VonIngo Durstewitzschließen
Thomas Kilchensteinschließen
Die SGE in der Einzelkritik nach dem souveränen Sieg gegen Freiburg: Auch Koch und Ekitiké sind gut dabei – aber reichen nicht an Marmoush heran.
Tadellos
Omar Marmoush: Erster Schuss nach knapp drei Minuten, der ging übers Tor. Aber der Mann kennt nur eine Richtung. Er wird, sollte er gehen, der Eintracht schmerzhaft fehlen. Legte natürlich zum 1:1 auf, seine Ecke köpfte Koch ein. Natürlich erzielte er das 2:1 (65.). Sein 15. Bundesligator, sein letztes für die Eintracht? Legte dann noch zum 4:1 für Collins auf. Immerhin schon seine 34. Torbeteiligung. Respekt. Der Mann ist ein Phänomen.
Gut dabei
Robin Koch: Defensiv anfangs kaum geprüft, musste nur 08/15-Dinge erledigen. Schaltete sich zuweilen in den Angriff ein, köpfte kurz vor der Pause den wichtigen Ausgleich. Erster Saisontreffer für ihn, jubelte dezent aus Respekt vor seinem alten Verein, ist aber auch schon eine Weile her.
Frankfurts Ekitiké und Götze glänzen, bleiben aber in Marmoushs Schatten
Hugo Ekitiké: Besserer Auftritt als auf St. Pauli, deutlich besser. Beste Aktion zunächst kurz vor der Pause mit einem beherztem Schuss, der drüber ging. Lange bemüht, aber irgendwie unglücklich. Verzettelte sich öfter – um dann seine ganze Klasse zu zeigen: Pass Götze und ab ging die Post, versenkte die Kugel nach langem Sololauf sehr souverän zum 3:1 (71.). Auf ihn kommen große Aufgaben zu.
Arthur Theate: Hatte wie so oft hinten alles im Griff, war für einen Spieler seiner Klasse auch nicht so schwer. Eminent wichtig fürs Team. Leitete die Führung mit einem herausragenden Pass auf Brown ein. Wies nach dem Abpfiff noch die Freiburger Ersatzspieler zurecht, die den Frankfurter Jubel durch ihre Sprints vor die Eintracht-Fankurve störten.
Mario Götze: Könnte deutlich präsenter auftreten als am Anfang. Drehte dann aber auf, riss das Spiel an sich. Er kann es ja. Siehe seinen feinen Pass auf Ekitiké, zum Zungeschnalzen.
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Viele solide Auftritte beim Eintracht-Sieg gegen Freiburg
Ganz okay
Hugo Larsson: Früh auf Betriebstemperatur, hatte viele Bälle, trieb sich überall auf dem neuen Rasen rum. Sehr engagiert.
Ellyes Skhiri: Machte viele Ellyes-Skhiri-Dinge, aber wenig Fehler. Das ist gut. Lief viele Löcher zu. Klar stärker als zuletzt. Aber: Machte vor dem 0:1 die Mitte nicht zu, lief nicht durch.
Nnamdi Collins: Sehr solide, sehr seriös, bis auf die erste Minuten. Wagte sich anfangs kaum nach vorne, später häufiger. Schoss dann auch sein allererstes Bundesligator, beherzt, mutig.
Kevin Trapp: Hatte mehr mit der Kälte zu tun, kaum beschäftigt. Musste nur Rückpässe verarbeiten - und plötzlich den Ball aus dem Netz holen. Torwartschicksal. Im zweiten Abschnitt öfter geprüft, aber nicht ernsthaft.
Nathaniel Brown: Brauchte in den ersten 45 Minuten lange, ehe er im Spiel war. Das lag daran, dass ihn die Mitspieler nicht einbanden. Ließ sich vor dem 0:1 zu leicht ausspielen. Bereitete das 1:1 mit vor, seine Hereingabe führte zur Ecke. Im zweiten Abschnitt deutlich präsenter, endlich zielstrebiger. Legte schön das 2:1 für Marmoush auf.
Rasmus Kristensen: Macht und tut und ackert, Mentalitätsspieler, der jeden Ball fordert und die meisten auch bekommt. Macht aber zuweilen zu wenig daraus. Dennoch: Wichtig fürs Team, nimmermüder Antreiber.
So lala
Kein Eintrag
Schwächelnd
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