Kommentar zu den Fanspekulationen

FC Bayern: Achtelfinal-„Freilos“ FC Chelsea gewinnt die Klub-WM

  • schließen

Die Klub-WM in den USA endete mit einem in der Höhe fast schon sensationellen Finalsieg des FC Chelsea gegen CL-Sieger PSG. Ausgerechnet die Londoner, die sich so viele FCB-Fans als Achtelfinalgegner gewünscht hätten.

New Jersey / München - Paris Saint-Germain wird nicht als dritter Sextupel-Sieger nach dem FC Barcelona (2009) und dem FC Bayern (2020) in die Fußballgeschichte eingehen. Völlig überraschend unterlag der amtierende Königsklassengewinner nach den Siegen gegen die Mitfavoriten FC Bayern (Viertelfinale; 2:0) und Real Madrid (Halbfinale; 4:0) dem Conference-League-Gewinner Chelsea im Endspiel der Klub-Weltmeister sang-, klang- und kraftlos mit 0:3. Die Londoner zählten bis zum Finale eigentlich nie so richtig zum Favoritenkreis des Turniers.

Chelsea lediglich im erweiterten Favoritenkreis

Blickte man vor dem erstmals mit 32 Teams aus allen Kontinenten ausgetragenen Weltturnier auf die Teilnehmerliste, konnte man ein halbes Dutzend Vereine identifizieren, die zum Favoritenkreis gehörten: Topfavorit PSG, dann wurden erstaunlich oft Manchester City und Real Madrid genannt. Beide Giganten im Weltfußball, beide reisten nach einer sehr enttäuschenden Saison in die USA, die sie mit einem WM-Titel noch ein wenig hätten versüßen können. Danach der FC Bayern, etwas erholt von den zahlreichen schweren Verletzungen im Saisonendspurt, CL-Finalist Inter Mailand und dahinter der FC Chelsea, den aber niemand so richtig auf dem Schirm hatte.

Alle sechs Turnierfavoriten qualifizierten sich in der Gruppenphase für das Achtelfinale, vier als Gruppensieger, zwei als Gruppenzweite, der FC Bayern und Chelsea. Während der Vierte der Premier League schon am zweiten Spieltag den Gruppensieg mit einem 1:3 gegen CR Flamengo aus Brasilien verspielte, waren die Münchner nach zwei Spieltagen mit zwei Siegen bei 12:1 Toren bereits für die KO-Runde qualifiziert, als zu dem Zeitpunkt - gemessen am Torverhältnis - beste Turniermannschaft.

