Europa League

„Wir haben einen Plan entwickelt“: Enthüllungen des Eintracht-Spitzentalents

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Can Uzun wechselte im Sommer für eine Summe von elf Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg zu Eintracht Frankfurt. Das vielversprechende Talent wird bald sein erstes Spiel in der Startelf bestreiten.

Frankfurt - Als Eintracht Frankfurt Anfang Juli den Transfer von Can Uzun öffentlich bekanntgegeben hat, war die Euphorie im Umfeld des Traditionsvereins gewaltig. Sportvorstand Markus Krösche hatte sich im Rennen um das Megatalent auf dem Transfermarkt durchgesetzt und ihn für den Sockelbetrag von elf Millionen Euro von Zweitligist 1. FC Nürnberg verpflichtet. Die Erwartungshaltung war daher von Tag eins an groß.

Uzun wird gegen Rigas FC in der Startelf stehen

Zunächst stand aber eine Geduldsprobe auf dem Programm. Trainer Dino Toppmöller wies immer wieder darauf hin, dass man ihn noch etwas schleifen müsse. Die Rückwärtsbewegung und das Spiel gegen den Ball seien noch ausbaufähig. Doch nach zehn Pflichtspielen, in denen er nur zu Teileinsätzen kam, ist es am Donnerstagabend (18.45 Uhr) in der Europa League gegen Underdog Rigas FS aus Lettland so weit. Toppmöller bestätigte: „Can wird starten!“

Can Uzun steht vor seinem Startelfdebüt

Der selbstbewusst auftretende Offensivmann saß auf dem Podium direkt neben seinem Coach, als dieser erklärte: „Can hat in den letzten Wochen richtig gute Schritte gemacht und gut trainiert. In den letzten beiden Spielen hat er gezeigt, dass er einen Impact auf unser Spiel haben kann.“ Was ihm darüber hinaus gefallen habe, sei die Aggressivität beim Anlaufen des Gegners und die generelle Aktivität auf dem Feld: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass er das nun vom Start weg auf den Platz bringen kann.“

Uzun enthüllt: „Haben einen Plan entwickelt“

Uzun nahm die Sätze, ohne eine große Gefühlsregung zu zeigen, auf. Angesprochen auf die ersten Monate bei den Hessen, in denen er noch ohne Startelfeinsatz blieb, sagte er gewohnt zielstrebig: „Jeder Spieler will jedes Spiel spielen. Ich vertraue mir und meinem Trainer. Wir haben einen Plan entwickelt. Bei uns ist alles intakt.“ Es sei nicht so, dass Uzun zwei Jahre kein Fußball gespielt habe, es seien nur acht Wochen gewesen, in denen er seltener auf dem Rasen stand.

Er hat deshalb allerdings kein Stück von seinem gesunden Selbstbewusstsein verloren: „Ich vertraue meinen Fähigkeiten und freue mich darauf, diesmal spielen zu können.“ Uzun stellte dabei mit Blick auf die vergangenen Aufgaben gegen Besiktas, Bayern und Bayer klar: „Wir unterschätzen keinen Gegner und möchten das Spiel gewinnen. Da gibt es kein großes ‚B‘ oder kleines ‚r‘.“ Bei ihm persönlich steht nur eine Sache im Vordergrund: sich anbieten und so bald als möglich zu einer festen Größe bei den Hessen werden.

Rubriklistenbild: © IMAGO/RHR-FOTO

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