klare Leistungssteigerung des SVW.

Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Die Bremer liegen zur Pause klar hinten

16.17 Uhr: Und dann ist Pause! Werder liegt zur Pause verdient 0:2 hinten, weil sie sich im Defensivverbund zwei Fehler zu viel geleistet haben und Frankfurt das bessere und griffigere Team ist. Can Uzun mit einem Traumtor (22.) und Jean-Matteo Bahoya (25.) erzielten die bislang einzigen Treffer der Partie.

45+1. Min: Es gibt zwei Minuten Nachschlag.

45. Min: Der Ball von Grüll ist super getreten - scharf auf den ersten Pfosten, wo Friedl den Ball über den Scheitel verlängert, von Zetterers Fuß springt er an die Latte! Doch der Werder-Kapitän stand ein paar Zentimeter im Abseits.

44. Min: Collins sieht auch für sein drittes Foul, dieses Mal gegen Agu, noch keinen Gelben Karton. Aber Werder bekommt mal wieder einen Freistoß aus ordentlicher Position...

42. Min: Wenn Werder das hohe Frankfurter Anlaufen mal ausspielt, ist die Eintracht tatsächlich verwundbar. Das Problem: Die Bremer sind bei ihren Konterversuchen häufig zu unpräzise, spielen sich den Ball in den Rücken statt in den Lauf oder Vorderfuß. Von den wenigen unpräzisen Abschlüssen mal ganz zu schweigen.

40. Min: Die Frankfurter schnüren Werder hier weitestgehend mit hohem Pressing ein. Doch jetzt fasst sich Agu mal ein Herz, erobert stark den Ball und lässt drei Eintracht-Profis stehen - sein Schuss ist aber letztlich leichte Beute für Zetterer.

38. Min: Malatini unterläuft eine langgezogene Kristensen-Flanke, sodass Bahoya aufziehen kann, aber Stark blockt den Schuss des SGE-Flügelstürmers mit dem Bauch.

35. Min: Malatini holt sich eine völlig unnötige Gelbe Karte ab, weil er sich mit einem Frankfurter Auswechselspieler anlegt, der den Ball festgehalten hatte.

33. Min: Doan geht nach einem Kontakt von Agu an der Ferse leicht zu Boden - Schiedsrichter Harm Osmers gibt keinen Elfmeter - und das ist auch richtig so. Obgleich Werder natürlich aufpassen muss...

30. Min: Werder versucht es jetzt mal mit etwas längeren Ballbesitzpassagen und erspielt sich in dieser Phase ein leichtes optisches Übergewicht. Malatini agiert aber erneut zu stümperhaft, als er nach einem aussichtsreichen Bremer Ballgewinn noch seinen Gegenspieler über den Haufen läuft und damit den Angriff zunichte macht.

28. Min: Immerhin mal wieder ein guter Angriff für Werder - Bittencourt schickt Schmid auf dem linken Flügel, der flankt mit Übersicht auf den zweiten Pfosten, wo Mbangula mitläuft - doch der Neuzugang von Juventus Turin erwischt den Ball nur mit dem Schienbein. Chance auf den Anschlusstreffer vertan.

27. Min: Jetzt muss Werder echt aufpassen, dass das hier nicht ganz übel ausgeht.

Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Doppelschlag schockt SVW - 0:2!

25. Min: Au backe! Und schon steht‘s 2:0 für Frankfurt. Werder vertändelt den Ball nach einem Einwurf am eigenen Strafraum - und die Eintracht schaltet blitzschnell um. Burkardt legt ab auf Torschütze Uzun, der blind auf den zweiten Pfosten flankt, wo Bahoya Gegenspieler Malatini im Rücken davonläuft und frei einköpft. Ganz bitter!

22. Min: Traumtor von Can Uzun! Werder liegt hinten - 0:1! Lynen lässt dem Frankfurter Zehner im Zentrum etwas zu viel Platz, das sieht Larsson, der Uzun gut in Szene setzt und der hämmert den Ball aus 22 Metern mit 113 Kilometer pro Stunde unter den Querbalken. Backhaus ist da ohne Abwehrchance!

20. Min: Schöne Balleroberung von Grüll, über den der Ball bei Njinmah landet. Doch der Angreifer zögert viel zu lange und lässt sich den Ball aus aussichtsreicher Position wieder abluchsen. Ärgerlich.