Sieben Spieler im letzten Vertragsjahr – Die Laufzeiten der Stars des FC Bayern

Torhüter Manuel Neuer hat hingegen noch einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Dort ist natürlich auch Bayern-Legende Manuel Neuer dabei. Sein Arbeitspapier ist noch ein Jahr bis zum 30.06.2026 gültig. © IMAGO/Andrey Heuler/M.i.S.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor.
Genau wie Nationalspieler Leon Goretzka. Dieser galt in der vergangenen Saison als möglicher Abschiedskandidat beim FCB, kämpfte sich jedoch zurück und war in der Meistersaison ein wichtiger Faktor. © IMAGO/Bahho Kara
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen)
Serge Gnabry hat ebenfalls einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. Der Flügelspieler lief in der abgelaufenen Saison jedoch seinen eigenen Erwartungen hinterher. (7 Tore, 8 Vorlagen) © IMAGO/Andrey Heuler/M.i.S.
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Der flexibel einsetzbare Raphaël Guerreiro hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis zum 30.06.2026.  © IMAGO/Markus Fischer
Sven Ulreich hat seinen zum Ende der vergangenen Saison ausgelaufen Vertrag noch einmal um ein Jahr bis zum 30.06.2026 verlängert.
Sven Ulreich hat seinen zum Ende der vergangenen Saison ausgelaufen Vertrag noch einmal um ein Jahr bis zum 30.06.2026 verlängert. © IMAGO/Mladen Lackovic
Frankreichs Nationalspieler Dayot Upamecano ist ebenfalls noch bis zum 30.06.2026 an den FCB gebunden. Aktuell wird bereits an einer Verlängerung seines Vertrags gearbeitet.
Frankreich Nationalspieler Dayot Upamecano ist ebenfalls noch bis zum 30.06.2026 an den FCB gebunden. Aktuell wird bereits an einer Verlängerung seines Vertrags gearbeitet. © IMAGO/Andrey Heuler/M.i.S.
Verteidiger Tarek Buchmann wurde in der Vergangenheit immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Der 20-Jährige hat einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026.
Verteidiger Tarek Buchmann wurde in der Vergangenheit immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Der 20-Jährige hat einen gültigen Vertrag bis zum 30.06.2026. © IMAGO/Philippe Ruiz
Torjäger Harry Kane ist eine der wichtigsten Personalien beim FC Bayern. Der Engländer steht noch bis zum 30.06.2027 unter Vertrag.
Torjäger Harry Kane ist eine der wichtigsten Personalien beim FC Bayern. Der Engländer steht noch bis zum 30.06.2027 unter Vertrag. © IMAGO/Heuler Andrey / SPP
Gleiches gilt für den österreichischen Nationalspieler Konrad Laimer. (30.06.2027)
Gleiches gilt für den österreichischen Nationalspieler Konrad Laimer. (30.06.2027) © IMAGO/Oryk HAIST
Kingsley Coman hat auch noch bis zum 30.06.2027 einen gültigen Vertrag. Der Franzose wurde in den letzten Monaten aber auch immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht.
Kingsley Coman hat auch noch bis zum 30.06.2027 einen gültigen Vertrag. Der Franzose wurde in den letzten Monaten aber auch immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. © IMAGO/Heuler Andrey / SPP
Paul Wanner ist von seiner Leihe zum 1. FC Heidenheim zurückgekehrt und steht beim FC Bayern noch bis zum 30.06.2027 unter Vertrag.
Paul Wanner ist von seiner Leihe zum 1. FC Heidenheim zurückgekehrt und steht beim FC Bayern noch bis zum 30.06.2027 unter Vertrag. © IMAGO/Markus Ulmer
João Palhinha konnte sich zuletzt über den Gewinn der Nations League mit Portugal freuen. Beim FC Bayern konnte er sich bislang noch nicht durchsetzen. Sein Vertrag läuft bis zum 30.06.2028.
João Palhinha hat den FC Bayern nach nur einer Saison bereits wieder verlassen und sich leihweise den Tottenham Hotspur angeschlossen. Sollten die Londoner darauf verzichten, von der Kaufoption Gebrauch zu machen, steht Palhinha noch bis zum 30.06.2028 beim FCB unter Vertrag. © IMAGO/Christian Schroedter
Hiroki Itos Zeit beim FCB war bislang vor allem von Verletzungspech geprägt. Der Japaner ist ebenfalls bis zum 30.06.2028 an den Meister gebunden.
Hiroki itos Zeit beim FCB war bislang vor allem von Verletzungspech geprägt. Der Japaner ist ebenfalls bis zum 30.06.2028 an den Meister gebunden. © IMAGO/Mladen Lackovic
Das trifft auch auf Ersatztorhüter Daniel Peretz zu. Sein Vertrag endet am 30.06.2028.
Aufgrund der großen Konkurrenz im Bayern-Tor ist Daniel Peretz an den Hamburger SV verliehen worden. In München läuft sein Vertrag noch bis zum 30.06.2028.  © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal
