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Eintracht-Streichliste: Quartett darf Klub im Winter verlassen

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Eintracht Frankfurt wird den Kader im Winter weiter umbauen. Mehrere Spieler stehen auf dem Abstellgleis und können den Verein verlassen.

Frankfurt – Die SGE hat mit Donny van de Beek (Manchester United) und Sasa Kalajdzic (Wolverhampton Wanderers) bereits zwei Neuzugänge verpflichtet, weitere sollen bis Ende Januar folgen. Der Kader wird dadurch größer und mehrere Spieler bekommen deutlich weniger Spielminuten oder schaffen es nicht einmal mehr in den Spieltagskader. Deshalb könnte es im Winter noch zu Abgängen bei Eintracht Frankfurt kommen. Ein Quartett darf den Klub offenbar verlassen.

Eintracht Frankfurt treibt Kaderplanung voran

Jens Petter Hauge: Der Norweger nahm nach seiner Leihe nach Belgien einen neuen Anlauf bei Eintracht Frankfurt. Doch auch beim zweiten Versuch kann sich der Offensivspieler nicht durchsetzen und kommt bestenfalls als Einwechselspieler zum Einsatz. In der laufenden Spielzeit kommt er auf elf Spiele, in der Bundesliga stand er kein einziges Mal in der Startelf. Ihm würde die SGE im Winter keine Steine in den Weg legen.

Kristijan Jakic: Der Kroate gehört zu den Europa-League-Helden, die 2022 den Titel in Sevilla gewannen und damit in die Geschichte des Vereins eingehen. Unter Glasner war Jakic so etwas wie die Allzweckwaffe. Er konnte auf mehreren Positionen aushelfen, wenn Not am Mann war. Bei Toppmöller sitzt der Nationalspieler aber die meiste Zeit auf der Bank oder der Tribüne.

Stehen Jens Petter Hauge (l.) und Jessic Ngankam vor dem Anschied bei der SGE?

Paxten Aaronson: Der junge US-Amerikaner kam in der Hinrunde auf 14 Einsätze, meistens waren es aber nur Einwechslungen in der Schlussphase. In der Startelf stand der 20-Jährige wettbewerbsübergreifend dreimal, Spiele über die vollen 90 Minuten machte er überhaupt nicht. Ein Spieler in seinem Alter benötigt aber viele Minuten, um sich weiterentwickeln zu können.

Eintracht-Stürmer Ngankam vor Leihe?

Wie das Online-Portal Fussball.news berichtet, denkt Eintracht Frankfurt deshalb über eine Leihe im Winter nach. Die SGE glaubt weiterhin an das Potenzial von Aaronson, die dringend benötigte Spielpraxis könnte er bei einem Verein unterhalb der Bundesliga bekommen.