19. Min: Koch spielt einen langen Ball auf Doan, der per Kopf auf den durchstartenden Burkardt ablegt. Doch Backhaus stürzt heraus, verkürzt den Winkel gut und klärt die Situation. Das war wichtig!

18. Min: Doan kommt aus elf Metern zum Kopfball - der Ball fliegt aber meterhoch über den Bremer Kasten.

16. Min: Bahoya holt die nächste Ecke gegen Lynen raus. Werder klärt am zweiten Pfosten und startet den Konter, doch Njinmah steht beim Pass von Mbangula einen halben Schritt in der verbotenen Zone.

13. Min: Grüll probiert es selbst aus der Distanz - seinen ordentlichen Flachschuss aus 25 Metern pariert Zetterer aber gut zur Seite.

12. Min: Schöner Angriff über Malatini und Bittencourt, der Grüll mit einem Lupfer auf die Reise schickt. Doch die endet abrupt, weil der Österreicher von Kristensten abgeräumt wird. Das gibt völlig zurecht die erste Gelbe Karte der Partie.

10. Min: Rüdes Einsteigen von Collins gegen Mbangula - das eigentlich eine Gelbe Karte verdient gehabt hätte. Referee Osmers lässt sie aber stecken.

7. Min: Njinmah und Mbangula vertändeln eine Kontergelegenheit mit zwei schlampigen Ballkontakten - im Gegenzug behindert Stark Burkardt gut im Strafraum, sodass es nur Abstoß gibt.

5. Min: Leichter Wackler von Mio Backhaus - dem eine eigentlich harmlose Flanke durch die Finger flutscht. Womöglich auch, weil Burkardt ihn geschickt bedrängt. Beim anschließenden Eckball macht die neue Bremer Nummer eins ebenfalls einen nicht ganz sattelfesten Eindruck. Wer will ihm die Nervosität verübeln?

Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt: Der Pfosten rettet den SVW!

3. Min: Im direkten Gegenzug holt der schnelle Bahoya eine Ecke heraus - und die wird brandgefährlich. Burkardt schießt den verlängerten Standard gegen den Pfosten und der überrumpelte Theate erwischt den Abpraller, der haarscharf am Pfosten vorbeikullert. Glück gehabt!

2. Min: Erster Abschluss für Werder! Grüll kommt nach einer Kombination über Mbangula und Schmid im Strafraum zum Abschluss - aber Zetterer hat den zentralen Schuss sicher.

1. Min: Anpfiff! Das erste Bundesliga-Spiel der neuen Saison läuft. Werder stößt an. Und es wird direkt schmerzhaft: Nach einem langen Ball rasseln Malatini und Theate beim Kopfballduell mit den Köpfen zusammen. Es geht aber für beide weiter.

15.28 Uhr: Und da kommen sie auch schon - die Mannschaften laufen ein. Und die Werder-Fans zünden wieder fleißig Pyro-Technik und grüne Rauchbomben.

15.26 Uhr: Während Samuel Mbangula und Mio Backhaus heute ihr Bundesliga-Debüt für Werder feiern, erlebt der Kapitän Marco Friedl ebenfalls ein besonderes Spiel: Er bestreitet heute sein 200. Pflichtspiel im Trikot von Werder Bremen.

15.24 Uhr: Die Frankfurter Hymne hallt durchs Rund - und das ganze Stadion erhebt sich und singt mit.

15.23 Uhr: Gleich geht‘s hier los und was sollen wir sagen?! Endlich wieder Bundesliga! Wir sind wirklich gespannt wie sich die personell dezimierte Werder-Truppe hier als Außenseiter gegen CL-Teilnehmer Frankfurt präsentieren wird.

15.20 Uhr: Flankiert wird Osmers von seinen Assistenten Dominik Schaal und Christian Gittelmann, Timo Gerach ist der 4. Offizielle. Johann Pfeifer und Dr. Arne Aarnink sind als VAR im Einsatz.

15.17 Uhr: In Harm Osmers vom SV Baden aus Achim pfeift heute ein gebürtiger Bremer das Werder-Spiel in Frankfurt. Bislang hat der 40-jährige Diplom-Betriebswirt, der in Hannover lebt, in seiner Laufbahn sechs Pflichtspiele der Grün-Weißen geleitet. Zweimal gewannen die Bremer, einmal gab es ein Remis und dreimal setzte es eine Niederlage. Positiv: In beiden Spielen der letzten Saison unter Osmers‘ Leitung blieb der SVW ungeschlagen - in der Liga gab es ein 2:2 gegen Stuttgart, im Pokal ein souveränes 3:1 gegen Cottbus.