Bei Sacha Boey wurde zuletzt über eine mögliche Rückkehr zu seinem Ex-Verein Galatasaray Istanbul spekuliert. Der Franzose besitzt einen Vertrag mit Laufzeit bis zum 30.06.2028.
Bei Sacha Boey wurde zuletzt über eine mögliche Rückkehr zu seinem Ex-Verein Galatasaray Istanbul spekuliert. Der Franzose besitzt einen Vertrag mit Laufzeit bis zum 30.06.2028. © IMAGO/Juan Ignacio Roncoroni
Auch bei Min-Jae Kim, dessen Vertrag bis zum 30.06.2028 läuft, gab es zuletzt Gerüchte um einen möglichen Bayern-Abgang. Der Südkoreaner hatte außerdem mit hartnäckigen Achillessehnenproblemen zu kämpfen.
Auch bei Min-Jae Kim, dessen Vertrag bis zum 30.06.2028 läuft, gab es zuletzt Gerüchte um einen möglichen Bayern-Abgang. Der Südkoreaner hatte außerdem mit hartnäckigen Achillessehnenproblemen zu kämpfen. © IMAGO/Jonathan Moscrop
Lange Zeit waren die zähen Vertragsverhandlungen zwischen Joshua Kimmich und dem FCB das Topthema in München. Verein und Spieler einigten sich dann aber doch noch auf einen Vertrag bis zum 30.06.2029.
Lange Zeit waren die zähen Vertragsverhandlungen zwischen Joshua Kimmich und dem FCB das Topthema in München. Verein und Spieler einigten sich dann aber doch noch auf einen Vertrag bis zum 30.06.2029. © IMAGO/Andrey Heuler/M.i.S.
Jonathan Tah soll beim FC Bayern zum neuen Abwehrchef werden. Dafür statteten die Verantwortlichen den Nationalspieler mit einem Vertrag bis zum 30.06.2029 aus.
Jonathan Tah soll beim FC Bayern zum neuen Abwehrchef werden. Dafür statteten die Verantwortlichen den Nationalspieler mit einem Vertrag bis zum 30.06.2029 aus. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Goldberg
Josip Stanisic hat sich beim Rekordmeister zu einer verlässlichen Alternative entwickelt. Sein Arbeitspapier läuft ebenfalls bis zum 30.06.2029.
Josip Stanisic hat sich beim Rekordmeister zu einer verlässlichen Alternative entwickelt. Sein Arbeitspapier läuft ebenfalls bis zum 30.06.2029. © IMAGO/Heuler Andrey
Michael Olise hat sich in München schnell zu einem der besten Bundesligaspieler entwickelt. Der Franzose hat auch einen Vertrag bis zum 30.06.2029.
Michael Olise hat sich in München schnell zu einem der besten Bundesligaspieler entwickelt. Der Franzose hat auch einen Vertrag bis zum 30.06.2029. © IMAGO/Thomas Pakusch
Genau wie Torhüter Jonas Urbig, der in dieser Saison einige Male als Neuer-Ersatz zum Einsatz kam und seine Sache doch immer sehr ordentlich machte.
Genau wie Torhüter Jonas Urbig, der in dieser Saison einige Male als Neuer-Ersatz zum Einsatz kam und seine Sache doch immer sehr ordentlich machte. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank
Aleksandar Pavlovic wurde in der vergangenen Saison unter anderem von Pfeifferschem Drüsenfieber ausgebremst. Sein Vertrag, der bis zum 30.06.2029 läuft, bietet ihm die perfekte Gelegenheit sich beim FCB in Ruhe zu entwickeln.
Aleksandar Pavlovic wurde in der vergangenen Saison unter anderem von Pfeifferschem Drüsenfieber ausgebremst. Sein Vertrag, der bis zum 30.06.2029 läuft, bietet ihm die perfekte Gelegenheit sich beim FCB zu in Ruhe zu entwickeln. © IMAGO/Laci Perenyi
Neuzugang Tom Bischof kam von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis zum 30.06.2029.
Neuzugang Tom Bischof kam von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis zum 30.06.2029. © IMAGO/Andrey Heuler/M.i.S.
Luis Diaz ist der Königstransfer des FC Bayern in diesem Sommer. Der Kolumbianer kam für 70 Millionen Euro vom FC Liverpool und hat einen bis zum 30.06.2029 gültigen Vertrag unterschrieben.
Luis Diaz ist der Königstransfer des FC Bayern in diesem Sommer. Der Kolumbianer kam für 70 Millionen Euro vom FC Liverpool und hat einen bis zum 30.06.2029 gültigen Vertrag unterschrieben. © IMAGO/Markus Ulmer
Alphonso Davies arbeitet nach seinem Kreuzbandriss bei der kanadischen Nationalmannschaft noch an seinem Comeback. Zuvor verlängerte er seinen Vertrag bis zum 30.06.2030.
Alphonso Davies arbeitet nach seinem Kreuzbandriss bei der kanadischen Nationalmannschaft noch an seinem Comeback. Zuvor verlängerte er seinen Vertrag bis zum 30.06.2030. © IMAGO/Ulrich Wagner
Da kann nur Dribbelkünstler Jamal Musiala mithalten: Auch sein Arbeitspapier läuft bis zum 30.06.2030. Er gab bei der Klub-WM im Spiel gegen Auckland sein Comeback nach überstandenem Muskelbündelriss.
Da kann nur Dribbelkünstler Jamal Musiala mithalten: Auch sein Arbeitspapier läuft bis zum 30.06.2030. Er gab bei der Klub-WM im Spiel gegen Auckland sein Comeback nach überstandenem Muskelbündelriss. © IMAGO/Andrey Heuler/M.i.S.

