Biathlon-Weltcup in Oslo

Deutsches Biathlon-Ass erleidet nächsten bitteren Rückschlag

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Biathlon-Star Franziska Preuß muss erneut eine krankheitsbedingte Pause einlegen. Die 29-Jährige wird daher nicht im Einzel von Oslo an den Start gehen.

Oslo – Die Biathlon-WM in Nove Mesto ist vorbei, die Weltcup-Saison 2023/24 aber noch lange nicht. Weiter geht es mit den Rennen in Oslo. Der deutsche Biathlon-Star Franziska Preuß wird im Einzel aber „wegen Infektsymptomen nicht an den Start gehen“, sagte DSV-Mannschaftsärztin Katharina Blume. Neben dem Einzel wird am Holmenkollen auch ein Massenstart ausgetragen.

Biathlon-Star muss Rennen in Oslo auslassen

„Beginnend zeigte sich der Infekt im Bereich der Nasennebenhöhlen in Nove Mesto. Franziska konnte die Zeit bis jetzt gut zur Erholung nutzen“, so Blume weiter. Für einen Einsatz im Massenstart besteht noch Hoffnung, gesichert ist dieser aber ganz und gar nicht.

„Es stehen noch neun Wettkämpfe aus, davon sechs in Übersee. Daher entscheiden wir von Tag zu Tag, wann ein Einstieg in den Weltcup Sinn macht. Wir nutzen jeden weiteren Tag zur Erholung“, erklärte die Mannschaftsärztin. Sollte Franziska Preuß für beide Rennen im Oslo ausfallen, wäre der Weltcup in Soldier Hollow die nächste Chance aufs Comeback. Nach den Rennen in den USA steht abschließend noch der Weltcup im kanadischen Canmore auf dem Programm.

Die wechselhafte Saison von Franziska Preuß geht weiter.

Für Franziska Preuß läuft es also mal wieder nicht rund. Die Thematik zieht sich schon durch die gesamte Saison. Es ist es in diesem Winter bereits die sechste krankheitsbedingte Wettkampfabsage für die 29-Jährige, die die vergangene Saison aus gesundheitlichen Gründen sogar komplett abbrechen musste.

Schwierige Saison für deutschen Biathlon-Star

Der aktuelle Winter begann vielversprechend, Preuß präsentierte sich früh in starker Form und konnte gute Ergebnisse einfahren. Eine Corona-Infektion zwang sie aber zur Pause. Anschließend kämpfte sie sich zurück und mischte wieder ganz vorne mit im Weltcup, bevor der neuerliche Rückfall bei der WM in Nove Mesto kam, bei der sie ohne Medaille blieb.

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Die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf mit projiziertem Handball-Feld.
Die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf: Hier finden das Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Nordmazedonien sowie das erste Spiel der deutschen Mannschaft statt. Die Veranstalter hoffen auf einen neuen Handball-Besucherrekord: Bis zu 50.000 Zuschauer passen in die Arena. © Imago
Die Mercedes Benz-Arena in Berlin, Übersicht über die Halle.
Die Mercedes Benz-Arena in Berlin: Die deutschen Handballer spielen in ihrer zweiten Partie der Vorrundengruppe A in Berlin gegen Nordmazedonien. © Imago
Die Olympiahalle in München, Übersicht über die Halle.
Die Olympiahalle in München: Wo sonst Konzerte stattfinden, treffen im Januar die Teams der Vorrunden-Gruppen C und F aufeinander. Knapp 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer finden hier Platz. © Imago
Die SAP Arena in Mannheim, Übersicht der Halle
Die SAP Arena in Mannheim: Wo sonst die Rhein-Neckar Löwen ihre Spiele bestreiten, spielen die Teams der Gruppen B und E in der Vorrunde um den Einzug in die Hauptrunde. © Imago
Die Barclays Arena in Hamburg, Überblick über die Halle
Die Barclays Arena in Hamburg: Hier werden die Hauptrundenspiele der Erst- und Zweitplatzierten aus den Gruppen D, E und F ausgetragen. Über 13.000 Zuschauerinnen und Zuschauer passen in die Halle. © Imago
Die Lanxess Arena in Köln, Überblick über die Halle.
Die Lanxess Arena in Köln: Das Finale der Handball-EM wird am 28. Januar in Köln ausgetragen. Zuvor spielen die Erst- und Zweitplatzierten Teams der Gruppen A, B und C in der Hauptrunde gegeneinander. © IMAGO/Marco Wolf

Die 29-Jährige, die seit 2013 im Weltcup aktiv ist, wird froh sein, wenn die Saison nach den Rennen in Soldier Hollow und Canmore vorbei ist. Dann kann sie sich erholen und gezielt auf den nächsten Winter vorbereiten – in dem sie dann hoffentlich mit weniger gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. (smr)

Rubriklistenbild: © Imago /Instagram/franzi110394

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