15.12 Uhr: Die Frankfurt-Fans machen schon jetzt ordentlich Alarm - stimmen hier schon weit vor Anpfiff „Eintracht“-„Frankfurt“-Wechselgesänge an. Hui, da schlackern die Ohren!

15.11 Uhr: Werder-Sportchef Clemens Fritz sagt vor dem Anpfiff im Sky-Interview: „Wir dürfen jetzt nicht alles schwarzmalen. Klar tut uns das Pokal-Aus unheimlich weh und wir wissen, dass noch ein paar Transfers fehlen, die wir noch tätigen werden. Aber wir haben großes Vertrauen in die Mannschaft. Bei uns redet keiner von Europa.“

15.10 Uhr: Ex-Bremer Martin Harnik, der in dieser Saison neu als Sky-Experte im Einsatz ist, sagt über Mio Backhaus: „Er kann eigentlich nur gewinnen, weil er nicht als Nummer eins in die Saison gegangen ist. Jetzt kann er spielen, er darf Fehler machen und wird daraus lernen.“

Werder Bremen im Liveticker gegen Eintracht Frankfurt - SGE-Kapitän: „Michael Zetterer hat sich sehr gut eingefügt“

15.08 Uhr: Der neue Eintracht-Kapitän Robin Koch spricht am Sky-Mikrofon über SGE-Neuzugang Michael Zetterer: „Zetti ist jetzt ein paar Tage da, er hat sich sehr gut eingefügt, ist ein super offener Mensch und Spieler. Bis jetzt macht er seine Sache im Training super.“

15.06 Uhr: Aber hey: Dafür ist Werder in den letzten acht Bundesliga-Spielen ohne Niederlage geblieben (5 Siege, 3 Remis). Nur der FC Bayern ist in der Liga länger ungeschlagen.

15.03 Uhr: Zuhause spielte die Eintracht zuletzt ziemlich gerne gegen Werder: Frankfurt ist seit fünf Bundesliga-Heimspielen gegen den SVW ungeschlagen (plus ein DFB-Pokal-Spiel), die letzte Heimniederlage kassierte die SGE im September 2018 (1:2). Nur gut, dass Mario Götze auf der Bank sitzt: Der Weltmeister von 2014 trifft gegen Werder nämlich so oft wie gegen keinen anderen Bundesliga-Club (acht Treffer).

14.59 Uhr: Derweil erhält Michael Zetterer, der gleich seine Premiere im SGE-Tor feiert, nach zehn Jahren Werder Danksagungen aus dem Bremer Gästeblock: „Immer gekämpft und alles gegeben - Bremen bleibt dein Zuhause. Danke Zetti“, heißt es auf einem XXL-Spruchband.

14.58 Uhr: Back to now: Wir haben uns gerade noch einmal vergewissert - für Julian Malatini ist es heute tatsächlich der erste Einsatz für Werder seit dem vermaledeitem 1:2 bei Arminia Bielefeld am 25. Februar, als der Argentinier einen rabenschwarzen Tag erwischte und mit unter anderem einem Eigentor maßgeblichen Anteil am Ausscheiden im Pokal-Viertelfinale hatte.

14.55 Uhr: Und noch ein kleiner Statistik-Happen - nach 1974/75 und 2009/10 ist es bereits das dritte Mal, dass Werder und Frankfurt zum Ligastart aufeinandertreffen. Beide bisherigen Auftaktduelle konnte die SGE für sich entscheiden.

14.52 Uhr: Seit 12 Jahren warten die Bremer auf einen Sieg im ersten Bundesliga-Spiel. 2013 gab es ein 1:0 in Braunschweig - Torschütze damals: Zlatko Junuzovic.

14.50 Uhr: Übrigens treffen hier heute die beiden besten Kontermannschaften der vergangenen Saison aufeinander. Während Frankfurt mit 13 Treffern nach Tempo-Gegenstößen einsame Liga-Spitze war, hat Werder immerhin die zweitmeisten (neun) Kontertore erzielt.