FCB-Wunschgedanke - nach Gruppensieg über Chelsea ins Finale - scheitert

So wurde bei den FCB-Fans vor dem letzten Gruppenspiel gegen Benfica Lissabon viel spekuliert: Bereits ein Unentschieden gegen den Europapokal-„Lieblingsgegner“ (keine einzige Niederlage in 13 Spielen seit 1976) hätte den Gruppensieg bedeutet, der allerdings den FC Chelsea als AF-Gegner beschert hätte. Verliert man gegen Benfica geht es zwar zunächst gegen vermeintlich schwächeren Gegner aus Rio, dann aber warten schnell die ganz dicken Brocken: PSG im Viertelfinale und Madrid im Halbfinale.

Die unnötige 0:1-Niederlage - nicht zuletzt auch Vincent Kompanys Totalrotation geschuldet - bedeutete dann tatsächlich den auf dem Papier wesentlich komplizierteren Weg. Die beste „südamerikanische Mannschaft“ (Ex-FCB-Spieler Rafinha), dann PSG - und es wären im Halbfinale tatsächlich auch die Königlichen geworden. Nicht wenige Bayernanhänger schimpften wegen dieser vermeidbaren Konstellation.

„Chelsea-Pforte“ ins Finale geht plötzlich weit auf, während Bayern scheitert

Und es kam noch schlimmer: Während die Bayern sehr starke Brasilianer eliminieren mussten (4:2), spielte sich PSG mit großer Leichtigkeit ins Viertelfinale (4:0 gegen Inter Miami). Auf der anderen Tableau-Hälfte konnte Chelsea beim 4:1-Sieg nach Verlängerung, der durch einen Platzverweis begünstigt wurde, gegen Benfica nicht wirklich überzeugen und die als größte Widersacher auf dem Weg ins Finale eingeschätzten ManCity und Inter strauchelten im Achtelfinale auf blamable Weise. Alles sehr bitter für die Bayern.

Und es wurde noch bitterer: Das 0:2-Aus gegen den CL-Sieger PSG, welcher im Halbfinale dann auch noch ein völlig desolates Real Madrid mit 4:0 pulverisierte. Dass dabei die zweite Hälfte der Pariser auch schon weit unter Durchschnitt war, war nicht einmal eine Randnotiz.

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit fcbayerntotal.com

Bei fcbayerntotal gibt es täglich alle News, Infos und Hintergründe zum FC Bayern München. Bleib immer top informiert über den FC Bayern bei fcbayerntotal.com.

Chelsea im Endspiel gegen PSG klarer Außenseiter - eine Fehleinschätzung

Chelsea hatte es auf seiner Seite - ohne City und Inter - gegen Palmeiras (2:1 im Viertelfinale) und Fluminense (2:0 im Halbfinale) wesentlich leichter. Beide liegen in der brasilianischen Liga hinter Flamengo und werden von Experten auch schwächer als der FCB-Gegner eingeschätzt. Aber im Endspiel gegen den „Sextupel-Aspiranten“ galten die Londoner als krasser Außenseiter.

Was für eine Fehleinschätzung: Während PSG schon im Spiel gegen Real Madrid die Körner und Konzentration ausgingen, was sich im Endspiel auf erstaunliche Weise fortsetzte, wurde Chelsea von Runde zu Runde stärker. Dazu beigetragen hat in erheblichem Maße ab dem Viertelfinale auch Neuzugang João Pedro, der im Halbfinale seinen Ausbildungsverein Fluminense im Alleingang abschoss und gegen PSG das vorentscheidende 3:0 erzielte.

Direkt nach dem 3:0-Sieg von Chelsea über PSG: Heftige „Meinungsverschiedenheiten“ zwischen den beiden Vereinen.

Spekulationen bleiben Spekulationen

Jetzt könnte man als genervter FCB-Fan natürlich spekulieren: Hätte man gegen Benfica nicht verloren, wäre man im Achtelfinale auf Chelsea - noch nicht ansatzweise in der Galaform des Endspiels und ohne Pedro - getroffen, dann die beiden brasilianischen Teams und im Endspiel das ausgelaugt wirkende Paris Saint-Germain - „wäre wäre Fahrradkette“ (Fußball-Philosoph Lothar Matthäus).

Erst die späte 0:1-Niederlage von Botafogo gegen Atlético Madrid machte PSG übrigens zum Gruppensieger. Wäre das Tor nicht gefallen, wären die Pariser auf der Chelsea-Tableau-Hälfte gelandet und dort bereits im Viertelfinale dessen Gegner gewesen. Hätten die Bayern in diesem Fall einen „Spaziergang ins Finale“ genießen können?

Der FCB hatte durchaus eine realistische Chance, den Klub-WM-Titel mit an die Säbener Straße zu nehmen, sowohl als Gruppensieger als auch als -zweiter. Rückblickende Spekulationen bringen nichts, das Turnier war für den Modus ein typisches und der FC Chelsea ganz zum Ende ein verdienter Gewinner. Als sich der deutsche Rekordmeister durch die Pleite gegen Benfica jedoch nicht als Gruppensieger für die Partie gegen den späteren Weltmeister hatte qualifizieren können, ärgerten sich einige Fans dermaßen darüber, als wäre Chelsea im Achtelfinale ein „Freilos“ gewesen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Ángel Colmenares

Kommentare