Die größten Transfer-Flops von Eintracht Frankfurt

Anderson Bamba Ordonez Eintracht Frankfurt sieht sich die Commerzbank Arena an 05 02 2017 Eintr
Platz 10: Anderson Ordonez wechselte im Januar 2017 für 1 Mio. Euro von Barcelona an den Main. Jedoch nicht vom katalanischen Weltklub, sondern vom ecuadorianischen Pendant aus Guayaquil. Nach einem Jahr mit Verletzungsproblemen und nur vier Einsätzen ging es wieder zurück nach Ecuador, wo er bis heute spielt. © imago
Training Eintracht Frankfurt Ali Akman (Eintracht Frankfurt, 30) auf dem Rad. Training von Eintracht Frankfurt am 28. Ju
Platz 9: Ali Akman kam 2019 mit vielen Vorschusslorbeeren und reichliche Drama von Buraspor zur Eintracht. Weil er einen Vorvertrag in Deutschland unterschrieb, ließ Buraspor sein Toptalent für die restliche Vertragslaufzeit nicht mehr auflaufen. Die SGE zahlte ein wenig drauf, Akman kam noch früher. Der Stürmer kann sich aber bis heute nicht durchsetzten. Bis Sommer 2023 ist er an Göztepe ausgeliehen. Bislang ist er noch ohne Torerfolg in der Türkei. Der Durchbruch in Frankfurt wird ihm wohl nicht mehr gelingen. © Kessler/imago
31.10.2020, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen emspor, v.l. Bas Dost (Eintracht Frankfurt
Platz 8: Bas Dost schloss sich für stolze 7 Mio. Euro der SGE von Sporting aus Lissabon an. Nach einem vielversprechenden Start mit drei Treffern in fünf Spielen folgten in seiner Premierensaison nur noch fünf weitere Tore. Nach anderthalb Jahren ging er für 4 Mio. Euro - ein satter Verlust von 3 Millionen. © Huebner/imago
Lucas Alario fotografiert beim Fußball Freundschaft Spiel Eintracht Frankfurt gegen den SV Sandhausen am 2.12..22. in Fr
Platz 7: Für einen ähnlich hohen Betrag (6 Mio. Euro) kam Lucas Alario im Sommer 2022 von Bayer Leverkusen zu Eintracht Frankfurt. Mit nur 200 Spielminuten und nur einem mageren Törchen ist der Argentinier ein großer Flop - eigentlich. Denn noch hat Alario die Chance, das Ruder herumzureißen und sich mit Toren am Fließband aus dieser Liste zu katapultieren. © Schmidt/imago
Nelson VALDEZ F verletzt mit Krücken Fussball 1 Bundesliga 3 Spieltag Eintracht Frankfurt F
Platz 6: Bundesliga-Veteran Nelson Valdez kam 2014 immerhin ablösefrei aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Main. Doch der Paraguayer riss sich bereits in seiner dritten Partie das Kreuzband. Zum Ende der Spielzeit kam er für acht Einsätze nochmal zurück, eher er die SGE wieder verließ. Immerhin: Bei seinem Comeback gegen Paderborn traf der Angreifer und sorgte für große Emotionen. © imago
Tommy Berntsen 2001 im Trikot von Eintracht Frankfurt
Platz 5: Nur die wenigsten Eintracht-Fans werden sich noch an Tommy Berntsen erinnern. 2001 für die damals schwindelerregende Ablösesumme von rund 1,9 Mio. Euro aus dem norwegischen Lillestrom nach Frankfurt gewechselt, reichte es nur zu drei Kurzeinsätzen in zwei Monaten. Neun Monate lang wurde der Norweger nicht mehr eingesetzt, ehe es wieder in die Heimat ging. © imago
Ümit Korkmaz von Eintracht Frankfurt mit Trainer Armin Veh
Platz 4: Als Toptalent von Rapid Wien für 2,3 Mio. Euro unter Vertrag genommen, konnte Ümit Korkmaz die Erwartung bei der Eintracht nie erfüllen. Zahlreiche Verletzungen verhinderten, dass der Österreicher mal viele Spiele in Folge absolvieren konnte. Dennoch ist der mittlerweile 37-Jährige immer ein gern gesehener Gast in Frankfurt. © imago
11.12.2019, xmhx, Fussball UEFA Europa League, Eintracht Frankfurt - Training und PK emspor, v.l. Dejan Joveljic (Eintr
Platz 3: Mit ähnlich großen Erwartungen schloss sich Dejan Joveljic den Adlerträgern an. Satte 4 Mio. Euro zahlte der Klub 2019 für das hoffnungsvolle Talent an Roter Stern Belgrad. Doch der Serbe setzte sich nie durch. Nach zwei Leihgeschäfte folgte im Sommer 2021 der Schritt nach Los Angeles - ohne je einen Bundesliga-Treffer erzielt zu haben. Mit einer Ablösesumme von 3,5 Mio. Euro konnte zumindest der finanzielle Schaden in Grenzen gehalten werden. © Huebner/imago
15.05.2021, Fussball, Saison 2020/2021, 1. Bundesliga, 33.Spieltag, FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt, Steven Zuber (E
Platz 2: 3 Milo. Euro ließ sich die Eintracht Steven Zuber Kosten. In 23 Einsätzen konnte er sich nicht in die Herzen der SGE-Fans spielen und enttäuschte größtenteils. Sein Leihgeschäft und anschließender Transfer-Deal nach Athen spülten immerhin 2 Mio. Euro wieder zurück in die Kassen der Hessen. © Rehbein/imago
Sam Lammers 9 (Eintracht Frankfurt), Bayer Leverkusen vs. Eintracht Frankfurt, Fussball, 1. Bundesliga, 32. Spieltag, 0
Platz 1: Schon die Rahmenbedingungen des größten Eintracht-Flops aller Zeiten machten stutzig. 3,6 Mio. Euro zahlten die Frankfurter für das einjährige Leihgeschäft von Sam Lammers an Atalanta Bergamo. Der Niederländer wirkt in jeder seiner größtenteils kurzen Einsätze wie ein Fremdkörper im Spiel der SGE. Der völlig überteuerte Leih-Deal wurde zur großen Enttäuschung. Ein anschließender Kauf stand zu keinem Zeitpunkt zur Debatte, sodass der Angreifer nach einem Jahr wieder zurück nach Italien gehen musste. © Niemeyer/imago

Jessic Ngankam: Der Angreifer hat einen schweren Stand bei Eintracht Frankfurt. Cheftrainer Dino Toppmöller bemängelte vor einigen Wochen sogar die Fitness des Ex-Berliners. Bei einem passenden Angebot könnte er den Verein leihweise verlassen. In der Hinrunde kam der Angreifer zwar auf 15 Einsätze in der Bundesliga, stand allerdings nur zweimal in der Startelf. (smr)

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