14.45 Uhr: Der Transfer von Michael Zetterer könnte übrigens nicht der letzte Deal zwischen Werder und der Eintracht in diesem Sommer gewesen sein. Der SVW, der nach den Verletzungen von Maxi Wöber (Oberschenkel), Olivier Deman (Knöchelbruch) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) händeringend Außenverteidiger im Kader benötigt, würde gerne SGE-Youngster Elias Baum verpflichten. Und siehe da: Der Ex-Schützling von Horst Steffen steht heute nicht einmal im Eintracht-Kader. Ein Fingerzeig?

14.42 Uhr: Der Vollständigkeit halber liefern wir euch natürlich auch noch die Frankfurter Reservisten: Grahl - Nkounkou, Buta, Brown, Götze, Höjlund, Wahi, Knauff, Batshuayi.

14.35 Uhr: Und jetzt liegt auch die Aufstellung von Eintracht Frankfurt vor - und siehe da: Michael Zetterer spielt mit dem Adler auf der Brust und der Rückennummer 23 gegen die „alten“ Kollegen. Schon Kurios: Vor acht Tagen hütete Zetti noch den Bremer Kasten in Bielefeld - irgendwie surreal oder?! So stellt SGE-Coach Dino Toppmöller auf: Zetterer - Kristensen, Koch (C), Theate, Collins - Chaibi, Larsson - Doan, Uzun, Bahoya - Burkardt.

14.32 Uhr: Damit feiert nach dem Abgang von Michael Zetterer erwartungsgemäß Mio Backhaus sein Bundesliga-Debüt zwischen den Pfosten des SV Werder.

Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt im Liveticker: Die Aufstellungen sind da!

14.29 Uhr: Auf der Ersatzbank sitzen zunächst: Kolke - Topp, Hansen-Aaröen, Covic, Alvero, Coulibaly, Schmetgens, Adeh und Opitz. Für Neuzugang Karl Hein (wechselte am Freitag auf Leihbasis vom FC Arsenal an den Osterdeich) kommt eine Kadernominierung noch zu früh.

14.26 Uhr: Und da ist auch schon die erste Bundesliga-Startelf von Werder-Trainer Horst Steffen: Backhaus – Malatini, Stark, Friedl, Agu – Lynen, Bittencourt – Njinmah, Schmid, Mbangula – Grüll.

14.20 Uhr: Moin aus der DeichStube! Das Warten hat ein Ende: In etwas mehr als einer Stunde startet der SV Werder Bremen mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt in die neue Bundesliga-Saison 2025/26! Zum Auftakt geht‘s gleich mal zum Champions-League-Teilnehmer aus der Mainmetropole - viel knackiger geht es kaum. Jeden Augenblick dürften uns hier die Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften zugesteckt werden. Bleibt dran, es wird spannend!

Der SV Werder Bremen trifft am heutigen Samstag zum Bundesliga-Auftakt auswärts auf Eintracht Frankfurt. Anpfiff im Deutsche-Bank-Park ist um 15.30 Uhr, der DeichStube-Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Weiter mit dem Vorbericht:

Trotz Verletztenmisere und Kader-Baustellen: Werder Bremens Horst Steffen will „Außenseiterchance“ gegen Eintracht Frankfurt nutzen

Es geht wieder los - und wie! Der SV Werder Bremen tritt zum Bundesliga-Start am Samstag (15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) auswärts gegen Eintracht Frankfurt an. Der Vorbericht der DeichStube.

Bremen – Horst Steffen ist niemand, der dazu neigt, sich schnell zu beschweren. Und das, obwohl der Cheftrainer des SV Werder Bremen aktuell wirklich nicht zu beneiden ist. Noch bevor die Bremer in der Bundesliga auch nur eine Sekunde gespielt haben, hängt der Haussegen am Osterdeich schon mächtig schief. Ob stockende Transfers, gleich mehrere langfristige Ausfälle von Leistungsträgern oder das bittere Pokal-Aus bei Arminia Bielefeld (0:1) – wer sich derzeit mit Werder beschäftigt, könnte bei all den Baustellen fast vergessen, dass die eigentliche Kernaufgabe, der Bundesliga-Start, überhaupt erst noch bevorsteht. So kam es, dass Steffen vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) vor allem über Probleme sprechen musste – und weniger über die Partie selbst.

Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt im Liveticker - Horst Steffen: „Ich suche immer nach Lösungen“

„Es sind Fakten, und die darf jeder bewerten, wie er möchte“, sagte der Coach des SV Werder Bremen zunächst zu den angesprochenen Schwierigkeiten, betonte danach aber prompt: „Bei mir ist es so, dass ich immer wieder nach Lösungen suche und schaue, was ich tun kann, damit die Energie und die Freude da sind, um in Frankfurt ein gutes Spiel zu machen.“ Mit negativen Dingen möchte sich Steffen nicht lange aufhalten – auch wenn der 56-Jährige zugibt, dass ihn Hiobsbotschaften wie die vom Knöchelbruch von Olivier Deman am Donnerstag nicht kaltlassen. „Es ist gerade erst ein paar Stunden her, dass sich ein Spieler verletzt hat. Das schlägt immer auf meine Stimmung. Natürlich bin ich nicht glücklich darüber“, machte Steffen deutlich. „Und dennoch wird es zum Spiel hin auch wieder eine große Vorfreude bei mir geben.“ Immerhin wird es für ihn das erste Mal überhaupt, dass er in der Bundesliga an der Seitenlinie steht.

Dass die Vorfreude im Umfeld des Vereins derzeit sehr gedämpft ausfällt, ist dem Trainer des SV Werder Bremen nicht entgangen. „Natürlich nehme ich Stimmungen auf und wahr“, sagte Steffen, nur um gleich nachzuschieben: „Aber ich bleibe immer positiv. Das ist ein Grundsatz von mir. Wenn ich das nicht täte, wäre ich hier fehl am Platz.“ Statt sich von negativer Energie anstecken zu lassen, will er vorangehen – auf seine Art: „Die Mannschaft gut auf Frankfurt vorzubereiten ist das, was mich antreibt. Da gibt es keinen Raum für irgendwelche negativen Gedanken. Stimmungen ändern sich ohnehin von Woche zu Woche.“ Mit Blick auf das Auftaktprogramm könnte sich die Lage allerdings auch noch weiter zuspitzen: Nach Eintracht Frankfurt warten in den ersten Wochen mit Leverkusen, Freiburg und dem FC Bayern gleich weitere Schwergewichte auf Werder. Damit will sich Steffen noch nicht beschäftigen: „Ich denke nicht darüber nach, was in zwei oder fünf Wochen sein kann. Ich habe das so oft getan, und meistens kam es dann doch ganz anders.“

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt aussehen!

Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt mit großen Personalsorgen: Fünf Spieler fehlen langfristig

Klar ist: Werder Bremens Personallage vor dem Auftakt beim Champions-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt ist enorm angespannt. Mit Maximilian Wöber (Oberschenkelprobleme), Mitchell Weiser (Kreuzbandriss), Jens Stage (Belastungsreaktion im Fuß), Amos Pieper (Hüft-OP) und Olivier Deman (Knöchelbruch) fehlen gleich fünf Spieler langfristig. Dennoch möchte sich Steffen die Vorfreude auf sein Debüt nicht vermiesen lassen: „Es gibt viele Dinge, die aktuell dazu führen, dass der Fokus nicht darauf liegt, sondern auf dem Kader oder den verletzten Spielern. Ich freue mich aber auf unser erstes Bundesligaspiel und darauf, zu sehen, wie die Jungs dagegenhalten und ein gutes Spiel machen.“

Um das zu schaffen, wird es allerdings eine geschlossene Mannschaftsleistung brauchen. Schließlich hat Eintracht Frankfurt zwar einen kleineren Kader-Umbruch hinter sich, verfügt als Topclub aber über enorme Qualität. „Wir treffen auf eine stabile Mannschaft, die körperlich stark ist und sehr gut auf uns vorbereitet sein wird“, betonte Steffen. „Da gilt es, zusammenzustehen, flexibel zu sein und die Außenseiterchance, die wir haben, auch nutzen zu wollen.“ Ein Punktgewinn in Frankfurt wäre für Werder Bremen in der aktuellen Phase wohl fast schon ein Befreiungsschlag – und vielleicht schon Grund genug, dass sich Horst Steffen vor seinem ersten Bundesliga-Heimspiel als Werder-Trainer in der kommenden Woche mit deutlich positiveren Themen beschäftigen kann. (bvo)

Rubriklistenbild: © Ein Bundesliga-Auftakt zum Vergessen: Marco Friedl (von links), Justin Njinmah und Marco Grüll verlieren mit dem SV Werder Bremen deutlich bei Eintracht Frankfurt.

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